AWS OpsWorks

Erste Schritte
Oder bei der Konsole anmelden

Erhalten Sie 12 Monate lang Zugriff auf das kostenlose Nutzungskontingent von AWS sowie AWS Support-Funktionen der Stufe ''Basic'' mit Kundenservice rund um die Uhr, Support-Foren und vielen weiteren Vorteilen.


F: Was ist AWS OpsWorks Stacks?

AWS OpsWorks Stacks erlaubt Ihnen die Verwaltung von Anwendungen und Servern auf AWS und vor Ort. Mit AWS OpsWorks Stacks können Sie Ihre Anwendung als Stack mit verschiedenen Ebenen, wie dem Lastenausgleich, der Datenbank und dem Anwendungsserver, darstellen. Sie können Amazon EC2-Instances in jeder Ebene einsetzen und konfigurieren oder andere Ressourcen, wie Amazon RDS-Datenbanken, verbinden. OpsWorks Stacks erlaubt Ihnen die automatische Skalierung ihrer Server auf Grundlage voreingestellter Pläne oder als Reaktion auf geänderte Zugriffsraten, und es verwendet Lebenszyklusereignisse, um Änderungen zu verwalten, wenn sich die Dimensionen Ihrer Umgebung ändern. Chef-Rezepte werden mit Chef Solo ausgeführt, sodass Sie Aufgaben wie die Installation von Paketen und Programmiersprachen oder Frameworks, die Konfiguration von Software und vieles mehr automatisieren können.

F: Wie unterscheidet sich AWS OpsWorks Stacks von AWS OpsWorks for Chef Automate?

OpsWorks for Chef Automate ist ein Konfigurationsmanagementservice, mit dessen Hilfe Sie sofort einen Chef Server bereitstellen und vom Service betreiben lassen, inklusive Backups und Softwareupgrades. Der Service ist vollauf kompatibel mit den Chef Supermarkt-Kochbüchern und -Rezepten. Er unterstützt native Chef-Tools wie TestKitchen und Knife. Mit OpsWorks Stacks modellieren, provisionieren und verwalten Sie Ihre Anwendungen auf AWS. Dazu verwenden Sie den eingebetteten Chef-Soloclient, der für Sie auf Amazon EC2-Instances installiert ist.

F: Für wen ist AWS OpsWorks Stacks gedacht?

AWS OpsWorks Stacks wurde für Systemadministratoren und an einer Betriebsoptimierung interessierte Entwickler erdacht, die eine von A-Z leistungsstarke Konfigurationsverwaltungslösung suchen. Die Zielgruppe von AWS OpsWorks Stacks sind Zuständige an der Schnittstelle von IT-Entwicklung und -Betrieb, die sich bessere Verwaltungs- und Automatisierungs-Tools zum Anpassen und Kontrollieren ihrer Umgebungen wünschen. AWS OpsWorks Stacks-Benutzer schätzen in der Regel Folgendes:

Kontrolle. AWS OpsWorks Stacks erleichtert das Modellieren aller Komponenten Ihrer Anwendung und anschließende Konfigurieren aller Aspekte der Anwendung und ihrer zugrunde liegenden Infrastruktur. Dank der Unterstützung für skriptgesteuerte Änderungen mithilfe von Chef-Rezepten (weitere Informationen hier) in festgelegten Stufen im Anwendungslebenszyklus haben Sie differenzierte Kontrolle über Ihre Anwendung und deren Interaktion mit zugehörigen Komponenten. Ihre Rezepte können mit Ihrem Quellcode gespeichert werden, was das Nachverfolgen von Änderungen vereinfacht. Von einmaligen Bereitstellungen bis zu automatisch skaliertem Wachstum spiegelt Ihre Anwendung Ihre Einstellungen in ihrem gesamten Lebenszyklus wider.

Automatisierung. Anstelle manueller Schritte geben Sie an, wie Ihre Anwendungen skaliert, gewartet und bereitgestellt werden sollen, und AWS OpsWorks Stacks führt die dazugehörigen Aufgaben für Sie aus. In AWS OpsWorks Stacks können Sie beispielsweise Instances zum Hosten Ihrer Anwendungen basierend auf genau den von Ihnen angegebenen Konfigurationen (bereitzustellender Code usw.) einrichten, Ihre Anwendungen mithilfe einer automatischen last- oder zeitbasierten Skalierung anpassen und die Integrität Ihrer Anwendungen durch Erkennen und Austauschen ausgefallener Instances sicherstellen. AWS OpsWorks Stacks verwendet Chef-Rezepte zum Starten neuer Anwendungsserver-Instances, Konfigurieren von Anwendungsserver-Software und Bereitstellen von Anwendungen. Sie können auch eigene Chef-Rezepte verwenden, um Ihre Datenbank- und Überwachungsinfrastruktur zu ändern.

F: Welche Möglichkeiten haben Benutzer von AWS OpsWorks Stacks, die vorher nicht zur Verfügung standen?

AWS OpsWorks Stacks bietet eine Lösung, die Folgendes ermöglicht:

Modellierung und Unterstützung beliebiger Anwendungen. Sie können Ihre Anwendung in der für Amazon Linux, Ubuntu, RHEL und Windows gewählten Konfiguration bereitstellen. AWS OpsWorks Stacks ermöglicht Ihnen die Modellierung Ihrer Anwendung mit Layers. Layers dienen zum Konfigurieren einer Gruppe von Ressourcen, die gemeinsam verwaltet werden. Sie können beispielsweise einen Web-Layer für Ihre Anwendung definieren, der aus Amazon EC2-Instances, Amazon EBS-Volumes und Elastic IP-Adressen besteht. Sie können zudem die Softwarekonfiguration für jeden Layer einschließlich Installationsskripts und Initialisierungsaufgaben definieren. Wenn eine Instance einem Layer hinzugefügt wird, werden alle Konfigurationsschritte von AWS OpsWorks Stacks automatisch ausgeführt. Da AWS OpsWorks Stacks Chef-Rezepte (weitere Details hier) unterstützt, können Sie Hunderte von in der Community entwickelten Konfigurationen wie PostgreSQL, Nginx und Solr nutzen. Sie können z. B. eine Anwendung entwickeln, die aus mehreren unter Django installierten Python-Anwendungen besteht, die mit einer CouchDB-Datenbank verbunden sind.

Automatisieren von Aufgaben. AWS OpsWorks Stacks ermöglicht Ihnen die Automatisierung von Verwaltungsaufgaben, damit diese automatisch und zuverlässig erfolgen. Dadurch kann Folgendes automatisiert werden: Failover, Paketverwaltung, Elastic Load Balancing-Konfiguration und automatische regel- oder zeitbasierte Skalierung. Gängige Aufgaben werden automatisch für Sie ausgeführt und Sie können diese Automatisierung zudem erweitern und anpassen. AWS OpsWorks Stacks unterstützt eine laufende Konfiguration mittels Lebenszyklusereignissen, die die Konfiguration Ihrer Instances zur Anpassung an Umgebungsänderungen automatisch aktualisieren, z. B. automatische Skalierungsereignisse. Bei Einsatz von AWS OpsWorks Stacks ist es nicht erforderlich, sich an mehreren Computern anzumelden und die Konfiguration manuell zu aktualisieren. Bei jeder Änderung Ihrer Umgebung aktualisiert AWS OpsWorks Stacks die Konfiguration.

F: Welche Arten von Anwendungen werden von AWS OpsWorks Stacks unterstützt?

AWS OpsWorks Stacks unterstützt eine Vielzahl von Anwendungsarchitekturen – von einfachen Webanwendungen bis hin zu hochkomplexen kundenspezifischen Anwendungen.

F: Wie erhalte ich Zugriff auf AWS OpsWorks Stacks?

Der Zugriff auf AWS OpsWorks Stacks erfolgt über die AWS Management Console, AWS SDKs und AWS Befehlszeilen-Schnittstelle.

F: In welchen Regionen wird AWS OpsWorks Stacks unterstützt?

Weitere Informationen über die Verfügbarkeit von OpsWorks Stacks nach Region finden Sie unter Regionale Produkte und Services.

F: Wie unterscheidet sich AWS OpsWorks Stacks von AWS CloudFormation?

AWS OpsWorks Stacks und AWS CloudFormation sind beides Services zur Unterstützung der Modellierung, Bereitstellung, Konfiguration und Verwaltung von Anwendungen sowie zugehöriger Aktivitäten. Beide unterstützen eine Vielzahl von Architekturmustern – von einfachen Webanwendungen bis hin zu überaus komplexen kundenspezifischen Anwendungen. AWS OpsWorks Stacks und AWS CloudFormation unterscheiden sich beim Abstraktionsgrad und Schwerpunktbereich.

AWS CloudFormation ist ein modularer Service, mit dem Kunden nahezu alle AWS Ressourcen über eine auf JSON basierende Domain-spezifische Sprache bereitstellen und verwalten können. AWS CloudFormation legt den Schwerpunkt auf die Bereitstellung grundlegender Funktionen für die gesamte Angebotspalette von AWS, ohne ein bestimmtes Entwicklungs- und Betriebsmodell vorzuschreiben. Kunden definieren Vorlagen, die anschließend zum Bereitstellen und Verwalten von AWS Ressourcen, Betriebssystemen und Anwendungscode dienen.

Im Gegensatz dazu ist AWS OpsWorks Stacks ein Service höherer Ebene mit Schwerpunkt auf der Bereitstellung überaus produktiver und zuverlässiger Entwicklungs-/Betriebsumgebungen für IT-Administratoren und an einer Betriebsoptimierung interessierten Entwicklern. Hierzu nutzt AWS OpsWorks Stacks ein auf Konzepten wie Stacks und Layers basierendes Konfigurationsverwaltungsmodell, das integrierte Umgebungen für wichtige Aktivitäten wie Bereitstellung, Überwachung, automatische Skalierung und Automatisierung zur Verfügung stellt. Im Vergleich zu AWS CloudFormation unterstützt AWS OpsWorks Stacks eine kleinere Palette anwendungsorientierter AWS Ressourcentypen, so z. B. Amazon EC2-Instances, Amazon EBS-Volumes, Elastic IP-Adressen und Amazon CloudWatch-Metriken.

F: Wie unterscheidet sich AWS OpsWorks Stacks von AWS Elastic Beanstalk?

AWS OpsWorks Stacks ist eine Konfigurationsverwaltungsplattform, während AWS Elastic Beanstalk eine Anwendungsverwaltungsplattform ist.

AWS Elastic Beanstalk ist ein benutzerfreundlicher Service für die Bereitstellung und Skalierung von Webanwendungen und -services, die mit Java, .NET, PHP, Node.js, Python, Ruby, Go oder Docker entwickelt wurden. Kunden laden ihren Code hoch, Elastic Beanstalk übernimmt automatisch den Rest.

Sowohl AWS OpsWorks Stacks als auch AWS Elastic Beanstalk automatisieren Vorgänge, doch beide haben unterschiedliche Anforderungen und Zwecke. AWS Elastic Beanstalk richtet sich an Entwickler, die Webanwendungen bereitstellen möchten, ohne sich Gedanken um einzelnen Abläufe machen zu müssen. Die Entwickler laden ihren Code einfach hoch und Elastic Beanstalk übernimmt automatisch die Bereitstellung – von der Kapazitätsbereitstellung, Lastverteilung und automatischen Skalierung bis zur Statusüberwachung der Anwendung. Innerhalb von Minuten ist die Anwendung einsatzbereit, ohne dass der Entwickler Infrastruktur oder Ressourcen konfigurieren muss.

AWS OpsWorks Stacks ist dagegen eine integrierte Konfigurationsverwaltungsplattform für IT-Administratoren und DevOps-Ingenieure, die auf einen hohen Anpassungsgrad und Kontrolle über Abläufe abzielen. Benutzer von AWS OpsWorks Stacks nutzen Chef-Rezepte, um betriebsbezogene Aufgaben, wie Codebereitstellung, Softwarekonfigurationen, Paketinstallationen, Datenbankeinrichtungen und Serverskalierungen zu automatisieren.

F: Kann ich von AWS OpsWorks Stacks erstellte Ressourcen mit anderen Servicekonsolen oder Befehlszeilen-Schnittstellen verwalten?

Wenngleich alle von OpsWorks Stacks zum Einrichten Ihrer Umgebung verwendeten Ressourcen in ihren dazugehörigen Services sichtbar sind, sollten Sie die Ressourcen generell über OpsWorks Stacks verwalten, um Nebenwirkungen für die OpsWorks Stacks-Automatisierung zu vermeiden. Es gelten jedoch diverse Ausnahmen:

  • AWS OpsWorks Stacks erstellt und löscht Volumes für Instances basierend auf der für Ihren Layer angegebenen Konfiguration. Wenn Sie einen Snapshot der Volumes erstellen oder Volumes verwalten möchten, die Sie beibehalten wollen, nachdem eine Instance beendet wurde, können Sie diese Einstellungen direkt im Amazon EC2-Service vornehmen.
  • AWS OpsWorks Stacks bietet Sicherheitsgruppen für Ihre Layers mit Standardeinstellungen, die den für den jeweiligen Layer erforderlichen Ports entsprechen. Wenn Sie die Sicherheitsgruppe anpassen oder neue Sicherheitsgruppen erstellen möchten, kann dies direkt über den EC2-Service erfolgen.
  • AWS OpsWorks Stacks verwendet Schlüsselpaare, um den Zugriff auf Ihre Instances über SSH zu ermöglichen. Wenn Sie Schlüsselpaare erstellen oder verwalten möchten, kann dies direkt im Amazon EC2-Service erfolgen.
  • AWS OpsWorks Stacks erstellt AWS IAM-Standardrichtlinien für Benutzer, die Sie Ihrem Stack hinzufügen. Wenn Sie präzisere Berechtigungen wünschen, müssen Sie diese in IAM dem jeweiligen Benutzer zuweisen.
  • AWS OpsWorks Stacks überträgt Metriken aus allen Ihren Ressourcen in Amazon CloudWatch. Wenn Sie diese Metriken anzeigen oder Alarme einrichten möchten, kann dies direkt in Amazon CloudWatch erfolgen.

F: Entsprechen AWS OpsWorks Stacks-Instances Amazon EC2-Instances?

Eine AWS OpsWorks Stacks-Instance definierte eine Amazon EC2-Instance und deren Beziehung zu verwandten Ressourcen, z. B. Availability Zone, Typ und dazugehörige Volumes. Eine AWS OpsWorks Stacks-Instance kann im Verlauf ihrer Nutzungsdauer von vielen Amazon EC2-Instances abgebildet werden, aber immer nur von einer gleichzeitig. Dadurch kann AWS OpsWorks Stacks Ressourcen wie Volumes und Elastic IP-Adressen durchgängig an die Amazon EC2-Instance binden, sobald diese gestartet wird.

F: Gelten Einschränkungen für AWS OpsWorks Stacks?

Sie können standardmäßig bis zu 40 Stacks erstellen. Jeder Stack kann bis zu 40 Layers, 40 Instances und 40 Anwendungen enthalten. Sie müssen zudem andere AWS Grenzwerte berücksichtigen. Die Standardgrenzwerte für ein AWS Konto lassen beispielsweise das Starten von bis zu 20 Amazon EC2-Instances zu. Wenn Sie mehr Ressourcen benötigen, füllen Sie ein Antragsformular aus. Ihr Antrag wird umgehend bearbeitet. Über die einzelnen OpsWorks Stacks-Layers können Sie eine begrenzte Anzahl von Paketen installieren. Wenn Sie eine größere Anzahl von Paketen installieren möchten, installieren Sie diese mithilfe eines kundenspezifischen Rezeptbuchs.

F: Unterstützt AWS OpsWorks Stacks Windows Server?

Ja. AWS OpsWorks Stacks unterstützt Windows Server 2012 R2

F: Unterstützt AWS OpsWorks Stacks lokale Server?

Ja. AWS OpsWorks Stacks unterstützt alle Linux-Computer, auf denen der OpsWorks Stacks-Agent installiert werden kann und die über eine Verbindung mit öffentlichen Endpunkten von AWS verfügen.

F: Welche Netzwerkanforderungen müssen meine Server für die Zusammenarbeit mit AWS OpsWorks Stacks erfüllen?

Ihre Server müssen sich lediglich mit den öffentlichen Endpunkten von AWS verbinden können.


F: Wie melde ich mich bei AWS OpsWorks Stacks an?

Zur Anmeldung bei AWS OpsWorks Stacks klicken Sie auf der Seite mit den Details zu OpsWorks Stacks auf die Schaltfläche "Jetzt anmelden". Sie benötigen ein Amazon Web Services-Konto, um auf diesen Service zugreifen zu können. Wenn Sie noch kein Konto haben, werden Sie zu Beginn des Anmeldeprozesses für AWS OpsWorks Stacks aufgefordert, ein Konto einzurichten.

F: Was sind die ersten Schritte mit AWS OpsWorks Stacks?

Am besten lernen Sie AWS OpsWorks Stacks kennen, indem Sie das Handbuch "Erste Schritte mit AWS OpsWorks Stacks" (Linux | Windows) durcharbeiten, das Teil unserer technischen Dokumentation ist. Binnen weniger Minuten können Sie Ihre eigene Anwendung bereitstellen und verwenden.

F: Welche Elemente meiner Anwendung kann ich steuern, wenn ich AWS OpsWorks Stacks verwende?

Ein AWS OpsWorks-Stack definiert die Konfiguration Ihrer gesamten Anwendung: Load Balancers, Serversoftware, Datenbank usw. Sie steuern sämtliche Komponenten des Stacks durch Einrichten von Layers, über welche die Ihren Instances bereitgestellten Softwarepakete und andere Konfigurationsdetails festgelegt werden, z. B. Elastic IP-Adressen und Sicherheitsgruppen. Sie können Ihre Software auch in Form von Layers bereitstellen, indem Sie den Speicherort angeben und optional Chef-Rezepte verwenden, um alles zu automatisieren, was Chef erledigen kann, z. B. das Erstellen von Verzeichnissen und Benutzerkonten, das Konfigurieren von Datenbanken usw. Sie können Ihre Anwendung mithilfe der integrierten OpsWorks Stacks-Automatisierung skalieren und nach Instance-Ausfällen automatisch eine Wiederherstellung durchführen. Sie können steuern, wer die von Ihrer Anwendung verwendeten Ressourcen anzeigen und verwalten darf, einschließlich SSH-Zugriff auf die Instances, die Ihre Anwendung nutzt.

F: Welche Versions- und Revisionskontrollsysteme für Software unterstützt AWS OpsWorks Stacks?

AWS OpsWorks Stacks kann den Code, den Sie bereitstellen möchten, aus gängigen Versionskontrollsystemen wie Git und Subversion sowie aus HTTP- und privaten oder öffentlichen S3-Paketen abrufen. Sie können beispielsweise eine bestimmte Version Ihrer Anwendung bereitstellen, indem Sie die Version oder Unterversion aus Ihrem Git-Speicher Ihrer OpsWorks Stacks-Anwendungsdefinition hinzufügen. Sie können auch Chef-Rezepte verwenden, um Ihre Anwendungen von einem beliebigen Ort aus über "rsync" oder "scp" bereitzustellen.

F: Welche Betriebssysteme unterstützt AWS OpsWorks Stacks?

AWS OpsWorks Stacks unterstützt derzeit Amazon Linux, Ubuntu 12.04 LTS, Ubuntu 14.04 LTS und Windows Server 2012 R2. 

F: Unterstützt AWS OpsWorks Stacks Microsoft Windows?

Ja. AWS OpsWorks Stacks unterstützt Windows Server 2012 R2.

F: Kann ich AWS OpsWorks Stacks zur Bereitstellung von Anwendungen, die hochverfügbar sein müssen, verwenden?

Ja. Falls Ihre Anwendung die horizontale Skalierung unterstützt, können Sie Instances in mehreren Availability Zones einrichten, woraufhin Ihr Load Balancer Datenverkehr zwischen Ihren Instances weiterleitet. Wenn eine Instance ausfällt, wird sie von der automatischen Reparaturfunktion von OpsWorks Stacks ausgetauscht. Wenn Ihre Anwendung andere Methoden zum Erreichen von Verfügbarkeitszielen nutzt, z. B. eine Datenbank mit einem aktiven und einem passiven Knoten, können Sie für die Konfiguration Chef-Rezepte verwenden.

F: Wie modelliere ich meine Anwendung in AWS OpsWorks Stacks?

AWS OpsWorks Stacks bietet drei Konzepte zum Modellieren Ihrer Anwendung:

Ein Stack ist die höchste Verwaltungseinheit. Ein Stack umfasst die Gruppe von Amazon EC2-Instances und (Layers genannten) Instance-Mustern, die zum Starten und Verwalten dieser Instances verwendet werden. Anwendungen, Benutzerberechtigungen und andere Ressourcen werden im Kontext des Stacks definiert und gesteuert. Sie können beispielsweise einen Stack für Ihre Entwicklungs-Webanwendung einrichten, der einen Front-End-Load Balancer, die PHP-Server, Ihre PHP-Anwendungen und die MySQL-Datenbank umfasst. Sie können auch einen Stack für Ihre Produktions-Webanwendung mit einer ähnlichen Konfiguration erstellen, indem Sie den Entwicklungs-Stack klonen.

Ein Layer ist ein Muster zum Einrichten und Konfigurieren einer Instance und dazugehöriger Ressourcen wie Volumes und Elastic IP-Adressen und kann automatisch die Infrastrukturkonfiguration, z. B. SSL-Einstellungen, übernehmen. Sie können zudem die Softwarekonfiguration für jeden Layer einschließlich Installationsskripts, Initialisierungsaufgaben und Paketen definieren. Wenn Sie beispielsweise den Layer Ruby verwenden, kann OpsWorks Stacks nicht nur Rails, sondern auch alle Gems installieren, die Ihre Anwendung erfordert. Layers umfassen auch Lebenszyklusereignisse, mit denen Sie Konfigurationsaktionen als Reaktion auf Änderungen am Status einer Instance (Details finden Sie unter "Was sind Lebenszyklusereignisse?") mithilfe von Chef-Rezepten automatisieren können (Details finden Sie unter "Was ist Chef und wie wird dieses Rahmenwerk von AWS OpsWorks Stacks genutzt?"). Layers können eine automatische zeit- oder lastbasierte Skalierung vorsehen, um Bedarfsspitzen ohne manuelle Eingriffe zu bewältigen.

Eine Anwendung ist Software, die aus einem Speicher (z. B. Git, S3) herunterladen und auf einem Layer bereitgestellt wird. Sie können das Lebenszyklusereignis "Deploy" verwenden, um Konfigurationsschritte wie das Verbinden Ihrer Anwendung mit einer Datenbank zu automatisieren. OpsWorks Stacks unterstützt das Bereitstellen mehrerer Anwendungen pro Stack und Layer.

F: Was ist "Chef" und wie wird dieses Rahmenwerk in AWS OpsWorks Stacks verwendet?

Chef ist ein Open Source-Framework von Chef Software, Inc., das mithilfe von Code automatisiert, wie Anwendungen konfiguriert, bereitgestellt und verwaltet werden. AWS OpsWorks Stacks verwendet Chef-Rezepte zum Bereitstellen und Konfigurieren von Softwarekomponenten für Amazon EC2-Instances. Chef ist ein umfassendes Rahmenwerk mit Hunderten von "Rezeptbüchern", die mit AWS OpsWorks Stacks verwendet werden können, z. B. PostgreSQL, Nginx und Solr.

F: Was sind Lebenszyklusereignisse?

AWS OpsWorks Stacks erstellt Ereignisse, die Lebenszyklusphasen entsprechen. Diese Ereignisse dienen zum Auslösen von Chef-Rezepten für alle Instances, um bestimmte Konfigurationsaufgaben auszuführen. OpsWorks Stacks nutzt Chef-Rezepte zum Ausführen einfacher Verwaltungsaufgaben für alle Ereignisse basierend auf dem Layer-Typ. Sie können auch eigene Rezepte schreiben, um Skripts für Konfigurationsänderungen zu erstellen, die Ihre Anwendung bei einem bestimmten Lebenszyklusereignis erfordert. Die folgenden Lebenszyklusereignisse werden unterstützt:

Setup wird an die Instance gesendet, wenn diese instanziiert oder erfolgreich gestartet wird. Sie können z. B. ein Chef-Rezept für einen Rails-Anwendungsserver auslösen, das Abhängigkeiten wie Apache, Ruby, Passenger und Ruby on Rails installiert.

Configure benachrichtigt alle Instances, wenn sich der Status des Stacks ändert. Wenn beispielsweise eine neue Instance erfolgreich einem Anwendungsserver-Layer hinzugefügt wurde, löst das Ereignis "Configure" ein Chef-Rezept aus, das die Konfiguration des Layers "OpsWorks Stacks Load Balancer" entsprechend der hinzugefügten Anwendungsserver-Instance aktualisiert.

Deploy wird ausgelöst, wenn eine Anwendung bereitgestellt wird. Sie können z. B. ein Chef-Rezept für einen Rails-Anwendungsserver auslösen, das die erforderlichen Aufgaben ausführt, um Ihre Anwendung zu prüfen und herunterzuladen, und Passenger anweist, sie wieder zu laden.

Undeploy wird gesendet, wenn Sie eine Anwendung löschen. Das Ereignis "Undeploy" kann beispielsweise ein kundenspezifisches Chef-Rezept auslösen, das auszuführende Bereinigungsschritte angibt, z. B. das Löschen von Datenbanktabellen.

Shutdown wird an eine Instance 45 Sekunden vor deren tatsächlicher Beendigung gesendet. Das Ereignis "Shutdown" kann z. B. ein kundenspezifisches Chef-Rezept auslösen, das Services herunterfährt.

F: Unterstützt AWS OpsWorks Stacks vorhandene Chef-Rezeptbücher?

Ja. Sie können vorhandene Chef-Rezepte nutzen. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation.

F: Wie erstelle ich Chef-Rezeptbücher und -Rezepte?

Die einfachste Möglichkeit des Einstiegs ist das Verwenden vorhandener Chef-Rezepte. Es gibt ein umfassendes öffentlich zugängliches Angebot an Chef-Rezeptbüchern mit Rezepten, die Sie mit wenig bis keiner Änderung ausführen können. Der OpsWorks Stacks Getting Started Guide enthält zudem ein Chef-Beispielrezept mit einer Beschreibung der Funktionsweise.

F: Kann ich meine eigenen AMIs verwenden?

Ja. Sie können eigene AMIs verwenden oder die von OpsWorks Stacks unterstützten AMIs mit Chef-Skripten anpassen, um Agents und andere erforderliche Software zu installieren. Die Verwendung Ihrer eigenen Windows AMIS ist derzeit nicht unterstützt.

F: Kann ich Amazon EC2-Benutzerdaten zum Anpassen der Einrichtung von Instances verwenden?

Nein. Die Einrichtung von Instances erfolgt ausschließlich über Chef-Rezepte.

F: Welche Lastausgleichsoptionen unterstützt AWS OpsWorks Stacks?

OpsWorks Stacks unterstützt Elastic Load Balancing und mithilfe von Community-Chef-Rezepten auch HAProxy sowie alle Load Balancer, die Sie über einen kundenspezifischen Layer und Chef-Rezepte für Ihre EC2-Instances installieren. Dies ermöglicht Ihnen umfassende Anpassungsoptionen und eine präzise Steuerung des Load Balancers Ihrer Anwendung.

F: Welche automatischen Skalierungsoptionen für Instances unterstützt AWS OpsWorks Stacks?

AWS OpsWorks Stacks unterstützt eine automatische zeit- oder lastbasierte Skalierung zum Anpassen der Anzahl ausgeführter Instances entsprechend Ihrer Verarbeitungslast. Bei einer automatischen lastbasierten Skalierung können Sie Schwellenwerte für CPU, Arbeitsspeicher und Verarbeitungslast festzulegen, um zu bestimmen, wann weitere Instances gestartet werden. Sobald die Lastspitze bewältigt ist und Ihre Schwellenwerte für eine reduzierende Skalierung erfüllt sind, fährt OpsWorks Stacks die zusätzlichen Instances herunter. Bei der automatischen zeitbasierten Skalierung können Sie angeben, zu welcher Tageszeit Instances gestartet und beendet werden. Die Größe der Instances im Pool für die automatische Skalierung kann unterschiedlich sein, was eine schrittweise oder rasche Skalierung ermöglicht, und kann zur Steigerung der Zuverlässigkeit für mehrere Availability Zones konfiguriert werden. OpsWorks Stacks unterstützt EC2 Auto Scaling derzeit nicht.

F: Welche Überwachungs- und Benachrichtigungsoptionen unterstützt AWS OpsWorks Stacks?

OpsWorks Stacks überträgt alle Ihre Instance- und Volume-Metriken an CloudWatch, wodurch das Anzeigen von Diagrammen und Festlegen von Alarmen zur Unterstützung der Problembehandlung und Ausführung automatisierter Aktionen basierend auf dem Status Ihrer Ressourcen vereinfacht werden. In der Überwachungsansicht von OpsWorks Stacks können Sie zudem die dreizehn einminütigen Metriken anzeigen, die OpsWorks Stacks aus Ihren Instances erfasst (u. a. CPU, Arbeitsspeicher und Verarbeitungslast).

 

F: Welche Datenbanken werden von AWS OpsWorks Stacks unterstützt?

Sie können mit AWS Services wie Amazon RDS oder auch Chef-Rezepte verwenden, um Datenbanken wie MySQL, Cassandra oder MongoDB zu installieren. Dies ermöglicht Ihnen umfassende Anpassungsoptionen und eine präzise Steuerung der Datenbank Ihrer Anwendung.

F: Unterstützt AWS OpsWorks Stacks Tags?

OpsWorks Stacks kennzeichnet automatisch (mittels Tags) alle Ressourcen mit dem Namen des Stacks und des Layers, denen sie zugeordnet sind. Sie können diese Tags mit Kostenzuordnungsberichten verwenden, um Ihre AWS Kosten mithilfe von Tags zu organisieren und nachzuverfolgen. Weitere Informationen zu Kostenzuordnung und Tags finden Sie unter "AWS Account Billing".

F: Kann ich meine Anwendung in einer Amazon Virtual Private Cloud (VPC) ausführen?

Ja. In der OpsWorks Stacks -Dokumentation finden Sie weitere Informationen.

F: Ist es möglich, AWS Identity & Access Management (IAM) mit AWS OpsWorks Stacks zu verwenden?

Ja, OpsWorks Stacks unterstützt IAM-Benutzer, -Berechtigungen und -Rollen. Sie können Berechtigungen benutzerbezogen zuweisen, einschließlich Anzeige-, Bereitstellungs- und Verwaltungsberechtigungen. Sie können auch angeben, welche Benutzer sich über SSH direkt mit Instances verbinden dürfen. Die OpsWorks Stacks -Unterstützung von IAM-Rollen ermöglicht Ihnen das Gewähren des Benutzerzugriffs auf OpsWorks Stacks, ohne einen Zugriff auf abhängige Services wie EC2 gewähren zu müssen. Sie können beispielsweise einem Benutzer explizit die Durchführung von EC2-Aktionen verweigern. Der Benutzer kann aber dennoch EC2-Instances über OpsWorks Stacks weiter steuern, wenn er über OpsWorks Stacks-Berechtigungen zum Bereitstellen oder Verwalten von Stack-Ressourcen verfügt. Dadurch können Sie verhindern, dass ein OpsWorks Stacks-Benutzer versehentlich eine Instance über die EC2-Konsole beendet.

F: Kann ich bestimmen, welche Ports in meinen Instances geöffnet sind?

AWS OpsWorks Stacks bietet eine Standardauswahl an eingebauten Sicherheitsgruppen (je eine für jeden Layer), die den Layern standardmäßig zugeordnet sind. Mit der Einstellung "OpsWorks Stacks-Sicherheitsgruppen verwenden" des Stapels können Sie stattdessen eigene benutzerdefinierte Sicherheitsgruppen angeben. Mit dieser Option müssen Sie entsprechende EC2-Sicherheitsgruppen erstellen und jedem erstellten Layer eine Sicherheitsgruppe zuordnen. Sie können einem Layer bei dessen Erstellung auch weiterhin die eingebauten Sicherheitsgruppen manuell zuordnen. Benutzerdefinierte Sicherheitsgruppen sind nur für die Layer erforderlich, die benutzerdefinierte Einstellungen benötigen. Weitere Informationen zu Sicherheitsgruppen finden Sie unter "Amazon EC2-Sicherheitsgruppen". Beachten Sie, dass OpsWorks Stacks ausgehende Konnektivität von der EC2-Instance auf Port 443 benötigt, um Ihre Instance zu konfigurieren.

F: Was führt AWS OpsWorks Stacks in der Instance aus?

OpsWorks Stacks verwendet einen Agenten für die Instance, um Konfigurationsaufgaben auszuführen und den Taktstatus bereitzustellen. Der Agent wird im Betriebssystem als Benutzer ohne Berechtigungen ausgeführt. Jede Instance hat außerdem einen Benutzer, der für Bereitstellungen verwendet wird. Dieser Benutzer benötigt außer Bereitstellungsrechten keine Anmeldungs- oder Zugriffsrechte.

F: Wo erhalte ich weitere Informationen zur Sicherheit und Ausführung von Anwendungen in AWS?

Weitere Informationen zur Sicherheit von AWS finden Sie im Dokument "Amazon Web Services: Overview of Security Processes" sowie im AWS Sicherheits- und Compliance-Zentrum.

F: Wie viel kostet AWS OpsWorks Stacks?

Sie zahlen für von AWS OpsWorks Stacks unterstützte lokale Server einen Stundentarif. Es fallen keine Mindestgebühren oder Vorausleistungen an. Der Preis für jeden lokalen Server, auf dem Sie den OpsWorks Stacks-Agent installieren, beträgt 0,02 USD pro Stunde.

Für die Nutzung für von AWS OpsWorks Stacks unterstützte Amazon EC2-Instances fallen keine zusätzlichen Gebühren an. Sie zahlen für AWS Ressourcen (z. B. EC2-Instances, EBS-Volumes, Elastic IP-Adressen), die Sie mithilfe von OpsWorks Stacks erstellen, genau so viel wie für manuell erstellte Ressourcen. Sie zahlen nur für die tatsächliche Nutzung. Es fallen keine Mindestgebühren oder Vorausleistungen an.

F: Wie kann ich überprüfen, wie viele AWS Ressourcen durch meine Anwendung genutzt wurden, und auf meine Rechnung zugreifen?

Sie können die Gebühren für den aktuellen Abrechnungszeitraum jederzeit auf der Amazon Web Services-Website anzeigen. Melden Sie sich hierzu bei Ihrem Amazon Web Services-Konto an und klicken Sie unter Ihr Web-Services-Konto auf Konto-Aktivitäten. OpsWorks Stacks kennzeichnet automatisch (mittels Tags) alle Ressourcen mit dem Namen des Stacks und des Layers, denen sie zugeordnet sind. Sie können diese Tags mit Kostenzuordnungsberichten verwenden, um Ihre AWS Kosten mithilfe von Tags zu organisieren und nachzuverfolgen.