Erstellen einer und Verbinden mit einer Microsoft-SQL-Server-Datenbank

mit Amazon RDS

Einführung

In diesem Tutorial erfahren Sie, wie Sie eine Microsoft-SQL-Server-Datenbank-Instance erstellen (eine so genannte „Instance“), sie mit der Datenbank verbinden und die DB-Instance löschen. Dazu verwenden wir Amazon Relational Database Service (Amazon RDS). Alles, was in diesem Tutorial gezeigt wird, ist im Rahmen des kostenlosen Kontingents verfügbar.

 

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Implementierung

  • Öffnen der RDS-Konsole

    Wenn Sie hier klicken, wird die AWS-Managementkonsole in einem neuen Browserfenster geöffnet, sodass Sie diese schrittweise Anleitung geöffnet lassen können. Wenn dieser Bildschirm geladen ist, suchen Sie RDS unter Datenbanken und klicken darauf, um die Amazon-RDS-Konsole zu öffnen.

    AWS-Managementkonsole
  • Erstellen einer Microsoft-SQL-Server-DB-Instance

    In diesem Schritt erstellen wir mit Hilfe von Amazon RDS eine Microsoft-SQL-Server-DB-Instance mit der DB-Instance-Klasse db.t2.micro, 20 GB Speicher und automatischen Sicherungen mit einem Aufbewahrungszeitraum von einem Tag.  Zur Erinnerung: Alles, was in diesem Tutorial gezeigt wird, ist im Rahmen des kostenlosen Kontingents verfügbar.

    a. Wählen Sie in der rechten oberen Ecke der Amazon RDS-Konsole die Region aus, in der Sie die DB-Instance erstellen möchten.

    Hinweis: AWS-Cloud-Ressourcen sind in hoch verfügbaren Rechenzentren in verschiedenen Regionen der Welt untergebracht. Sie können auswählen, in welcher Region Ihre Amazon-RDS-Aktivität gehostet wird.  

    Wählen Sie in der rechten oberen Ecke der Amazon-RDS-Konsole die Region aus, in der Sie die DB-Instance erstellen möchten.

    b.   Wählen Sie unter Datenbank erstellen die Option Datenbank erstellen aus.

    Wählen Sie unter „Datenbank erstellen“ die Option „Datenbank erstellen“ aus.

    c.  c. Jetzt haben Sie Auswahloptionen für Ihr Modul. Klicken Sie für dieses Lernprogramm auf das Microsoft SQL Server-Symbol. Wählen Sie die Option SQL Server Express Edition aus, lassen Sie die Standardwerte der Engine-Version und der Lizenz unverändert, und klicken Sie auf die Vorlage Kostenloses Kontingent.

    Wählen Sie „SQL-Server-Engine“ aus.

    d. Sie konfigurieren jetzt Ihre DB-Instance. Geben Sie die nachstehenden Konfigurationseinstellungen ein:

    Einstellungen:

    • DB-Instance-Identifizierer: Geben Sie einen Namen für die DB-Instance ein. Dieser muss für Ihr Konto in der ausgewählten Region eindeutig sein. Geben Sie für dieses Tutorial den Namen myrdstest ein.
    • Hauptbenutzername: Geben Sie einen Benutzernamen für die Anmeldung in Ihrer DB-Instance ein. In unserem Beispiel ist dies masterUsername.
    • Hauptpasswort: Geben Sie als Passwort für den Masterbenutzer ein Passwort aus 8–41 druckbaren ASCII-Zeichen (ohne „/“, „"“ und „@“) ein.
    • Passwort bestätigen: Geben Sie Ihr Passwort erneut ein.

    Instance-Spezifikationen:

    • Klasse der DB-Instance: Wählen Sie die Standardeinstellung db.t2.micro --- 1 vCPU, 1 GIB RAM aus. Dies entspricht 1 GB Speicher und 1 vCPU. Eine Liste der unterstützten Instance-Klassen finden Sie unter Amazon RDS – Preise.
    • Speichertyp: Wählen Sie „Allgemein (SSD)“ aus. Weitere Informationen finden Sie unter Speicher für Amazon RDS.
    • Zugewiesener Speicher: Wählen Sie den Standardwert 20 aus und weisen Sie Ihrer Datenbank 20 GB Speicher zu. Mit Amazon RDS for SQL Server ist eine maximale Skalierung bis 64 TB möglich.
    • Automatische Speicherplatzskalierung aktivieren: Wenn Ihr Workload zyklisch oder nicht prognostizierbar ist, sollten Sie die Funktion zum automatischen Skalieren des Speicherplatzes verwenden, damit von RDS bei Bedarf automatisch mehr Speicherplatz bereitgestellt wird. Diese Option ist in diesem Tutorial nicht relevant.
    Ansicht „Einstellungen“

    e. Sie befinden sich jetzt im Abschnitt Konnektivität. Hier können Sie zusätzliche Informationen eingeben, die RDS zum Start der Microsoft SQL Server-DB-Instance benötigt. Maximieren Sie das Dropdown-Menü unten, um die Beispieleinstellungen für Ihre DB-Instance zu sehen.

    Netzwerk und Sicherheit


    Zusätzliche Konnektivitätskonfiguration

    • Subnetzgruppe: Wählen Sie die Subnetzgruppe Standard aus. Weitere Informationen zu Subnetzgruppen finden Sie unter Arbeiten mit DB-Subnetzgruppen.
    • Öffentliche Zugänglichkeit: Wählen Sie Ja aus. Dadurch wird Ihrer Datenbank-Instance eine IP-Adresse zugewiesen. So können Sie mit Ihrem eigenen Gerät eine Verbindung zur Datenbank herstellen.
    • Availability Zone: Wählen Sie Keine Präferenz. Weitere Informationen finden Sie unter Regionen und Availability Zones.
    • VPC-Sicherheitsgruppen: Wählen Sie Neue VPC-Sicherheitsgruppe erstellen aus. So wird eine Sicherheitsgruppe erstellt, mit der Sie sich über die IP-Adresse Ihres aktuell verwendeten Gerätes mit der erstellten Datenbank verbinden können.
    • Port: Lassen Sie den Standardwert „1433“ unverändert.

    Microsoft-SQL-Server-Windows-Authentifizierung

    • Verzeichnis: Lassen Sie diese Option deaktiviert.
    Ansicht „Einstellungen“

    Im Abschnitt Zusätzliche Konfigurationen:

    Datenbankoptionen

    • Datenbankname: Geben Sie einen Datenbanknamen aus 1 bis 64 alphanumerischen Zeichen ein. Wenn Sie keinen Namen angeben, erstellt Amazon RDS nicht automatisch eine Datenbank auf der DB-Instance, die Sie erstellen.
    • DB-Parametergruppe: Lassen Sie den Standardwert unverändert. Weitere Informationen finden Sie unter Arbeiten mit DB-Parametergruppen.
    • Optionsgruppe: Lassen Sie den Standardwert unverändert. Amazon RDS verwendet Optionsgruppen zur Aktivierung und Konfiguration zusätzlicher Funktionen. Weitere Informationen finden Sie unter Arbeiten mit Optionsgruppen.

    Verschlüsselung
    Diese Option ist im kostenlosen Kontingent nicht verfügbar. Weitere Informationen finden Sie unter Verschlüsseln von Amazon RDS-Ressourcen.

    Backup

    • Aufbewahrungszeitraum für Backups: Sie können festlegen, wie viele Tage das vorgenommene Backup aufbewahrt werden soll. Setzen Sie für dieses Tutorial den Wert auf 1 Tag.
    • Backup-Fenster: Verwenden Sie die Standardoption Keine Präferenz.

    Überwachung

    • Erweiterte Überwachung aktivieren: Verwenden Sie die Standardoption „Erweiterte Überwachung aktivieren“. Wenn Sie die erweiterte Überwachung aktivieren, erhalten Sie in Echtzeit Metriken zum Betriebssystem, auf dem Ihre DB-Instance ausgeführt wird. Weitere Informationen finden Sie unter Anzeigen von DB-Instance-Metriken.
    Ansicht „Einstellungen“

    Wartung

    • Nebenversionen automatisch aktualisieren: Wählen Sie Automatisches Aktualisieren von Nebenversionen aktivieren aus, um Updates automatisch durchzuführen, sobald sie verfügbar sind.
    • Wartungsfenster: Wählen Sie Keine Präferenz aus.

    Löschschutz
    Deaktivieren Sie für dieses Tutorials die Option Löschschutz aktivieren. Wenn diese Option aktiviert ist, können Sie die Datenbank nicht löschen.

    Klicken Sie auf Datenbank erstellen.

    Ansicht „Einstellungen“

    f. Ihre DB-Instance wird jetzt erstellt.  Klicken Sie auf DB-Instances anzeigen.

    Hinweis: Je nach der Klasse und dem Speicher, die/den Sie Ihrer DB-Instance zugewiesen haben, kann es einige Minuten dauern, bis die neue DB-Instance verfügbar ist.

    Die neue DB-Instance wird in der Liste der DB-Instances in der RDS-Konsole angezeigt. Bis die DB-Instance erstellt ist und verwendet werden kann, hat sie den Status Creating (Wird erstellt).  Wenn der Status in Available (Verfügbar) geändert wurde, können Sie sich auf der DB-Instance mit einer Datenbank verbinden.  

    Sie können schon zum nächsten Schritt übergehen, während Sie darauf warten, dass die DB-Instance verfügbar wird.

    Ihre DB-Instance wird jetzt erstellt. Klicken Sie auf „DB-Instances anzeigen“.
  • Herunterladen eines SQL-Clients

    Wenn die Datenbank-Instance erstellt wurde und der Status sich in „Verfügbar“ geändert hat, können Sie sich auf der DB-Instance mit jedem Standard-SQL-Client mit einer Datenbank verbinden. In diesem Schritt laden wir Microsoft SQL Server Management Studio Express herunter, einen gängigen Client für SQL Server.

    a. Gehen Sie zur Seite Microsoft Download Center – Microsoft SQL Server Management Studio Express und klicken Sie auf Weiter.

    Hinweis: Sie müssen den SQL-Client auf dasselbe Gerät herunterladen, auf dem Sie die RDS-DB-Instance erstellt haben. Die Sicherheitsgruppe, in der sich Ihre Datenbank befindet, ist so konfiguriert, dass nur eine Verbindung über das Gerät zugelassen wird, mit dem Sie die DB-Instance erstellt haben.

    Microsoft SQL Server Management Studio Express herunterladen

    b. Sie werden aufgefordert, sich bei Microsoft zu registrieren. Dieser Schritt ist zum Herunterladen nicht erforderlich.  Sie können die Registrierung überspringen, indem Sie das Optionsfeld „Nein, ich möchte mich nicht registrieren. Direkt zum Download“ auswählen und im Popup-Dialog auf Weiter klicken.

    Wählen Sie dann das SQL Management Studio aus, das Sie benötigen, und klicken Sie auf Weiter, um den Download zu starten.

    Auswählen des Download-Typs
  • Herstellen einer Verbindung zur Microsoft-SQL-Server-Datenbank

    In diesem Schritt stellen Sie über SQL Server Management Studio eine Verbindung zur Datenbank her, die Sie erstellt haben.

    a. Wenn das Programm heruntergeladen ist, installieren und öffnen Sie es. Daraufhin wird ein Dialogfeld angezeigt.  Geben Sie Folgendes ein:

    • Servertyp: Wählen Sie „Datenbank-Engine“ aus.
    • Hostname: Kopieren Sie den Hostnamen aus der Amazon-RDS-Konsole und fügen Sie ihn ein, wie im Screenshot rechts dargestellt. Ändern Sie anschließend den Doppelpunkt zwischen dem DNS-Namen und der Portnummer zu einem Komma. Ihr Servername sollte beispielsweise wie folgt aussehen: sample-instance.cg034hpkmmjt.us-east-1.rds.amazonaws.com,1433.
    • Benutzername: Geben Sie den Benutzernamen ein, den Sie für die Amazon RDS-Datenbank erstellt haben.  In unserem Beispiel ist dies „masterUsername“.
    • Passwort: Geben Sie das Passwort ein, das Sie beim Erstellen der Amazon-RDS-Datenbank verwendet haben.

    Klicken Sie auf Verbinden.

    Dialogfeldoptionen

    b. Sie sind jetzt mit der Datenbank verbunden. Im SQL Server Management Studio sehen Sie verschiedene Schema-Objekte, die in der Datenbank verfügbar sind. Sie können jetzt Tabellen erstellen, Daten einfügen und Abfragen ausführen.

    Verschiedene Schemaobjekte, die in der Datenbank verfügbar sind
  • Löschen der DB-Instance

    Sie können die Microsoft-SQL-Server-DB-Instance einfach aus der Amazon-RDS-Konsole löschen. Es handelt sich um eine bewährte Methode, um Instances zu löschen, die Sie nicht länger verwenden, damit Sie nicht weiterhin für diese bezahlen müssen.

    a. Gehen Sie wieder zur Amazon-RDS-Konsole.  Wählen Sie Datenbanken, wählen Sie die zu löschende Instance aus, und wählen Sie dann Löschen aus dem Dropdown-Menü Aktionen aus.

    Auswählen von „Löschen“ unter „Aktionen“

    b. Sie werden dazu aufgefordert, einen abschließenden Snapshot zu erstellen und das Löschen zu bestätigen. In unserem Beispiel erstellen Sie keinen abschließenden Snapshot. Bestätigen Sie jedoch, dass Sie die Instance löschen möchten, und klicken Sie dann auf Löschen

    Hinweis: Es dauert möglicherweise einige Minuten, bis Ihre DB-Instance gelöscht wurde.

    Löschen des Bildschirms

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Herzlichen Glückwunsch!

Sie haben eine Microsoft-SQL-Server-Datenbank-Instance mit Amazon RDS erstellt, eine Verbindung hergestellt und sie gelöscht.  Mit Amazon RDS ist das Einrichten, Betreiben und Skalieren einer relationalen Datenbank in der Cloud ganz einfach. Dieser Service stellt kosteneffiziente und individuell anpassbare Kapazitäten zur Verfügung und erledigt gleichzeitig zeitraubende Datenbank-Verwaltungsaufgaben, sodass Sie sich besser auf Ihre Anwendungen und Ihr Unternehmen konzentrieren können.