AWS Storage Gateway ist allgemein verfügbar

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Das kostenlose Nutzungskontingent für AWS umfasst die ersten 100 GB Daten, die über das AWS Storage Gateway auf ein Amazon Konto geschrieben werden.

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F: Was ist der AWS Storage Gateway-Service?

Der AWS Storage Gateway Service ermöglicht Hybrid-Speicherung zwischen lokalen Umgebungen und der AWS Cloud. Dadurch lassen sich lokale Unternehmensanwendungen und Workflows nahtlos in Block- und Objekt-Cloud-Speicherservices von Amazon mithilfe von Speicherprotokollen gemäß Branchenstandard integrieren. Er bietet Leistung mit geringen Wartezeiten durch die Cache-Speicherung von lokalen Daten, auf die häufiger Zugriff erfolgt, während Daten sicher und dauerhaft in Speicherservices von Amazon Cloud gespeichert werden. Er bietet einen optimierten Datentransfermechanismus und Bandbreitenmanagement, das unzuverlässige Netzwerke toleriert und die Datenübertragungsmenge minimiert. Er erweitert bestehende Unternehmensumgebungen durch native Integration mit AWS Services in den Bereichen Verschlüsselung, Identity Management, Überwachung und Speicherung um die Sicherheit, Verwaltbarkeit, Beständigkeit und Skalierbarkeit von AWS. Zu typischen Anwendungsfällen zählen Sicherung, Archivierung, Notfallwiederherstellung, Datenübertragung in S3 für Workloads innerhalb der Cloud und mehrstufige Speicherung.

AWS Storage Gateway unterstützt drei Speicherschnittstellen: File, Volume und Tape. Jedes Ihrer Gateways kann eine Schnittstellenart bieten.

Das File Gateway ermöglicht Ihnen das Speichern und Abrufen von Objekten in Amazon S3 mithilfe von Dateiprotokollen wie NFS. Die über das File Gateway geschriebenen Objekte sind direkt in S3 zugänglich.

Das Volume Gateway bietet unter Verwendung des iSCSI-Protokolls Block Storage für Ihre Anwendungen. Die Daten auf den Volumes werden in Amazon S3 gespeichert. Für den Zugriff auf Ihre iSCSI-Volumes in AWS können Sie EBS-Snapshots erstellen, mit denen wiederum EBS-Volumes erstellt werden.

Das Tape Gateway bietet Ihrer Sicherungsanwendung mit einer Schnittstelle für die iSCSI Virtual Tape Library (VTL, virtuelle Bandbibliothek), bestehend aus einem virtuellen Medienwechsler, virtuellen Bandlaufwerke und virtuelle Bänder. Virtuelle Banddaten werden in Amazon S3 gespeichert oder können in Amazon Glacier archiviert werden.

F: Wie verwende ich den AWS Storage Gateway Service?

Sie können zwei Touchpoints zur Nutzung des Services verwenden: die AWS Management Console und eine Gateway Virtual Machine (VM, virtuelle Maschine).

Sie verwenden die AWS Management Console zum Herunterladen des Gateway, Konfigurieren des Speichers und Verwalten und Überwachen des Services. Das Gateway verbindet durch die Bereitstellung von standardmäßigen Speicherschnittstellen Ihre Anwendungen mit dem AWS Speicher. Es bietet transparente Cache-Speicherung, effiziente Datenübertragung sowie eine Integration in AWS Überwachungs- und Sicherheitsdienste.

Zum Einstieg registrieren Sie sich für AWS Storage Gateway, indem Sie auf der AWS Storage Gateway-Detailseite "Jetzt anmelden" auswählen. Zur Anmeldung ist ein Amazon Web Services-Konto erforderlich. Wenn Sie bisher noch kein Konto eröffnet haben, werden Sie zur Erstellung eines Kontos aufgefordert, wenn Sie den Registrierungsprozess für AWS Storage Gateway starten.

Besuchen Sie nach Ihrer Registrierung die AWS Storage Gateway Management Console, um ein Gateway mit einer Datei, einem Volume oder einer Bandschnittstelle herunterzuladen. Sobald Sie das Gateway heruntergeladen und installiert haben, verknüpfen Sie es mithilfe unseres Aktivierungsprozesses mit Ihrem AWS-Konto. Nach der Aktivierung konfigurieren Sie das Gateway, um eine Verbindung mit dem passenden Speichertyp herzustellen. Beim File Gateway konfigurieren Sie mithilfe von IAM-Rollen Dateifreigaben, die ausgewählten S3-Buckets zugeordnet sind. Beim Volume Gateway erstellen Sie Volumes als iSCSI-Geräte und ordnen sie als solche zu. Beim Tape Gateway verbinden Sie Ihre Sicherungsanwendung zum Erstellen und Verwalten von Bändern. Sobald die Konfiguration abgeschlossen ist, nutzen Sie das Gateway, um Daten auf den AWS Speicher zu schreiben und sie dort zu lesen. Sie können den Status Ihrer Datenübertragung und Ihrer Speicherschnittstellen über die AWS Management Console überwachen. Darüber hinaus können Sie die API oder das Software Development Kit (SDK) verwenden, um die Interaktion zwischen Ihrer Anwendung und dem Gateway programmgesteuert zu verwalten.

F: Was ist File Gateway?

File Gateway bietet einen virtuellen Dateiserver, mit dem Sie Amazon S3-Objekte über Standard-Dateispeicherprotokolle speichern und abrufen können. File Gateway ermöglicht Ihren bestehenden dateibasierten Anwendungen oder Geräten die Verwendung von sicherer und langfristiger Cloud-Speicherung, ohne dafür Änderungen zu erfordern. Mit File Gateway stehen Ihre konfigurierten S3-Buckets als NFS-Bereitstellungspunkte (NFS, Network File System) zur Verfügung. Ihre Anwendungen lesen und schreiben Dateien und Verzeichnisse über NFS und bilden als Dateiserver eine Schnittstelle zum Gateway. Dafür übersetzt das Gateway diese Dateioperationen in Objektanfragen auf Ihren S3-Buckets. Ihre zuletzt verwendeten Daten werden für einen schnellen Zugriff auf dem Gateway zwischengespeichert, und die Datenübertragung zwischen Ihrem Datenzentrum und AWS wird vollständig vom Gateway verwaltet und optimiert. Sobald sich Ihre Daten in S3 befinden, können Sie direkt auf die Objekte zugreifen oder sie mithilfe von Funktionen wie Lebenszyklusrichtlinien von S3, Objektversionsverwaltung und regionsübergreifende Replikation verwalten. Sie können File Gateway entweder lokal oder in EC2 ausführen.

F: Was ist Volume Gateway?

Volume Gateway bietet ein iSCSI-Ziel, mit dem Sie Volumes erstellen und sie von Ihren lokalen oder EC2-Anwendungsservern als iSCSI-Geräte zuordnen können. Das Volume Gateway läuft entweder in einem Cached- oder Stored-Modus.

  • Im Cache-Modus werden Ihre primären Daten in S3 geschrieben, während Ihre häufig aufgerufenen Daten lokal in einem Cache gespeichert werden, um einen Zugriff mit niedriger Latzenzzeit zu ermöglichen.
  • Im Stored-Modus werden Ihre primären Daten lokal gespeichert und Ihr gesamter Datensatz ist für schnellen Zugriff verfügbar, während gleichzeitig die asynchrone Sicherung auf AWS erfolgt.

Sie können in beiden Modi zeitpunktbezogene Snapshots von Ihren Volumes erstellen und sie in Amazon S3 speichern. Dadurch können Sie zu Datenschutz- und anderen Zwecken der Datenwiederverwendung speicherplatzsparende mit Versionen versehene Kopien Ihrer Volumes anlegen.

F: Was ist Tape Gateway?

Tape Gateway bietet Ihrer Sicherungsanwendung eine VTL-Schnittstelle bestehend aus einem Medienwechsler und Bandlaufwerken. Sie können über die AWS Management Console virtuelle Bänder in Ihrer VTL erstellen. Ihre Sicherungsanwendung hat einen Lese- und Schreibzugriff auf virtuelle Bänder, die mithilfe des virtuellen Medienwechslers virtuellen Bandlaufwerken zugeordnet werden. Virtuelle Bänder werden von Ihrer Sicherungsanwendung mithilfe von Standardverfahren zur Medienbestanderfassung erkannt. Virtuelle Bänder sind für sofortigen Zugriff verfügbar und werden durch Amazon S3 gesichert. Sie können auch Bandarchivierungen vornehmen. Archivierte Bänder werden in Amazon Glacier gespeichert.

F: Welche Vorteile bietet AWS Storage Gateway?

AWS Storage Gateway bietet eine Reihe von Funktionen, die Ihnen die effektive Nutzung von AWS Speicherlösungen innerhalb Ihrer bestehenden Anwendungen und Workflows ermöglicht. Es bietet Standardprotokolle wie iSCSI und NFS, mit denen Sie Ihre bestehenden Anwendungen ohne Veränderungen verwenden können. Durch seinen lokalen Cache bietet das Gateway schnellen Zugriff auf häufig verwendete Daten. Das Gateway optimiert die Datenübertragung zu AWS Speicherlösungen, zum Beispiel mit der Optimierung der Übertragung durch intelligente Pufferung, Upload-Management zur Berücksichtigung von Netzwerk-Schwankungen und Bandbreiten-Management. Das Gateway bietet Ihnen einen effektiven Mechanismus zur Datenspeicherung in AWS in den Speicherservices, die für Ihre Anwendungsfälle am besten geeignet sind. Das Gateway kann problemlos bereitgestellt werden und nutzt Ihre bestehenden virtuellen Infrastruktur-Investitionen und lässt sich in native Hypervisors integrieren. Das Gateway ist zustandslos. Dies ermöglicht Ihnen das problemlose Erstellen und Verwalten neuer Instanzen Ihres Gateways bei wachsendem Speicherbedarf. Und schließlich lässt es sich nativ in AWS Management Services wie Amazon CloudWatch, AWS CloudTrail, AWS KMS und IAM integrieren.

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F: Was ist File Gateway?

File Gateway bietet einen lokalen virtuellen Dateiserver, mit dem Sie Amazon S3 Objekte über Standard-Dateispeicherprotokolle speichern und abrufen können.

F: Was kann ich mit File Gateway tun?

File Gateway kann unter anderem für folgende Anwendungsfälle eingesetzt werden: (a) Aufnehmen von dateibasierten Daten in S3 für Objektarbeitslasten, (b) „Cloud-Bursting“, bei dem Sie Daten in AWS verschieben, eine Arbeitslast ausführen und auf Ergebnisse in Ihrer lokalen Anwendung zugreifen können, (c) Migrieren von Dateien zu Objekten in S3, (d) kostengünstiger Speicher für Sicherung und Archivierung, (f) Notfallwiederherstellung und (g) Tiering des lokalen Dateispeichers in S3.

F: Welche Vorteile bietet die Nutzung von File Gateway zum Speichern von Daten in S3?

Mit File Gateway können Ihre bestehenden dateibasierten Anwendungen, Geräte und Workflows die Cloud-Speicherung nutzen, ohne dafür Änderungen zu erfordern. File Gateway speichert sowohl Datei-Inhalte als auch Metadaten mithilfe von Standard-Dateiprotokollen sicher und dauerhaft als Objekte in Ihre Amazon S3-Buckets.

F: Welche Protokolle werden unterstützt? Kann ich Microsoft Windows verwenden?

File Gateway unterstützt Clients, die sich über NFS v3 und v4.1 mit dem Gateway verbinden. Microsoft Windows Clients, die NFS v3 unterstützen, können sich mit dem File Gateway verbinden.

F: Wie kann ich eine Dateifreigabe erstellen und konfigurieren?

Sie können mithilfe der AWS Management Console oder Service-API eine Dateifreigabe erstellen und sie mit einem neuen oder bestehenden S3-Bucket verknüpfen. Sie können Ihre Dateifreigabe mit administrativer Kontrolle konfigurieren und beispielsweise den Zugriff auf bestimmte NFS-Clients oder -Netzwerke beschränken, Lese- oder Schreibzugriff festlegen oder das Squashing von Benutzerberechtigungen aktivieren.

F: Wie greift File Gateway auf mein S3-Bucket zu?

File Gateway nutzt eine Rolle aus dem AWS Identity and Access Management (IAM) für den Zugriff auf Ihr S3-Bucket. Sie können das selbst einrichten oder es automatisch durch die AWS Storage Gateway Management Console einrichten lassen. Für die automatische Einrichtung erstellt AWS Storage Gateway eine neue IAM-Rolle in Ihrem Konto und verknüpft sie für den Zugriff auf Ihr S3-Bucket mit einer IAM-Zugriffsrichtlinie. Die IAM-Rolle und IAM-Zugriffsrichtlinie werden in Ihrem Konto erstellt, und Sie können sie vollkommen selbstständig verwalten.

F: Wie greift meine Anwendung auf meine Dateifreigabe zu?

Um die Dateifreigabe zu nutzen, stellen Sie sie von Ihrer Anwendung aus mithilfe von standardmäßigen UNIX- oder Windows-Befehlen bereit. Zu Ihrer Unterstützung werden in der Management Console praktische Beispielbefehlszeilen angezeigt.

F: Welche Beziehung besteht zwischen Dateien und Objekten?

Dateien werden in Ihren S3-Buckets als Objekte gespeichert und Sie können die anfängliche Speicherklasse für die von File Gateway erstellten Objekte konfigurieren. Es besteht eine Eins-zu-eins-Beziehung zwischen Dateien und Objekten, und Sie können die anfängliche Speicherklasse für Objekte konfigurieren, die von File Gateway erstellt werden.

Der Objektschlüssel leitet sich vom Dateipfad innerhalb des Dateisystems ab. Wenn Sie beispielsweise ein Gateway mit dem Hostnamenfile.amazon.com haben und my-bucket zugeordnet haben, dann stellt File Gateway einen Mount-Punkt namensateway.amzn.com:/export/my-bucket zur Verfügung. Wenn Sie dies danach lokal auf /mnt/my-bucket mounten und eine Datei mit dem Namen file.html im Verzeichnis /mnt/my-bucket/dir erstellen, wird diese Datei als Objekt im Bucket mybucket mit einem Schlüssel von dir/file.html gespeichert.

F: Welche Dateisystemoperationen werden von File Gateway unterstützt?

Ihr NFS-Client kann Dateien und Verzeichnisse erstellen, lesen, aktualisieren und löschen. Dateien werden in S3 als einzelne Objekte gespeichert. Verzeichnisse werden in S3 als Ordnerobjekte verwaltet und verwenden dieselbe Syntax wie die S3 Konsole.

Symbolische Verknüpfungen und feste Links werden nicht unterstützt. Falls die Erstellung eines Links versucht wird, tritt ein NFS-Fehler auf. Die Erstellung von Dateien mit geringer Dichte führt in S3 zu einem mit Nullen gefüllten Objekt ohne geringe Dichte.

Umbenennungsvorgänge werden den NFS-Clients atomar angezeigt, allerdings unterstützt S3 keine Umbenennung von Objekten. Wenn Sie eine Datei oder ein Verzeichnis umbenennen, führt das Gateway Kopier- und Einfügeanforderungen (copy-put) aus, um unter den neuen Schlüsseln eine Kopie der Objekte in S3 zu erstellen, und löscht anschließend die Originale. Dadurch wird vermieden, dass große Dateien erneut im Netzwerk gesendet werden müssen. Die Umbenennung von Verzeichnissen, die viele Dateien enthalten, erfolgt nicht umgehend und führt dazu, dass in S3 zwei Kopien Ihrer Daten gespeichert werden, bis der Umbenennungsvorgang abgeschlossen ist.

F: Auf welche Dateisystem-Metadaten kann mein NFS-Client zugreifen?

Ihr NFS-Client kann auf Dateisystem-Metadaten zugreifen, einschließlich Eigentümerschaft, Berechtigungen und Zeitstempel für Dateien und Verzeichnisse. Eigentümerschaft, Berechtigungen und Zeitstempel werden dauerhaft in S3 in den Benutzer-Metadaten des Objekts gespeichert, das mit der Datei verknüpft ist. Sie können eine standardmäßige Eigentümerschaft und Standardberechtigungen für Objekte konfigurieren, die direkt im S3-Bucket und nicht durch das File Gateway gespeichert wurden.

F: Kann ich mehrere NFS-Clients mit einem einzigen File Gateway verwenden?

Sie können mit mehreren NFS-Clients auf ein einziges File Gateway zugreifen. Wie bei allen NFS-Servern, kann das gleichzeitige Ändern von mehreren NFS-Clients jedoch auch hier zu unvorhersehbarem Verhalten führen. Koordination auf Anwendungsebene ist erforderlich, um diesbezüglich einen sicheren Ablauf zu gewährleisten.

F: Können mehrere Autoren in mein S3-Bucket schreiben?

Nein. Wir empfehlen einen einzigen Autor für Ihr S3-Bucket. Wenn Sie ein Objekt, das zuvor von File Gateway geschrieben wurde, direkt überschreiben oder aktualisieren, resultiert dies in nicht definiertem Verhalten, wenn der Zugriff auf das Objekt über die Dateifreigabe erfolgt. Gleichzeitiges Ändern desselben Objekts (beispielsweise über die S3 API und das File Gateway) kann zu unvorhersehbaren Ergebnissen führen, und wir raten Ihnen von dieser Konfiguration ab.

F: Können zwei Gateways unabhängige Daten in dasselbe Bucket schreiben?

Wir raten von der Konfiguration mehrerer Autoren in einem einzigen Bucket ab, da dies zu unvorhersehbaren Ergebnissen führen kann. Sie könnten eindeutige Objektnamen oder Präfixe durch Ihren Anwendungsworkflow verstärken. Bei so einer Einrichtung führt File Gateway keine Überwachung von Konflikten oder Berichte dazu aus.

F: Kann ich mehrere Gateways haben, die Daten aus demselben Bucket lesen?

Ja, Sie können mehrere Leser auf einem Bucket haben, das über ein File Gateway verwaltet wird. Sie können eine Dateifreigabe als schreibgeschützt konfigurieren und mehreren Gateways das Lesen von Objekten aus demselben Bucket erlauben. Des Weiteren können Sie mithilfe der RefreshCache-API den Bestand der Objekte aktualisieren, die Ihrem Gateway bekannt sind.

Wenn Sie eine Dateifreigabe nicht als schreibgeschützt konfigurieren, müssen Sie im Hinterkopf behalten, dass das File Gateway die betreffenden Leser weder überwacht noch ein versehentliches Schreiben in das Bucket durch die Leser verhindert. Sie entscheiden, ob Sie eine Konfiguration mit einem einzigen Autor/mehreren Lesern von Ihrer Anwendung aus beibehalten.

F: Woher weiß ich, wann meine Datei hochgeladen wurde?

Sie müssen Ihre Objekte abfragen, um sicherzustellen, dass sie vollständig hochgeladen wurden. Bitte beachten Sie, dass das reine Überprüfen der Dateilänge nicht ausreichen könnte, da es sich wahrscheinlich um ein Zwischenobjekt handelt, das dieselbe Länge wie das endgültige Objekt hat.

F: Was, wenn mein Bucket bereits Objekte enthält?

Wenn Ihr Bucket bereits Objekte enthält, wenn Sie es für die Nutzung mit File Gateway konfigurieren, erscheinen diese als Dateien von NFS-Clients. Die Dateien erhalten standardmäßig Dateisystem-Metadaten. Diese Standardeinstellungen sind konfigurierbar.

Zur Verringerung der Latenzzeit und S3-Anfragen prüft das File Gateway die Objekt-Header nur dann, wenn Sie die Dateien oder Verzeichnisse explizit auflisten. Die Daten werden nur heruntergeladen, wenn das gesamte Objekt gelesen wird.

F: Kann ich neue Objekte erkennen, die nach Erstellung der Dateifreigabe (z. B. nach Erstellung auf Basis einer objektbasierten Arbeitslast) in meinem S3-Bucket erstellt wurden?

Sie können mithilfe der RefreshCache-API und einer Konsolenaktion den Bestand der Objekte aktualisieren, die Ihrem Gateway bekannt sind.

F: Kann ich mithilfe von File Gateway direkt auf Objekte zugreifen, die in S3 gespeichert sind?

Ja. Sobald Objekte in S3 gespeichert sind, können Sie darauf ohne File Gateway direkt in AWS für Workloads innerhalb der Cloud zugreifen. Ihre Objekte erben die Eigenschaften des S3-Buckets, in dem sie gespeichert sind, darunter Lebenszyklusverwaltung und regionsübergreifende Replikation.

Ein Objekt, auf das der Zugriff über eine Dateifreigabe erfolgen muss, sollte nur von einem Gateway verwaltet werden. Wenn Sie ein Objekt, das zuvor von File Gateway geschrieben wurde, direkt überschreiben oder aktualisieren, resultiert dies in nicht definiertem Verhalten, wenn der Zugriff auf das Objekt über die Dateifreigabe erfolgt.

F: Wie viele Dateifreigaben kann ich pro Bucket erstellen?

Es gibt eine Eins-zu-eins-Zuweisung zwischen einer Datei und einem Bucket. Die Anzahl der Dateifreigaben pro Bucket ist nicht begrenzt. Wir empfehlen jedoch, einen einzelnen Autor im Bucket zu verwenden, entweder ein Dateigateway oder einen Client mit Direktzugriff auf S3. 

F: Wie viele Dateifreigaben kann ich pro Gateway erstellen?

Sie können bis zu 10 Dateifreigaben pro Gateway erstellen.

F: Wie viel beträgt die maximale Größe einer einzelnen Datei?

Die maximale Größe einer einzelnen Datei beträgt 5 TB, was auch der maximalen Größe eines einzelnen Objekts in S3 entspricht. Wenn Sie eine Datei schreiben, die größer ist als 5 TB, erhalten Sie die Fehlermeldung "Datei zu groß", und nur die ersten 5 TB der Datei werden hochgeladen.

F: Meine Anwendung überprüft die Speichergröße vor dem Kopieren von Daten. Welche Speichergröße gibt das Gateway zurück?

Das Gateway gibt eine große Zahl (8 EB) als Ihre Gesamtkapazität an. Amazon S3 begrenzt den Gesamtspeicher nicht.

F: Kann ich Versionsverwaltung, Lebenszyklus, regionsübergreifende Replikation und S3-Ereignisbenachrichtigung nutzen?

Ja. Ihre Bucket-Richtlinien für Versionsverwaltung, Lebenszyklusverwaltung, regionsübergreifende Replikation und S3 Ereignisbenachrichtigung werden direkt auf Objekte angewendet, die über AWS Storage Gateway in Ihrem Bucket gespeichert sind.

Sie können S3-Lebenszyklus-Richtlinien verwenden, um das Speicherkontingent eines Objekts zu verändern oder um alte Objekte oder Objektversionen löschen. Für mittels Lebenszyklusrichtlinie gelöschte Objekte müssen Sie die RefreshCache-API aufrufen, damit diese Änderungen auf Ihren NFS-Clients wiedergeben werden.

Wenn Sie einen S3-Bucket verwenden, der das Ziel einer regionsübergreifenden Replikation ist, müssen Sie evtl. die RefreshCache-API verwenden, um zu gewährleisten, dass Gateway-Cache und S3-Bucket synchronisiert sind.

Wenn S3-Ereignisbenachrichtigungen verwendet werden, erhalten Sie evtl. Ereignisse für unvollständige Dateien, die vom Gateway erstellt wurden, um zu gewährleisten, dass Ihre Daten dauerhaft in S3 gespeichert werden. Unvollständige Dateien können verschiedene Ursachen haben. So muss z. B. evtl. ein Gateway Cache-Speicherplatz freimachen. Diese unvollständigen Dateien sind evtl. nicht anwendungseinheitlich.

F: Kann ich Dateien direkt in Amazon Glacier lesen und schreiben?

Mit Ihren Bucket-Lebenszyklus-Richtlinien können Sie Ihre Dateien in Amazon Glacier verschieben. Wenn Sie eine Datei lesen, die sich in Amazon Glacier befindet, erhalten Sie einen allgemeinen E/A-Fehler.

F: Kann ich File Gateway mit meiner Sicherungsanwendung verwenden?

File Gateway unterstützt NFS v3 und v4.1 Clients. Wir setzen laufende Tests mit gängigen Sicherungsanwendungen fort. Bitte stellen Sie uns spezielle Anwendungen zur Verfügung, deren Kompatibilität Sie überprüfen möchten.

F: Kann ich File Gateway verwenden, um Dateien in EFS zu schreiben?

Nein. Mit File Gateway können Sie Dateien als Objekte in S3 schreiben.

F: Wann soll ich File Gateway und nicht die S3 API verwenden?

Sie können File Gateway verwenden, wenn Sie mithilfe von standardmäßigen Dateisystemoperationen auf Objekte als Dateien in S3 zugreifen möchten. File Gateway bietet außerdem schnellen lokalen Zugriff und effiziente Datenübertragung. Sie können die S3 API verwenden, wenn Ihre Anwendung keine Dateisystemoperationen erfordert und die Datenübertragung direkt verwalten kann.

F: Wie verwaltet File Gateway den lokalen Cache? Welche Daten werden lokal gespeichert?

Lokale Plattenspeicherung auf dem Gateway wird verwendet, um veränderte Daten, die in AWS übertragen werden müssen, vorübergehend aufzunehmen, und um Daten für einen schnellen Lesezugriff lokal zwischenzuspeichern. Ein Dateigateway verwaltet automatisch den Cache und behält die Daten mit dem neuesten Zugriff basierend auf NFS-Clientlese- und -schreibvorgängen bei. Daten werden nur dann aus dem Cache entfernt, wenn Platz zum Speichern verwendeter Daten mit neuerem Datum benötigt wird.

Für maximale Schreibleistung verwendet das Gateway einen Writeback-Mechanismus, bei dem die Daten zuerst auf der Platte bleiben und dann asynchron zu S3 hochgeladen werden. Das Gateway stellt Daten aus dem lokalen Cache bereit, um die Leseleistung zu maximieren. Wenn nicht vorhanden, werden die Daten mithilfe von Bytebereich-GETs effizient und synchron von Amazon S3 abgerufen.

Die Größe des lokalen Caches sollte allgemein für die Arbeitsdaten angepasst sein, auf die Sie mit niedriger Latenz zugreifen müssen. Wenn der Cache zu klein ist, erhöhen sich Leselatenzen, da angeforderte Daten aus S3 abgerufen werden müssen, und Schreibvorgänge können fehlschlagen, wenn es keinen freien Cache-Speicherplatz zum lokalen Speichern von Daten gibt, die noch zu S3 hochgeladen werden müssen.

F: Führt File Gateway Datenreduzierungen (Deduplizierung oder Komprimierung) durch?

Nein. Dateien werden unverändert und eindeutig Objekten im Bucket zugeordnet. Dadurch können Sie in S3 direkt auf Ihre Daten zugreifen, ohne das Gateway verwenden zu müssen oder zusätzliche Software zum Rehydrieren Ihrer Daten bereitstellen zu müssen.

File Gateway nutzt mehrteilige Uploads sowie Put- und Copy-Operationen, damit nur geänderte Daten in S3 hochgeladen werden. Damit kann Datenübertragung reduziert werden. Ein automatisches Herunterladen vollständiger Objekte oder aller im Bucket vorhandenen Daten durch das Gateway findet nicht statt. Daten werden nur heruntergeladen, wenn ausdrücklich vom NFS-Client darauf zugegriffen wird.

F: Kann ich File Gateway mit Amazon S3 Transfer Acceleration verwenden?

Auch wenn Ihr Bucket für S3 Transfer Acceleration konfiguriert ist, verwendet File Gateway keine beschleunigten Endpunkte.

F: Wie liest und schreibt File Gateway mein S3 Bucket?

File Gateway verwendet eine IAM-Rolle, um auf Ihr S3-Bucket zuzugreifen. Sie können diese Rolle selbst erstellen oder den in der AWS Management Console zur Verfügung stehenden automatisierten Mechanismus verwenden. Für das automatische Erstellen von Rollen erstellt File Gateway eine neue IAM-Rolle in Ihrem Konto und verknüpft diese Rolle mit einer IAM-Zugriffsrichtlinie für einen Zugriff auf Ihr S3-Bucket. Die IAM-Rolle und IAM-Zugriffsrichtlinie werden in Ihrem Konto erstellt, und Sie können sie vollständig verwalten.

F: Welche Art von Verschlüsselung verwendet File Gateway für den Schutz meiner Daten?

Alle zwischen dem Gateway und dem AWS Speicher übertragenen Daten werden mithilfe von SSL verschlüsselt. Standardmäßig werden alle in S3 gespeicherten Daten serverseitig mit Amazon S3-Managed Encryption Keys (SSE-S3) verschlüsselt. Für jede Dateifreigabe können Sie optional konfigurieren, ob Sie Ihre Objekte mit AWS KMS-Managed Keys mithilfe von SSE-KMS verschlüsseln möchten.

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F: Welche Beziehung besteht zwischen dem Volume Gateway und dem zuvor verfügbaren Gateway-Cached- und Gateway-Stored-Modus?

Das Volume Gateway vertritt die Familie von Gateways, die blockbasierte Volumes unterstützen, die bisher als Gateway-Cached- und Gateway-Stored-Modus bezeichnet wurden.

Im Cached-Volume-Modus werden Ihre Daten in Amazon S3 gespeichert und ein Cache der Daten, auf die häufiger Zugriff erfolgt, werden lokal vom Gateway verwaltet. Mit diesem Modus können Sie Kosteneinsparungen beim Primärspeicher erzielen und den Skalierungsbedarf für Ihren lokalen Speicher minimieren. Gleichzeitig profitieren Sie weiterhin von einem schnellen Zugriff auf die Daten, auf die Sie am häufigsten zugreifen.

Im Stored-Volume-Mode werden die Daten auf Ihrem lokalen Speicher gespeichert, wobei die Volumes asynchron als Amazon EBS-Snapshots in Amazon S3 gesichert werden. Dies bietet dauerhafte und günstige standortexterne Sicherungen. Sie können diese Sicherungen lokal auf Ihrem Gateway oder innerhalb der Cloud in Amazon EC2 wiederherstellen, wenn Sie beispielsweise Ersatzkapazitäten für eine Notfallwiederherstellung brauchen.

F: Welche Datenmenge kann pro Gateway verwaltet werden? Was ist die Maximalgröße eines Volumes?

Jedes Volume Gateway kann bis zu 32 Volumes unterstützen. Im Cached-Modus kann jedes Volume bis zu 32 TB bei maximal 1 PB an Daten pro Gateway (32 Volumes, jedes 32 TB groß) betragen. Im Stored-Modus kann jedes Volume bis zu 16 TB bei maximal 512 TB an Daten pro Gateway (32 Volumes, jedes 16 TB groß) betragen.

Volume Gateways komprimieren die Daten, bevor sie in AWS übertragen und während sie in AWS gespeichert werden. Diese Komprimierung kann die Kosten für Datenübertragung und Speicherung senken. Volume-Storage wird nicht vorab bereitgestellt. Sie zahlen nur für die auf dem Volume gespeicherte Datenmenge und nicht für die Größe des erstellten Volumes.

F: Wenn ich in Amazon S3 nachsehe, warum kann ich dort meine Volume-Daten nicht sehen?

Ihre Volumes werden in Amazon S3 gespeichert und sind über AWS Storage Gateway zugänglich. Sie können nicht direkt mithilfe von Amazon S3 API-Aktionen darauf zugreifen. Sie können zeitpunktbezogene Snapshots von Gateway-Volumes erstellen, die als Amazon EBS-Snapshots zur Verfügung gestellt werden. Verwenden Sie die Dateischnittstelle, um mit Ihren Daten nativ in S3 zu arbeiten.

F: Warum sollte ich Snapshots verwenden?

Sie können zeitpunktbezogene Snapshots von Ihren Gateway-Volumes in Form von Amazon EBS-Snapshots erstellen. Sie können einen Snapshot von Ihrem Volume als Ausgangspunkt für ein neues Amazon EBS-Volume verwenden, das Sie anschließend einer Amazon EC2-Instance zuordnen können. Durch diesen Ansatz können Sie Daten aus Ihren lokalen Anwendungen in Anwendungen problemlos bereitstellen, die in Amazon EC2 ausgeführt werden, falls Sie bedarfsabhängig zusätzliche Rechenkapazitäten für die Datenverarbeitung oder Ersatzkapazitäten für die Notfallwiederherstellung benötigen.

Bei Cached-Volumes, bei denen Ihre Volume-Daten bereits in Amazon S3 gespeichert werden, können Sie mithilfe von Snapshots Versionen Ihrer Daten beibehalten. Durch diesen Ansatz können Sie gegebenenfalls zu einer früheren Version zurückkehren oder eine zeitpunktbezogene Version als neues Volume wiederverwenden. Sie können spontane oder geplante Snapshots erstellen. Wenn Sie einen neuen Snapshot erstellen, werden nur die Daten gespeichert, die sich seit dem letzten Snapshot geändert haben. Wenn sich beispielsweise bei einem Volume mit einer Datenmenge von 100 GB seit dem letzten Snapshot nur 5 GB geändert haben, werden nur die zusätzlichen 5 GB der Snapshot-Daten in Amazon S3 gespeichert. Wenn Sie einen Snapshot löschen, werden nur die Daten entfernt, die nicht für einen anderen Snapshot benötigt werden.

Bei Stored-Volumes, bei denen Ihre Volume-Daten lokal gespeichert werden, bieten Snapshots dauerhafte, externe Sicherungen in Amazon S3. Sie können ein neues Volume anhand eines Snapshots erstellen, wenn Sie eine Sicherung wiederherstellen müssen. Sie können auch einen Snapshot Ihres Volumes als Ausgangspunkt eines neuen Amazon EBS-Volumes nutzen, das Sie anschließend einer Amazon EC2-Instance zuordnen können.

F: Welche Daten enthält mein Snapshot? Woher weiß ich, wann ein Snapshot erstellt werden sollte, um meine Daten zu sichern?

Snapshots stellten eine Zeitpunktkopie des Volumes am Anforderungszeitpunkt des Snapshots dar. Sie enthalten alle Informationen, die zum Wiederherstellen Ihrer Daten auf einem neuen Volume erforderlich sind (ab dem Zeitpunkt der Snapshot-Erstellung). Daten, die von Ihrer Anwendung vor der Snapshot-Erstellung auf das Volume geschrieben, aber noch nicht zu AWS hochgeladen wurden, sind im Snapshot enthalten.

Der Snapshot erhält einfach gesagt eine ID und wird in der AWS Management Console und in der AWS-Befehlszeilen-Schnittstelle sofort angezeigt, hat aber zunächst den Status PENDING. Sobald alle Daten, die vor der Snapshot-Anforderung auf das Volume geschrieben wurden, vom Gateway zu EBS hochgeladen wurden, ändert sich der Status in AVAILABLE. Zu diesem Zeitpunkt können Sie den Snapshot als Grundlage für ein neues Gateway oder EBS Volume verwenden.

F: Wie stelle ich einen Snapshot in einem Gateway wieder her?

Jedem Snapshot wird eine einmalige Kennung zugewiesen, die Sie mithilfe der AWS Management Console einsehen können. Sie können AWS Storage Gateway- oder Amazon EBS-Volumes durch Angabe dieser einmaligen Kennung basierend auf einem beliebigen vorhandenen Snapshot erstellen.

Mithilfe der AWS Management Console können Sie ein neues Volume anhand eines Snapshots erstellen, den Sie in Amazon S3 gespeichert haben. Sie können anschließend dieses Volume als iSCSI-Gerät Ihrem lokalen Anwendungsserver zuordnen.

Bei Cached-Volumes werden Ihre primären Daten in Amazon S3 gespeichert. Wenn Sie anhand eines Snapshots ein neues Volume erstellen, behält Ihr Gateway die Snapshot-Daten in Amazon S3 bei, sodass diese zu den primären Daten für Ihr neues Volume werden.

Da bei Stored-Volumes Ihre primären Daten lokal gespeichert werden, lädt Ihr Gateway beim Erstellen eines neuen Volumes anhand eines Snapshots die Daten im Snapshot auf Ihre lokale Hardware herunter. Dort werden sie zu den Primärdaten für Ihr neues Volume.

F: Muss die Bereitstellung der AWS Storage Gateway-Volumes ausgesetzt werden, um einen Snapshot erstellen zu können? Muss die Erstellung des Snapshots abgeschlossen sein, bevor das Volume wieder verwendet werden kann?

Nein, zum Erstellen von Snapshots müssen Sie die Bereitstellung des Volumes nicht aussetzen und es wirkt sich auch nicht auf die Anwendungsleistung aus. Snapshots erfassen jedoch nur Daten, die auf Ihren AWS Storage Gateway-Datenträger geschrieben wurden. Darin sind möglicherweise nicht die Daten enthalten, die lokal von Ihrer Anwendung oder dem Betriebssystem gepuffert wurden.

F: Kann ich Snapshots meiner AWS Storage Gateway-Volumes planen?

Sie können für all Ihre Volumes einen Snapshot-Zeitplan einrichten. Sie können sowohl den Zeitpunkt ändern, an dem der Snapshot täglich erfolgt, als auch das Intervall (alle 1, 2, 4, 8, 12 oder 24 Stunden).

F: Wie lange dauert es, einen vollständigen Snapshot zu erstellen?

Die zum Erstellen eines Snapshots benötigte Zeit hängt weitgehend von der Größe Ihres Volumes und der Geschwindigkeit Ihrer Internetverbindung mit AWS ab. AWS Storage Gateway komprimiert alle Daten vor dem Hochladen und reduziert so die zum Erstellen eines Snapshots benötigte Zeit.

F: Kann ich mit den normalen Amazon S3-APIs auf meine Snapshot-Daten zugreifen?

Nein, auf Snapshots kann nur über AWS Storage Gateway und Amazon EBS zugegriffen werden, nicht direkt über die Amazon S3-APIs.

F: Welche Snapshot-Obergrenzen gelten pro Gateway?

Es gibt keine Obergrenzen hinsichtlich der Anzahl der Snapshots oder der Menge der Snapshot-Daten, die ein einzelnes Gateway erzeugen kann.

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F: Welche Datenmenge kann auf einem virtuellen Band gespeichert werden?

Beim Erstellen eines virtuellen Bands wählen Sie eine der folgenden Größen aus: 100 GB, 200 GB, 400 GB, 800 GB, 1,5 TB und 2,5 TB.

F: Wie viele Bänder kann die Virtual Tape Library (VTL) halten?

Ein Tape Gateway kann bis zu 1 500 virtuelle Bänder mit einer maximalen Gesamtkapazität von 1 PB enthalten.

F: Welche Datenmenge kann ich in Tape-Archiven speichern?

Es gibt keine Begrenzung für die Menge oder Größe virtueller Bänder, die Sie archivieren können.

F: Wie kann ich auf Daten auf virtuellen Bändern zugreifen?

Das virtuelle Band mit Ihren Daten muss in einer Virtual Tape Library gespeichert sein, damit der Zugriff erfolgen kann. Der Zugriff auf virtuelle Bänder in Ihrer Virtual Tape Library erfolgt unmittelbar. Wenn das virtuelle Band, das Ihre Daten enthält, archiviert wird, können Sie das virtuelle Band mithilfe der AWS Management Console abrufen. Wählen Sie zuerst das virtuelle Band und anschließend die Virtual Tape Library aus, in die das virtuelle Band geladen werden soll. Es dauert ca. 24 Stunden, bis das abgerufene virtuelle Band in der ausgewählten Virtual Tape Library verfügbar ist. Sobald es in der Virtual Tape Library vorhanden ist, können Sie das virtuelle Band in Ihrer Sicherungsanwendung zur Wiederherstellung von Daten verwenden.

F: Welche Sicherungsanwendungen kann ich mit Tape Gateway verwenden?

Die VTL-Schnittstelle ist mit Sicherungs- und Archivierungsanwendungen kompatibel, die die iSCSI-basierte Bandbibliotheks-Schnittstelle gemäß Branchenstandard verwenden. Eine vollständige Liste der unterstützten Sicherungsanwendungen finden Sie im Abschnitt mit den Anforderungen im AWS Storage Gateway User Guide.

F: Kann ich auf die virtuellen Bänder in meiner Virtual Tape Library über Amazon S3 oder Amazon Glacier APIs zugreifen?

Nein. Über Amazon S3- oder Amazon Glacier-APIs ist kein Zugriff auf Daten auf virtuellen Bändern möglich. Über die Tape Gateway-APIs können Sie allerdings Ihre Virtual Tape Library und Ihr Virtual Tape Shelf verwalten.

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F: Welche Leistung kann ich erwarten?

Da sich die AWS Storage Gateway VM zwischen Ihrer Anwendung und dem Amazon Speicher befindet, hängt die Leistung von mehreren Faktoren ab. Dazu zählen die Netzwerkbandbreite zwischen Ihrem iSCSI-Initiator oder NFS-Client und dem Gateway, die Geschwindigkeit und Konfiguration der verwendeten lokalen Festplatten, die Konfiguration Ihrer VM, die Größe des lokalen Speichers, der Ihrem Gateway zugeordnet ist, und die Bandbreite zwischen Ihrem Gateway und dem Amazon Speicher.

Unsere technische Dokumentation bietet Richtlinien zur leistungsoptimierten Einrichtung Ihrer Umgebung.

F: Was sind die Mindestanforderungen an die Hardware und Software für das AWS Storage Gateway?

Bitte konsultieren Sie dazu den Abschnitt zu den Anforderungen im AWS Storage Gateway User Guide.

F: Kann ich AWS Storage Gateway mit AWS Direct Connect verwenden?

Ja, Sie können auch AWS Direct Connect verwenden, um den Durchsatz zu erhöhen und die Netzwerkkosten senken, indem Sie eine dedizierte Netzwerkverbindung zwischen dem lokalen Gateway und AWS herstellen. Bitte beachten Sie, dass das AWS Storage Gateway Ihre Internetbandbreite effizient verwendet, um das Hochladen Ihrer lokalen Anwendungsdaten in AWS zu beschleunigen.

F: Kann ich meinen AWS Storage Gateway-Internetdatenverkehr über einen lokalen Proxy-Server leiten?

Ja. Volume und Tape Gateways unterstützen die Konfiguration eines Socket Secure Version 5 (SOCKS5)-Proxy-Servers zwischen Ihren Standorten und AWS. File Gateways unterstützen die Konfiguration eines HyperText Transfer Protocol (HTTP)-Proxy-Servers.

F: Welche Art Datenreduzierung führt AWS Storage Gateway durch?

Volume und Tape Gateways komprimieren Daten bei Übertragung und bei Speicherung, wodurch Übertragungs- und Speicherkosten gesenkt werden können. AWS Storage Gateway lädt nur Daten hoch, die geändert wurden, und minimiert so die über das Internet übertragene Datenmenge.

F: Unterstützt AWS Storage Gateway die Bandbreiteneinschränkung?

Ja, mithilfe der AWS Management Console können Sie die Bandbreite zwischen Ihrem Tape und Volume Gateway und AWS basierend auf der von Ihnen angegebenen Rate einschränken. Sie können getrennte Raten für eingehenden und ausgehenden Datenverkehr angeben.

F: Wie überwache ich mein Gateway?

Sie können Amazon CloudWatch verwenden, um die Leistungsmetriken für Ihr Gateway zu überwachen und Einblicke in Speicher, Bandbreite, Durchsatz und Latenz zu erhalten. Auf diese Metriken können Sie direkt in CloudWatch zugreifen; oder indem Sie den Links in der AWS Storage Gateway Console folgen, die Sie direkt zu den CloudWatch-Metriken für die angezeigte Ressource leiten. Auf den Detail- und Preisseiten für CloudWatch erhalten Sie weitere Informationen.

F: Wie kann ich die Cache-Leistung meines Gateway messen?

Sie können Amazon CloudWatch Metriken nutzen, einschließlich CachePercentDirty, CacheHitPercent, CacheFree, und CachePercentUsed. Sie können diese über den Link "Monitoring" auf der Registerkarte mit den Gatewaydetails in der AWS Storage Gateway Console anzeigen.

F: Wie kann ich die von meinem Gateway verwendete Bandbreite messen?

Sie können Amazon CloudWatch Metriken nutzen, einschließlich CloudBytesUploaded und CloudBytesDownloaded.

F: Wie verwaltet AWS Storage Gateway Updates?

AWS Storage Gateway stellt regelmäßig wichtige Updates und Software-Patches in Ihrer virtual Machine (VM, virtuelle Maschine) des Gateway bereit. Sie können eine wöchentliche Wartung planen, mit der Sie steuern können, wann diese Updates auf Ihr Gateway angewendet werden. Alternativ dazu können Sie Updates manuell installieren, wenn sie verfügbar sind, entweder über die AWS Storage Gateway Control oder API. Updates sind meist nach wenigen Minuten abgeschlossen. Konsultieren Sie für weitere Informationen bitte den Abschnitt zur Verwaltung von Gateway Updates in der Dokumentation.

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F: Wie wird meine Verwendung von AWS Storage Gateway abgerechnet?

3 Elemente sind dafür ausschlaggebend, wie AWS Storage Gateway abgerechnet wird: Speicherung, Anforderungen und Datenübertragung. Detaillierte Informationen zu Preisen erhalten Sie auf der Seite AWS Storage Gateway im Abschnitt zu den Preisen.

F: Wie wird die Speicherung von Dateien bei Verwendung von File Gateway abgerechnet?

File Gateway speichert Daten direkt in Amazon S3. Die Abrechnung erfolgt durch Amazon S3 für Objekte, die in Ihrem File Gateway gespeichert sind und für davon gestellte Anforderungen. Weitere Informationen zu den Preisen finden Sie auf der Seite mit den Preisen von Amazon S3.

F: Wie wird Volume-Speicher oder Speicher für virtuelle Bänder bei Verwendung eines Volumes oder Tape Gateway abgerechnet?

Die Abrechnung erfolgt für die Menge an Volume-Daten und Daten virtueller Bänder, die Sie in AWS speichern. Diese Gebühr wird tageweise umgelegt und variiert je nach Region. Ihnen wird nur der Anteil an Volume- oder virtueller Bandkapazität in Rechnung gestellt, den Sie nutzen, und nicht die bereitgestellte Größe der Ressource. Alle Volume- und Daten virtueller Bänder werden vor Übertragung in AWS durch das Gateway komprimiert, wodurch Ihre Speicherkosten gesenkt werden können. Detaillierte Informationen zu Preisen erhalten Sie auf der Seite AWS Storage Gateway im Abschnitt zu den Preisen.

F: Wie werden EBS-Snapshots, die von meinen AWS Storage Gateway Volumes gemacht wurden, abgerechnet?

EBS-Snapshots werden von Ihren Storage Gateway Volumes gemacht und durch Amazon EBS gespeichert und abgerechnet. Wenn Sie einen neuen Snapshot erstellen, werden nur die Daten gespeichert, die sich seit dem letzten Snapshot geändert haben, um die Speicherkosten zu reduzieren. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Amazon EBS im Abschnitt zu den Preisen.

F: Wie wird das Lesen und Schreiben von Daten abgerechnet?

Wenn Ihr Gateway Daten in AWS schreibt, wird Ihnen eine Flatrate von 0,01 USD pro GB an Daten verrechnet, die in AWS geschrieben werden, bis zu einer monatlichen Höchstrate von 125 USD pro Gateway. Es fällt keine Gebühr für das Lesen von Daten von AWS an. Da das Gateway Cache-Speicherung, Bandbreitenoptimierung und – für Volume und Tape-Gateways – Komprimierungen durchführt, beträgt die in AWS geschriebene Datenmenge möglicherweise weniger als die Datenmenge, die von Ihrer Anwendung in das Gateway geschrieben wird. Sie können die Datenmenge, die von Ihrem Gateway in AWS geschrieben wird, über die zur Verfügung gestellten Amazon CloudWatch-Metriken überwachen, und Sie können Bandbreitgenbegrenzungen für Ihr Gateway konfigurieren, um Ihre Kosten zu verwalten.

F: Wie wird das Abrufen von Daten aus einem archivierten virtuellen Band abgerechnet?

Dies wird Ihnen in Rechnung gestellt, wenn das Abrufen eines virtuellen Bands, das zu einer Flatrate von 0,01 USD pro GB an auf dem Band gespeicherten Daten, erfolgt. Beispielsweise würden für das Abrufen von 5 Bändern mit jeweils 100 GB folgende Kosten anfallen: 5 x 100 GB x 0,01 USD = 5,00 USD.

F: Wie wird das Löschen eines archivierten virtuellen Bands abgerechnet, das weniger als 3 Monate alt ist?

Wenn ein virtuelles Band innerhalb von 3 Monaten nach erfolgter Archivierung gelöscht wird, wird Ihnen eine Gebühr für frühzeitiges Löschen in Rechnung gestellt. Wenn das virtuelle Band 3 Monate oder länger gespeichert war, entstehen keine Kosten für das Löschen.

In der Region USA Ost (Nord-Virginia) wird eine umgelegte Gebühr für frühzeitiges Löschen (vor Ablauf von 3 Monaten) von 0,012 USD pro GB fällig. Wenn Sie ein virtuelles Band mit 1 GB Daten einen Monat nach dem Hochladen löschen, wird Ihnen eine Gebühr für vorzeitiges Löschen von 0,008 USD berechnet. Wenn Sie dasselbe virtuelle Band mit 1 GB Daten nach zwei Monaten löschen, wird Ihnen eine Gebühr für vorzeitiges Löschen von 0,004 USD berechnet.

F: Wie werden Netzwerkdatenübertragungen in und von AWS unter Verwendung von AWS Storage Gateway abgerechnet?

Die Internetdatenübertragung jedes GB, das aus AWS auf Ihr Gateway heruntergeladen wird, wird Ihnen in Rechnung gestellt. Die Datenübertragung beim Hochladen in AWS ist gratis.

F: Woher weiß ich, wie viel Speicher mir in Rechnung gestellt wird?

In der Fakturierungs- und Kostenverwaltungskonsole wird eine Schätzung der aktuellen monatlichen Nutzung für die einzelnen Services angezeigt, einschließlich AWS Storage Gateway-Volumes und virtuelle Bandlaufwerke. Eine Aufstellung der Nutzung nach einzelnem Volume oder virtuellem Bandlaufwerk finden Sie in den detaillierten Rechnungsberichten. Dort sehen Sie die Nutzung jeder einzelnen Ressource pro Tag.

F: Entstehen mir durch die Verwendung von File Gateway Kosten für S3-Anfragen?

Die durch das File Gateway für Sie gestellten S3-Anfragen für das Speichern und Abrufen Ihrer Dateien in S3 als Objekte sind kostenpflichtig. Das Gateway legt Daten bis zu der von Ihnen zugeordneten Kapazität an lokalen Platten im Cache ab. Dadurch lassen sich die Kosten für den Datenabruf unter Umständen verringern.

F: Wann beginnt der monatliche Abrechnungszeitraum?

Das Fakturierungssystem arbeitet mit der koordinierten Weltzeit (Coordinated Universal Time, UTC). Der kalendarische Monat beginnt Mitternacht UTC-Zeit am ersten Tag jedes Monats.

F: Sind Steuern bereits in den Preisen enthalten?

Falls nicht anders angegeben, gelten unsere Preise zuzüglich geltender Steuern und Abgaben, darunter MwSt. und Umsatzsteuer. Bei Kunden mit japanischer Rechnungsadresse unterliegt die Nutzung der Region Asien-Pazifik (Tokio) der japanischen Verbrauchssteuer. 

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F: Deckt AWS Premium Support auch AWS Storage Gateway ab?

Ja. AWS Premium Support deckt Probleme im Zusammenhang mit der Verwendung von AWS Storage Gateway ab. Auf der AWS Premium Support-Detailseite erhalten Sie weitere Informationen sowie Preisangaben.

F: Welche weiteren Support-Optionen sind verfügbar?

Sie können über das AWS Storage Gateway-Diskussionsforum das vorhandene vielfältige Wissen der AWS-Community nutzen.

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