Allgemeines

F: Was ist Amazon AppStream 2.0?

Amazon AppStream 2.0 ist ein vollständig verwalteter Service für das Streaming von Anwendungen, der Benutzern von überall aus sofortigen Zugriff auf ihre Desktopanwendungen ermöglicht. Amazon AppStream 2.0 vereinfacht die Anwendungsverwaltung, erhöht die Sicherheit und senkt die Kosten, indem die firmeneigenenen Anwendungen von den physischen Geräten der Benutzer in die AWS-Cloud verschoben werden. Das Streaming-Protokoll von Amazon AppStream 2.0 bietet den Benutzern eine reaktionsschnelle, flüssige Leistung, die sich fast nicht von einer nativ installierten Anwendung unterscheidet. Mit Amazon AppStream 2.0 erhalten Organisationen eine erhöhte Flexibilität, eine verbesserte Skalierbarkeit und die nötige Agilität, um die zahlreichen Computing- und Speicheranforderungen für ihre Anwendungen zu unterstützen.

F: Was ist der Unterschied zwischen Amazon AppStream und Amazon AppStream 2.0?

Amazon AppStream 2.0 ist die nächste Generation des Streaming-Services für Desktop-Anwendungen von AWS. Amazon AppStream war ein Service auf SDK-Basis, mit dem die Kunden unter Verwendung ihrer eigenen Technik einen Streaming-Service einrichten konnten. Amazon AppStream 2.0 bietet einen vollständig verwalteten Streaming-Service ohne Eigenbedarf. Amazon AppStream 2.0 bietet eine größere Auswahl an Instance-Typen, streamt Desktop-Anwendungen ohne Plugins an HTML5-kompatible Webbrowser, bietet Dual-Monitor- und USB-Peripherieunterstützung über einen Windows Client, vereinfacht das Lebenszyklusmanagement und ermöglicht Ihren Anwendungen den Zugriff auf Dienste in Ihrem VPC.

F: Kann ich den Original-Service Amazon AppStream weiterhin verwenden?

Nein. Sie können den originalen Amazon AppStream-Service leider nicht mehr verwenden. Amazon AppStream 2.0 bietet eine größere Auswahl von Instance-Typen, streamt Desktop-Anwendungen an -Browser, ohne dass Plug-ins erforderlich sind, vereinfacht das Lebenszyklusmanagement und ermöglicht Ihren Apps, auf Services in Ihrer VPC zuzugreifen.

F: Was sind die Vorteile des Streamings im Vergleich zum lokalen Rendern von Inhalten?

Das interaktive Streaming von Anwendungen aus der Cloud bietet mehrere Vorteile:

Sofort betriebsbereit: Da Ihre Anwendung mit Amazon AppStream 2.0 gestreamt wird, können Ihre Benutzer bei Verwendung eines Image Builder oder einer Always-On-Flotte sofort mit der Nutzung Ihrer Anwendung beginnen, ohne dass Verzögerungen aufgrund des Downloads großer Dateien und zeitaufwendiger Installationen entstehen.

Wegfall von Geräteeinschränkungen:Sie können die Rechenleistung von AWS nutzen, um Umgebungen bereitzustellen, die andernfalls aufgrund von Einschränkungen lokaler Geräte bei GPU, CPU, Arbeits- und physischem Speicher nicht möglich wären.

Unterstützung mehrerer Plattformen:Sie können Ihre vorhandenen Anwendungen unverändert an Browser streamen.

Einfache Aktualisierungen:Da Ihre Anwendung von Amazon AppStream 2.0 zentral verwaltet wird, ist die Aktualisierung Ihrer Anwendung so einfach wie die Bereitstellung einer neuen Version Ihrer Anwendung in Amazon AppStream 2.0. Das ist alles, was Sie tun müssen, um das Upgrade für alle Ihre Kunden auszuführen, ohne dass diese auch nur einen Finger rühren müssen.

Mehr Sicherheit: Im Gegensatz zu herkömmlich vertriebener Software und digitalen Downloads, bei denen Ihre Anwendung dem Risiko des Diebstahls oder Reverse Engineerings ausgesetzt ist, wird Ihre Anwendung bei Amazon AppStream 2.0 sicher in AWS-Rechenzentren gespeichert. Die Benutzer erhalten lediglich einen interaktiven Pixel-Stream.

F: Arbeiten einige Anwendungen besser mit Amazon AppStream 2.0 zusammen als andere?

Viele Arten von Anwendungen funktionieren als Streaming-Anwendungen gut, unter anderem CAD, CAM, CAE 3D-Modellierung, Simulation, Spiele, Software zur Video- und Fotobearbeitung, Software für medizinische Bildgebung und Biowissenschaften. Diese Anwendungen profitieren am meisten vom Streaming, da sie in den leistungsstarken Rechenzentren von AWS ausgeführt werden. Ihre Kunden können dennoch auf weniger leistungsfähigen Geräten mit den Anwendungen interagieren, und das bei kaum spürbarer Änderung der Anwendungsleistung.

F: Unterstützt Amazon AppStream 2.0 Mikrofone?

Ja. Amazon AppStream 2.0 unterstützt die meisten analogen und USB-Mikrofone sowie integrierte Mikrofone.

F: Unterstützt Amazon AppStream 2.0 USB-Geräte wie 3D-Mäuse?

Ja. Amazon AppStream 2.0 unterstützt die meisten USB-Geräte wie 3D-Mäuse über den Windows Client. Alle USB-Geräte sind standardmäßig deaktiviert. Administratoren können USB-Geräte für ihre Benutzer aktivieren. 

F: Wie aktivieren Benutzer die Audioausgabe in einer Amazon AppStream 2.0-Streaming-Sitzung?

Benutzer können die Audioausgabe in der Amazon AppStream 2.0-Symbolleiste aktivieren, indem sie das Symbol Einstellungen und anschließend die Option Mikrofon aktivieren auswählen.

F: Welche Browser unterstützen die Audioausgabe in einer Amazon AppStream 2.0-Sitzung?

Die meisten häufig verwendeten, HTML5-kompatiblen Browser unterstützen die Audioausgabe in einer Amazon AppStream 2.0-Sitzung, wie z. B. Chrome, Edge und Firefox. Microsoft Internet Explorer 11 (IE11) unterstützt die Audioausgabe nicht. Während Streaming-Sitzungen, die in IE11 ausgeführt werden, wird die Mikrofon-Option in der Amazon AppStream 2.0-Symbolleiste nicht angezeigt.

F: Was benötigt ein Benutzer, um auf Anwendungen zuzugreifen, die von Amazon AppStream 2.0 gestreamt werden?

Ein Benutzer benötigt Anwendungen, die von einem Administrator eingerichtet wurden, einen modernen Webbrowser mit Unterstützung von HTML5, eine Breitband-Internetverbindung mit mindestens 1 MBit/s und ausgehenden Zugriff auf das Internet über HTTPS (443). Ein Benutzer kann auch den Windows Client herunterladen, um zwei Monitore und USB-Peripheriegeräte wie 3D-Mäuse mit Ihren Anwendungen auf AppStream 2.0 zu verwenden. Der Windows Client unterstützt auch Tastenkombinationen wie Alt + Tab, Tastenkombinationen in der Zwischenablage und Funktionstasten.

F: Was ist der AppStream 2.0 Windows Client?

Mit dem Windows Client können Benutzer Dual-Monitore und USB-Peripheriegeräte wie 3D-Mäuse mit Ihren Anwendungen auf AppStream 2.0 verwenden. Der Windows Client unterstützt auch Tastenkombinationen wie Alt + Tab, Tastenkombinationen in der Zwischenablage und Funktionstasten. 

Der AppStream 2.0 Windows Client unterstützt Windows 7, 8, 8.1 und 10. Es werden sowohl 32- als auch 64-Bit-Versionen von Windows unterstützt.

F: Welche Systemanforderungen gelten für die Verwendung des AppStream 2.0 Window Clients?

Die minimalen Systemanforderungen sind 2 GB RAM und 150 MB Festplattenspeicher.

F: Welche Monitorkonfigurationen werden vom AppStream 2.0 Window Client unterstützt?

Die Streaming-Instances Standard Compute, Memory Optimized und Graphics Pro unterstützen Dual-Monitore mit einer Auflösung von 1920x1080. Streaming Instances Graphics Design unterstützen einen Monitor mit einer Auflösung von 1920x1080.

F: Wie kann ich den AppStream 2.0 Windows Client bei meinen Benutzern einsetzen?

Benutzer können den Windows Client herunterladen und installieren. Um USB-Peripheriegeräte zu verwenden, benötigen Benutzer lokale Administratorrechte, um den AppStream 2.0 USB-Treiber zu installieren. Sie können den Windows Client mit Remote-Bereitstellungstools wie dem Microsoft System Center Configuration Manager (SCCM) aus der Ferne installieren. Weitere Informationen finden Sie in unserer Dokumentation

F: Können Benutzer Standort- und Spracheinstellungen für Ihre Anwendungen konfigurieren?

Ja. Benutzer können die Zeitzone, das Gebietsschema und die Eingabemethode einstellen, die bei den Streaming-Sitzungen verwendet werden sollen und die zu ihren Standort- und Spracheinstellungen passen.

Können Benutzer zwischen ihrem lokalen Gerät und ihren Amazon AppStream 2.0 Streaming-Anwendungen kopieren und einfügen?

Ja. Benutzer, die über Google Chrome auf ihre Streaming-Anwendungen zugreifen, können Text zwischen ihrem lokalen Gerät und ihren Streaming-Anwendungen auf die gleiche Weise kopieren, wie zwischen Anwendungen auf ihrem lokalen Gerät – beispielsweise mithilfe von Tastenkombinationen. Für andere Browser steht Benutzern die Online-Zwischenablage von Amazon AppStream 2.0 zur Verfügung.

F: Können meine Amazon AppStream 2.0-Anwendungen offline ausgeführt werden?

Nein. Amazon AppStream 2.0 erfordert zum Zugriff auf Ihre Anwendungen durchgängig eine Internetverbindung.

F: Was verwaltet Amazon AppStream 2.0 für mich?

Streaming-Ressourcen: Amazon AppStream 2.0 startet und verwaltet AWS-Ressourcen zum Hosten Ihrer Anwendung, stellt sie auf diesen Ressourcen bereit und skaliert sie gemäß der Client-Anforderungen.

Vereinfachtes App-Management: Amazon AppStream 2.0 stellt Benutzern sofort die neueste Version einer Anwendung bereit und erspart das umständliche Patching und Aktualisieren von Anwendungen auf den einzelnen Benutzergeräten. Da Ihre Anwendung von Amazon AppStream 2.0 zentral verwaltet wird, ist die Aktualisierung Ihrer Anwendung so einfach wie die Bereitstellung einer neuen Version Ihrer Anwendung in Amazon AppStream 2.0. Anwendungen können Benutzern dynamisch zugewiesen und jederzeit im Handumdrehen wieder entfernt werden. Ihr Geschäft wird dadurch flexibler bei gleichzeitiger Senkung Ihrer Ausgaben.

F: Kann ich Amazon AppStream 2.0-Ressourcen mit Tags kategorisieren?

Ja. Sie können Tags zuweisen, um die folgenden Amazon AppStream 2.0-Ressourcen zu verwalten und nachzuverfolgen: Image Builder, Images, Flotten und Stacks. AWS ermöglicht Ihnen die Zuweisung von Metadaten zu Ihren AWS-Ressourcen in Form von Tags. Mit Tags können Sie Ihre AppStream 2.0-Ressourcen kategorisieren, sodass Sie ihren Zweck einfach identifizieren und Kosten entsprechend nachverfolgen können. Beispiel: Sie können Tags verwenden, um alle Ressourcen zu erkennen, die von einer bestimmten Abteilung, Anwendung, Anbieter oder Anwendungsfall verwendet werden. Dann können Sie AWS Cost Explorer für die Identifizierung von Trends, Festlegung von Kostenfaktoren und Erkennung von Anomalien in Ihrem Konto verwenden.

Mit der AppStream 2.0-Managementkonsole, der Befehlszeilenschnittstelle oder der API können Sie Tags zuweisen oder entfernen. Tags verfügen über einen Schlüssel und einen entsprechenden Wert und Sie können bis zu 50 Tags pro AppStream 2.0-Ressource zuweisen.

F: Welche Ressourcen kann ich mit AWS CloudFormation erstellen?

Mit CloudFormation können Sie zusammen mit Ihren anderen AWS-Ressourcen Folgendes automatisieren: das Erstellen von Flotten, die Bereitstellung von Stacks, das Hinzufügen und Verwalten von Benutzerpool-Benutzern, das Starten von Image Buildern und das Erstellen von Verzeichniskonfigurationen.

Beispielanwendungen testen

F: Gibt es Beispielanwendungen, die ich testen kann?

Ja. Nutzen Sie unter Beispielanwendungen testen das unterbrechungsarme Testprogramm ohne Einrichtung für den Amazon AppStream 2.0-Service.

F: Was benötige ich, um mit Try It Now zu beginnen?

Sie benötigen ein AWS-Konto und eine Breitband-Internetverbindung mit mindestens 1 Mbit/s, um Try It Now zu nutzen. Außerdem benötigen Sie einen Browser, der HTML5 unterstützt.

F: Fallen Gebühren für die Nutzung von Try It Now an?

Für die Nutzung von Try It Now fallen keine AWS Gebühren an. Es können jedoch andere AWS Gebühren wie beispielsweise Internet- oder Breitbandgebühren für die Verbindung mit Try It Now anfallen.

F: Welche Anwendungen kann ich mit Try It Now nutzen?

Try It Now umfasst beliebte Anwendungen für Produktivität, Design, Technik und Softwareentwicklung, die auf Amazon AppStream 2.0 ausgeführt werden und die Sie testen können. Eine vollständige Liste der verfügbaren Anwendungen finden Sie auf der Katalogseite zu Try It Now, nachdem Sie sich bei Ihrem AWS-Konto angemeldet haben.

F: Wie lange kann ich Anwendungen über Try It Now streamen?

Sie können die Anwendungen in Try It Now 30 Minuten lang streamen. Nach Ablauf der 30 Minuten wird Ihre Streaming-Sitzung automatisch beendet und alle nicht gespeicherten Daten werden gelöscht.

F: Kann ich Dateien innerhalb von Try It Now speichern?

Sie können Dateien in Ihrem Amazon AppStream 2.0-Sitzungsspeicher speichern und die Dateien auf Ihr Client-Gerät herunterladen, bevor Ihre Streaming-Sitzung endet. Ihre Dateien werden nicht gespeichert, wenn Sie die Verbindung zu Ihrer Try It Now-Sitzung trennen oder wenn Ihre Sitzung endet. Alle nicht gespeicherten Daten werden gelöscht.

F: Kann ich eine Anwendung einreichen, um sie in Try It Now aufzunehmen?

Ja. Sie können einen Antrag stellen, um Ihre Anwendung in Try It Now aufzunehmen. Nachdem Ihr Antrag eingegangen ist, wird er normalerweise innerhalb von zehn Werktagen von AWS geprüft und beantwortet.

Erste Schritte

F: Welches sind die ersten Schritte für einen Einstieg in Amazon AppStream 2.0?

Sie können mit Amazon AppStream 2.0 beginnen, indem Sie die AWS-Managementkonsole aufrufen oder das AWS SDK verwenden. Besuchen Sie Streamen von Desktopanwendungen für ein Tutorial bestehend aus zehn Schritten.

F: Welche Ressourcen benötige ich, um das Streaming meiner Anwendungen mit Amazon AppStream 2.0 einzurichten?

Sie müssen einen Amazon AppStream 2.0-Stack in Ihrem AWS-Konto erstellen, um mit dem Streaming von Anwendungen für Ihre Benutzer zu beginnen. Ein Stack umfasst eine Flotte von Amazon AppStream 2.0-Instances, die Anwendungen für Benutzer streamen und ausführen. Jede einzelne Instance wird mithilfe eines Amazon AppStream 2.0-Images gestartet, das Ihre Anwendungen enthält. Dabei wird ein Instance-Typ verwendet, den Sie für Ihre Flotte auswählen. Weitere Informationen zu den Amazon AppStream 2.0-Ressourcen finden Sie hier.

F: Wie kann ich ein Amazon AppStream 2.0-Image zum Importieren meiner Anwendungen erstellen?

Ein Amazon AppStream 2.0-Image können Sie mit Image Builder über die AWS-Managementkonsole erstellen. Mit Image Builder installieren und testen Sie Ihre Anwendungen genauso wie mit jedem anderen Windows-Desktop und erstellen anschließend das Image. Sie können alle Schritte zum Installieren, Testen und Erstellen eines Images direkt in der Konsole durchführen.

F: Welche Instance-Typen können mit meiner Amazon AppStream 2.0-Flotte verwendet werden?

Amazon AppStream 2.0 stellt Ihnen ein Menü mit Instance-Typen zum Konfigurieren einer Flotte oder einer Image Builder-Instance bereit. Sie können den Instance-Typ auswählen, der am besten zu Ihrer Anwendung und den Anforderungen der Benutzer passt. Sie können aus den Instance-Familien "General Purpose", "Compute Optimized", "Memory Optimized", "Graphics Design", "Graphics Desktop" und "Graphics Pro" wählen.

F: Kann ich einen Instance-Typ nach Flottenerstellung ändern?

Ja. Sie können den Instance-Typ nach Erstellen einer Flotte ändern. Halten Sie dazu die Flotten an, bearbeiten Sie den Instance-Typ und starten Sie sie wieder. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Einrichten von Stacks und Flotten in AppStream 2.0.

F: Kann ich Amazon AppStream 2.0-Instances mit meiner VPC verbinden?

Ja. Sie können die VPCs auswählen, zu denen Ihre Amazon AppStream 2.0-Instances (Flotte oder Image Builder) Verbindungen herstellen. Beim Erstellen Ihrer Flotte oder Starten von Image Builder-Instances können Sie ein oder mehrere Subnetze in Ihrer VPC angeben. Falls Sie über eine VPC mit einer VPN-Verbindung zu Ihrem Netzwerk vor Ort verfügen, können Amazon AppStream 2.0-Instances in Ihrer Flotte mit Ihrem Netzwerk vor Ort kommunizieren. Sie behalten die übliche Kontrolle über den Netzwerkzugriff innerhalb Ihrer VPC mithilfe aller herkömmlichen Konfigurationsoptionen wie Sicherheitsgruppen, Netzwerk-Zugriffskontrolllisten und Routing-Tabellen. Weitere Informationen zum Erstellen einer VPC und Arbeiten mit Subnetzen finden Sie im Thema zum Arbeiten mit VPCs und Subnetzen.

F: Kann ich mit Amazon AppStream 2.0 benutzerdefiniertes Branding verwenden?

Ja. Das Amazon AppStream 2.0-Erlebnis Ihrer Benutzer können Sie auf der Anwendungskatalogseite durch Ihr Logo und eigene Farben, Text und Hilfelinks anpassen. Wenn Sie das Standard-Branding und die Hilfelinks von AppStream 2.0 ersetzen möchten, melden Sie sich bei der AppStream 2.0-Konsole an, navigieren zu Stacks und wählen Ihren Anwendungs-Stack aus. Klicken Sie dann auf Branding, wählen Sie Benutzerdefiniert und dann die gewünschten Optionen aus und klicken Sie auf Speichern. Ihr benutzerdefiniertes Branding gilt für jeden neuen Anwendungskatalog, der mit der Single-Sign-on-Funktion (SSO) von SAML 2.0 oder der CreateStreamingURL-API gestartet wird. Das Standard-Branding und die Hilfelinks von AppStream 2.0 können Sie jederzeit wiederherstellen. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Hinzufügen Ihres benutzerdefinierten Branding zu Amazon AppStream 2.0.

F: Kann ich Standard-Anwendungseinstellungen für meine Benutzer definieren?

Ja. Sie können Standard-Anwendungeinstellungen für ihre Benutzer festlegen. Hierzu zählen auch Einstellungen für Verbindungsprofile von Anwendungen, Browser-Einstellungen und Einstellungen für das Installieren von Plugins.

F: Können Benutzer ihre Anwendungseinstellungen speichern?

Ja. Sie können für Ihre Benutzer persistente Anwendungs- und Windows-Einstellungen in AppStream 2.0 aktivieren. In diesem Fall werden die Plug-ins der Benutzer, die Symbolleisteneinstellungen, Browserfavoriten, Anwendungsverbindungsprofile und andere Einstellungen der Benutzer für künftige Streaming-Sitzungen gespeichert. Die Einstellungen des Benutzers werden in einem S3-Bucket gespeichert, den Sie in Ihrem AWS-Konto kontrollieren können.

Weitere Informationen zu persistenten Anwendungseinstellungen finden Sie im Abschnitt Aktivieren persistenter Anwendungseinstellungen für Ihre AppStream 2.0-Benutzer.

F: Werden mir für persistente Benutzeranwendungseinstellungen Gebühren berechnet?

Für diese Funktion fallen keine zusätzlichen AppStream 2.0-Gebühren an. Allerdings werden die persistenten Benutzeranwendungseinstellungen unter Ihrem Konto in einem Amazon S3-Bucket gespeichert, und der für Ihre Benutzereinstellungsdaten benötigte S3-Speicher ist gebührenpflichtig. Weitere Informationen finden Sie in der Preisübersicht zu Amazon S3 wie auch im Abschnitt Aktivieren persistenter Anwendungseinstellungen für Ihre AppStream 2.0-Benutzer.

F: Gibt es für die persistenten Anwendungseinstellungen meiner Benutzer eine Größenbeschränkung?
Standardmäßig darf eine Benutzerprofildatei 1 GB nicht überschreiten. Wie Sie dieses Limit erhöhen, erfahren Sie im Abschnitt Aktivieren persistenter Anwendungseinstellungen für Ihre AppStream 2.0-Benutzer.

F: Bleiben die Anwendungseinstellungen meiner Benutzer auch über mehrere Stacks hin erhalten?
Ja. Die Anwendungseinstellungen Ihrer Benutzer bleiben auch über mehrere Stacks erhalten.

F: Wie werden die Anwendungseinstellungen meiner Benutzer geschützt?
Die Anwendungseinstellungen Ihrer Benutzer werden während der Übertragung in den S3-Bucket Ihres Kontos durch die SSL-Endpunkte von Amazon S3 verschlüsselt. Im Speicher sind die Anwendungseinstellungen Ihrer Benutzer durch verwaltete S3-Verschlüsselungsschlüssel verschlüsselt.

Images

F: Wie kann ich mit meinen eigenen Anwendungen Images erstellen?

Sie können dazu Amazon AppStream 2.0 Image Builder verwenden. Weitere Informationen erhalten Sie im Tutorial auf dieser Seite.

F: Mit welchem Betriebssystem müssen meine Anwendungen kompatibel sein?

Amazon AppStream 2.0 streamt Anwendungen unter Windows Server 2012 R2 64-Bit. Mithilfe der WoW64-Erweiterungen können Sie Unterstützung für 32-Bit-Anwendungen hinzufügen. Wenn Ihre Anwendung weitere Abhängigkeiten aufweist, z. B. mit .NET Framework, berücksichtigen Sie diese Abhängigkeiten im Installationsprogramm Ihrer Anwendung.

F: Kann ich zum Schutz meiner Anwendungen Antivirussoftware in meinem Amazon AppStream 2.0-Image installieren?

In Ihrem Amazon AppStream 2.0-Image können Sie alle Programme, auch Antivirussoftware, installieren. Allerdings müssen Sie sicherstellen, dass der Zugriff auf den AppStream 2.0-Service durch diese Anwendungen nicht blockiert wird. Wir empfehlen Ihnen, Ihre Anwendungen vor der Freigabe für die Benutzer zu testen.

F: Kann ich das Betriebssystem mit Gruppenrichtlinien anpassen?

Alle Änderungen an Images, die Sie mit Image Builder durch lokale Gruppenrichtlinien vornehmen, werden von Ihren AppStream 2.0-Images übernommen. Anpassungen, die durch domänenbasierte Gruppenrichtlinien vorgenommen werden, können nur auf Flotten mit den betreffenden Domains angewendet werden.

F: Wie werden meine Amazon AppStream 2.0-Images durch Aktualisierungen des AppStream 2.0-Service aktualisiert?

AppStream 2.0 veröffentlicht regelmäßig Basis-Images, in denen Updates für das Windows-Betriebssystem von Microsoft und Agenten-Updates für AppStream 2.0 enthalten sind. Die AppStream 2.0-Agenten-Software wird auf Ihren Streaming-Instances ausgeführt und ermöglicht Ihren Benutzern das Streamen von Anwendungen. Wenn Sie ein neues Abbild erstellen, ist die Option "Always use latest agent version" standardmäßig immer ausgewählt. Wenn diese Option ausgewählt ist, verwendet jeder neue Image-Builder und jede Flotten-Instance, die von Ihrem Abbild aus gestartet werden, immer die neueste AppStream 2.0 Agent-Version. Wenn Sie diese Option aufheben, verwendet Ihr Abbild die Agent-Version, die Sie beim Starten des Image-Builders ausgewählt haben. Die Updates für das Windows-Betriebssystem werden ausschließlich über die Basis-Images veröffentlicht. Damit Sie immer ein aktuelles Betriebssystem in Ihren Images haben, müssen Sie diese mit dem aktuellen AWS-Basis-Image neu erstellen.

F: Wie werden meine Amazon AppStream 2.0-Images durch Windows-Aktualisierungen von Microsoft aktualisiert?

Zur Anwendung von Windows-Aktualisierungen müssen Sie neue AppStream 2.0-Images erstellen. Hierzu können Sie aus einem vorhandenen Image eine neue Image Builder-Instance erstellen, die Microsoft Windows-Aktualisierungen anwenden und daraus ein neues Image erstellen. Bestehende Streaming-Instances werden innerhalb von 16 Stunden bzw. sofort, sobald die Benutzer die Verbindungen mit diesen Instances beendet haben – was immer früher eintritt – durch die aus dem neuen Image gestarteten Instances ersetzt. Sie können die sofortige Ersetzung aller Instances der Flotte durch die Instances des neuesten Image jedoch auch erzwingen, indem Sie die Flotte stoppen, das verwendete Image ändern und die Flotte anschließend neu starten.

F: Wie aktualisiere ich meine Anwendungen in einem vorhandenen Image?

Wenn Sie die Anwendungen eines Image aktualisieren oder neue Anwendungen hinzufügen möchten, starten Sie das vorhandene Image in Image Builder, aktualisieren die Anwendungen und erstellen dann aus dem geänderten Image ein neues Image. Bestehende Streaming-Instances werden innerhalb von 16 Stunden bzw. sofort, sobald die Benutzer die Verbindungen mit diesen Instances beendet haben – was immer früher eintritt – durch die aus dem neuen Image gestarteten Instances ersetzt. Sie können die sofortige Ersetzung aller Instances der Flotte durch die Instances des neuesten Image jedoch auch erzwingen, indem Sie die Flotte stoppen, das verwendete Image ändern und die Flotte anschließend neu starten.

F: Kann ich meine Amazon AppStream 2.0-Anwendungen mit meinen vorhandenen Ressourcen, beispielsweise mit meinem Lizenzserver, verbinden?

Ja. Amazon AppStream 2.0 ermöglicht Ihnen den Start von Streaming-Instances (Fleet- und Image Builder-Instances) in Ihrer VPC. Sie können daher den Zugriff auf Ihre vorhandenen Ressourcen aus Ihren AppStream 2.0-Anwendungen steuern. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Netzwerkeinstellungen für Fleet- und Image Builder-Instances.

F: Kann ich meine Amazon AppStream 2.0-Images kopieren?

Ja. Sie können Ihre Amazon AppStream 2.0-Anwendungsimages über verschiedene AWS-Regionen hinweg kopieren. Zum Kopieren eines Image starten Sie die AppStream 2.0-Konsole und wählen die Region aus, in der Ihr bestehendes Image gespeichert wird. Wählen Sie im Navigationsbereich Images aus, dann Ihr bestehendes Image, klicken Sie auf Aktionen und wählen Sie dann Kopieren und Ihre AWS-Zielregion aus. Mit der CopyImage-API können Sie Images auch programmgesteuert kopieren. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Taggen und Kopieren eines Image.

F: Ist es möglich, Anwendungsimages mit anderen AWS-Konten zu teilen?

Ja. Sie können Ihre AppStream 2.0-Anwendungsimages für andere AWS-Konten in derselben AWS-Region freigeben. Sie behalten die Kontrolle über das freigegebene Image und können es jederzeit aus dem anderen AWS-Konto entfernen. Weitere Informationen finden Sie unter Ihr Amazon AppStream 2.0-Image verwalten

F: Welche Berechtigungen kann ich anderen AWS-Konten für von mir freigegebene Anwendungsimages erteilen?

Sie behalten die vollen Zugriffsrechte auf das Anwendungsimage. Sie können das Image für andere AWS-Konten freigeben und diesen die Berechtigung zum Erstellen von Image-Buildern, zur Verwendung in Flotten oder für beides erteilen. Sie können Berechtigungen auch wieder entziehen. Aber: Wenn Sie dem AWS-Zielkonto die Berechtigung zum Erstellen von Image-Buildern erteilt haben, ist es nicht möglich, die Berechtigung für den Zugriff auf die Image-Builder oder die mit Ihrem Image erstellten Images zu entziehen.

F: Kann ich, wenn ich ein Anwendungsimage für ein anderes AWS-Konto freigebe, Berechtigungen löschen oder entfernen?

Ja. Sie haben die Kontrolle über das Image. Zum Löschen müssen Sie zunächst allen AWS-Konten, für die Sie das Image freigegeben haben, den Zugriff darauf entziehen. Das Image wird aus der Image Registry dieser AWS-Konten entfernt und kann nicht mehr für neue oder bestehende Flotten ausgewählt werden. Bestehende Streaming-Instances in den Flotten können weiterhin Anwendungen streamen, ungenutzte Instances werden von der Flotte jedoch gelöscht. Wenn Sie den AWS-Konten ursprünglich die Berechtigung zum Erstellen von Image-Buildern erteilt haben, können diese keine neuen Image-Builder erstellen. Bestehende funktionieren aber weiterhin. Images im Zielkonto, die mithilfe von Image-Buildern vom freigegebenen Image erstellt wurden, funktionieren ebenfalls weiterhin.

Grafik-Instances

F: Bietet Amazon AppStream 2.0 GPU-beschleunigte Instances?

Ja. Amazon AppStream 2.0 bietet die Instance-Familien "Graphics Design", "Graphics Desktop" und "Graphics Pro".

Graphics Design-Instances sind ideal für die Lieferung von Anwendungen wie Adobe Premiere Pro, Autodesk Revit und Siemens NX, die sich auf die Hardwarebeschleunigung von DirectX, OpenGL oder OpenCL verlassen. Unterstützt durch AMD FirePro S7150x2 Server-GPUs und mit AMD Multiuser GPU-Technologie ausgestattet; Instance-Typen starten mit 2 vCPUs, 7,5 GiB Systemspeicher und 1 GiB Grafikspeicher und reichen bis zu 16 vCPUs, 61 GiB Systemspeicher und 8 GiB Grafikspeicher.

Die "Graphics Desktop"-Instance-Familie bietet einen einzelnen INstance-Typ mit einer NVIDIA-GPU, die auf K520 basiert, mit 1 536 CUDA-Kernen, 8 vCPUs, 15 GiB Systemspeicher und 4 GiB Grafikspeicher. Dieser Instance-Typ ist ideal zum Ausführen von Desktop-Grafikanwendungen wie Siemens NX, SolidWorks, ESRI ArcGIS und anderen Anwendungen, die DirectX, OpenGL, OpenCL und CUDA verwenden, geeignet. Die "Graphics Desktop"-Familie ist eine leistungsstarke und gleichzeitig kostengünstige Wahl. Die Preise beginnen bei einem zehntel Cent pro Stunde.

Die "Graphics Pro"-Instance-Familie bietet drei unterschiedliche Instance-Typen, die auch die anspruchsvollsten Grafikanwendungen unterstützen. Unterstützt durch NVIDIA Tesla M60-GPUs mit 2 048 parallellen Prozessorkernen gibt es drei "Graphics Pro"-Instance-Typen, die mit 16 vCPUs, 122 GiB Systemspeicher und 8 GiB Grafikspeicher starten und bis zu 64 vCPUs, 488 GiB Systemspeicher und 32 GiB Grafikspeicher bereitstellen. Diese Instance-Typen sind ideal für Grafikverarbeitungslasten geeignet, die sehr viel parallele Prozessorleistung für 3D-Rendering, Visualisierung und Videocodierung benötigen, darunter Anwendungen wie Petrel von Schlumberger Software, DecisionSpace von Landmark oder Ikena von MotionDSP. Weitere Informationen zu verfügbaren Instance-Typen und Preisen finden Sie in der Preisübersicht zu Amazon AppStream 2.0.

F: Was ist die maximale Bildschirmauflösung für die Amazon AppStream 2.0 Graphics Desktop- und Graphics Pro-Instances?

Die Amazon AppStream 2.0 Graphics Design-, Graphics Pro- und Graphics Desktop-Instances unterstützen eine maximale Auflösung von 2560x1440.

F: Wie viele Monitore kann ich mit meinen Amazon AppStream 2.0 Graphics Desktop- und Graphics Pro-Instances verwenden?

Derzeit können Sie mit Ihren Amazon AppStream 2.0 Graphics Desktop- und Graphics Pro-Instances nur einen Monitor verwenden.

Flotten

F: Welche Flottentypen sind in Amazon AppStream 2.0 verfügbar?

Amazon AppStream 2.0 stellt zwei Flottentypen bereit: Always-On und On-Demand. Always-On-Flotten-Instances sind immer aktiv, selbst wenn keine Benutzer verbunden sind. Diese Lösung empfiehlt sich, wenn Ihre Benutzer eine hohe Verfügbarkeit und sofortigen Zugriff auf ihre Anwendungen benötigen. On-Demand-Flotten-Instances werden erst gestartet, wenn sich ein Benutzer mit einer Instance innerhalb der Flotte verbindet. Diese Lösung empfiehlt sich, wenn Ihre Benutzer bis zu zwei Minuten auf den Anwendungsstart warten können. Ebenso eignet sich dieser Flottentyp für Streaming-Anwendungen, die nur gelegentlich genutzt werden.

F: Kann ich meine Amazon AppStream 2.0 Always-On-Flotte in eine On-Demand-Flotte umstellen (oder umgekehrt)?

Den Flottentyp geben Sie bei der Erstellung einer neuen Flotte an. Nach der Erstellung können Sie den Typ einer Flotte nicht mehr ändern.

F: Welche Vorteile haben Always-On- und On-Demand-Flotten für Amazon AppStream 2.0?

Always-On-Flotten empfehlen sich, wenn Ihre Benutzer eine hohe Verfügbarkeit und sofortigen Zugriff auf ihre Anwendungen benötigen. On-Demand-Flotten-Instances werden erst gestartet, wenn sich ein Benutzer mit einer Instance innerhalb der Flotte verbindet. Daher empfiehlt sich diese Lösung nur, wenn Ihre Benutzer bis zu zwei Minuten auf den Anwendungsstart warten können. Ebenso eignet sich dieser Flottentyp für Streaming-Anwendungen, die nur gelegentlich genutzt werden.

  On-Demand-Instances Always-On
 Instances Gestoppt Aktiv
Start der Benutzersitzung Bis zu 2 Minuten Sofort betriebsbereit
Optimiert für Bis zu 2 Minuten Sofortige Anwendungsverfügbarkeit
Anwendungsfälle Anwendungsfälle mit limitiertem Budget, beispielsweise im Bildungswesen Unternehmen, die eine sofortige Anwendungsverfügbarkeit benötigen

Unterstützung von Plattformen

F: Welche Betriebssysteme werden unterstützt?

Amazon AppStream 2.0 kann Ihre Anwendungen an HTML5-kompatible Browser streamen. Dazu gehören die neuesten Versionen von Google Chrome, Mozilla Firefox, Microsoft Internet Explorer und Microsoft Edge auf Desktopgeräten: Windows, Mac, Chromebooks und Linux. Mit dem AppStream 2.0 Windows Client können Ihre Benutzer Dual-Monitore und USB-Peripheriegeräte wie 3D-Mäuse mit Ihren Anwendungen auf AppStream 2.0 verwenden. Der AppStream 2.0 Windows Client unterstützt Windows 7, 8, 8.1 und 10. Es werden sowohl 32- als auch 64-Bit-Versionen von Windows unterstützt.

F: Welche Serverbetriebssysteme werden unterstützt?

Amazon AppStream 2.0 unterstützt Streaming-Anwendungen, die unter dem 64-Bit-Betriebssystem Windows Server 2012 R2 ausgeführt werden können. Mithilfe der WoW64-Erweiterungen können Sie Unterstützung für 32-Bit-Anwendungen hinzufügen. Wenn Ihre Anwendung weitere Abhängigkeiten aufweist, z. B. mit .NET Framework, berücksichtigen Sie diese Abhängigkeiten im Installationsprogramm Ihrer Anwendung.

F: Welche AWS-Regionen werden von Amazon AppStream 2.0 unterstützt?

Informationen über die Verfügbarkeit von Amazon AppStream 2.0-Services nach Regionen finden Sie unter Regionale Produkte und Services

F: Welche Instance-Typen können mit meiner Amazon AppStream 2.0-Flotte verwendet werden?

Amazon AppStream 2.0 bietet ein Menü mit Instance-Typen zum Konfigurieren einer Flotte. Sie können den Instance-Typ auswählen, der am besten zu Ihrer Anwendung und den Anforderungen der Benutzer passt. Sie können aus den Instance-Familien "General Purpose", "Compute Optimized", "Memory Optimized", "Graphics Design", "Graphics Desktop" und "Graphics Pro" wählen.

Auto Scaling

F: Wie wird Amazon AppStream 2.0 skaliert?

Amazon AppStream 2.0 verwendet Fleet Auto Scaling zum Starten von Amazon AppStream 2.0-Instances, auf denen Ihre Anwendung ausgeführt wird sowie zur Anpassung der Serveranzahl an den Bedarf für Endbenutzersitzungen. Jede Endbenutzersitzung wird in einer separaten Instance ausgeführt und alle Apps, die innerhalb einer Sitzung gestreamt werden, werden in derselben Instance ausgeführt. Eine Instance wird verwendet, um Anwendungen für nur einen einzigen Benutzer zu streamen. Am Ende der Sitzung wird sie durch eine neue Instance ersetzt.

F: Welche Skalierungsrichtlinien werden von Amazon AppStream 2.0 unterstützt?

Amazon AppStream 2.0 unterstützt feste und dynamische Skalierungsrichtlinien. Verwenden Sie feste Skalierungsrichtlinien, um eine konstante Anzahl von Amazon AppStream 2.0-Instances zu reservieren. Dabei können die Benutzer eine Streaming-Sitzung starten. Verwenden Sie dynamische Skalierungsrichtlinien, um Skalierungen auf der Basis der Nutzung von Amazon AppStream 2.0-Instances in Ihrer Umgebung durchzuführen.

F: Was ist eine Fleet Auto Scaling-Richtlinie in Amazon AppStream 2.0?

Bei einer Fleet Auto Scaling-Richtlinie handelt es sich um eine dynamische Skalierungsrichtlinie, mit der Sie die Größe Ihrer Flotte skalieren können, um das Angebot an verfügbaren Instances an die Benutzernachfrage anzupassen. Sie können Skalierungsrichtlinien definieren, die die Größe Ihrer Flotte automatisch basierend auf einer Vielzahl von Nutzungsmetriken regulieren und die Anzahl der ausgeführten Instances an die Nachfrage durch Benutzer angleicht.

F: Wie erstelle ich Auto Scaling-Richtlinien für meine Amazon AppStream 2.0-Flotte?

Sie können automatische Skalierungsrichtlinien erstellen, indem Sie in der AppStream 2.0-Konsole auf die Registerkarte "Fleets" klicken oder alternativ das AWS SDK nutzen.

F: Welche CloudWatch-Metriken in Amazon AppStream 2.0 kann ich zum Definieren von Fleet Auto Scaling-Richtlinien verwenden?

Sie können die folgenden Metriken zum Festlegen von Fleet Auto Scaling-Richtlinien verwenden:

• Kapazitätsnutzung: Skalieren Sie Ihre Flotte entsprechend dem Prozentsatz an Instances, die in Ihrer Flotte genutzt werden
• Verfügbarkeitskapazität: Skalieren Sie Ihre Flotte basierend auf der Anzahl der verfügbaren Instances in Ihrer Flotte
• Fehlermeldung "Insufficient capacity error": Stellen Sie neue Instances bereit, wenn Benutzer aufgrund von mangelnder Kapazität Streaming-Sitzungen nicht starten können

Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Fleet Auto Scaling für Amazon AppStream 2.0.

F: Können meiner Amazon AppStream 2.0-Flotte mehrere Fleet Auto Scaling-Richtlinien zugeordnet werden?

Ja. Einer einzelnen Flotte können bis zu 50 Fleet Auto Scaling-Richtlinien zugewiesen werden. Mit jeder Richtlinie können Sie ein einzelnes Kriterium und eine Aktion zur Änderung der Flottengröße definieren.

F: Was ist die kleinste Größe, auf die ich meine Amazon AppStream 2.0-Flotte mit Fleet Auto Scaling-Richtlinien skalieren kann?

Als kleinste Größe können Sie in Ihren Fleet Auto Scaling-Richtlinien null Instances festlegen. Ihrer Flotte zugeordnete Skalierungsrichtlinien senken die Flottenkapazität solange, bis Ihr festgelegtes Minimum bzw. die Standardeinstellung einer nicht von Ihnen definierten Richtlinie erreicht ist. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Fleet Auto Scaling für Amazon AppStream 2.0.

F: Was ist die Maximalgröße, auf die ich meine Amazon AppStream 2.0-Flotte mit Fleet Auto Scaling-Richtlinien skalieren kann?

Fleet Auto Scaling-Richtlinien erhöhen die Flottenkapazität solange, bis die von Ihnen festgelegte Höchstanzahl oder Service-Beschränkungen erreicht ist. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Fleet Auto Scaling für Amazon AppStream 2.0. Informationen zu Servicebeschränkungen finden Sie im Abschnitt Fleet Auto Scaling für Amazon AppStream 2.0.

F: Fallen zusätzliche Gebühren für die Verwendung von Fleet Auto Scaling-Richtlinien für Amazon AppStream 2.0-Flotten an?

Für die Verwendung von Fleet Auto Scaling-Richtlinien fallen keine zusätzlichen Gebühren an. Jedoch können für jeden von Ihnen erstellten CloudWatch-Alarm, den Sie zum Auslösen von Skalierungsrichtlinien für Ihre AppStream 2.0-Flotten nutzen, zusätzliche Gebühren für CloudWatch entstehen. Weitere Informationen finden Sie in der Preisübersicht zu Amazon CloudWatch.

Persistenter Speicher

F: Bietet Amazon AppStream 2.0 persistenten Speicher, damit ich Dateien zwischen Sitzungen speichern und wieder abrufen kann?

Ja. Amazon AppStream 2.0 bietet mehrere Optionen für einen persistenten Speicher, damit Benutzer zwischen ihren Sitzungen mit Anwendungs-Streaming Dateien speichern und abrufen können. Sie können einen durch Amazon S3, Google Drive für G Suite oder Microsoft OneDrive for Business gesicherten Stammordner verwenden. Der Zugriff erfolgt jeweils über die Registerkarte "Meine Dateien" und Inhalte können in den meisten Anwendungen direkt über das Menü "Datei" gespeichert oder geöffnet werden.

Stammordner sind die native persistente Speicheroption von AppStream 2.0. Benutzer können auf einen Stammordner in ihrer Streaming-Instance zugreifen und Inhalte in ihrem Ordner speichern. Die Dateien werden in einem S3-Bucket gespeichert, der in Ihrem AWS-Konto automatisch erstellt wird. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Aktivieren und Verwalten der Stammordner für Ihre AppStream 2.0-Benutzer.

Sie können Google Drive für G Suite aktivieren. Außerdem haben Benutzer die Möglichkeit, ihr G Suite-Konto zu verknüpfen, sodass sie auf Dateien auf Google Drive zugreifen können. Änderungen werden automatisch mit Google Drive synchronisiert. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Aktivieren und Verwalten von Google Drive für Ihre AppStream 2.0-Benutzer.

Sie können Microsoft OneDrive for Business aktivieren. Außerdem haben Benutzer die Möglichkeit, ihr OneDrive for Business-Konto zu verknüpfen, sodass sie auf ihre Dateien auf OneDrive zugreifen können. Änderungen werden automatisch mit OneDrive for Business synchronisiert. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Aktivieren und Verwalten von OneDrive für Ihre AppStream 2.0-Benutzer.

F: Wie greifen Benutzer aus ihren Amazon AppStream 2.0-Sitzungen auf den persistenten Speicher zu?

Benutzer können während ihrer Anwendungs-Streaming-Sitzung auf einen Stammordner zugreifen. Dateien, die sie in ihren Stammordnern speichern, können auch in Zukunft genutzt werden. Sie können sich aber auch direkt aus AppStream 2.0 mit ihrem G Suite- oder Microsoft OneDrive for Business-Konto verbinden und auf Google Drive bzw. OneDrive zugreifen. Neue Dateien, die während einer Streaming-Sitzung hinzugefügt werden, oder Änderungen an vorhandenen Dateien werden zwischen AppStream 2.0 und dem verwendeten persistenten Speicher automatisch synchronisiert.

F: Kann ich mehrere persistente Speicheroptionen für einen Amazon AppStream 2.0-Stack aktivieren?

Ja. Sie können Stammordner, Google Drive für G Suite und Microsoft OneDrive for Business aktivieren. Sie können Ihre Internetbandbreite optimieren, indem Sie einen VPC-Endpunkt für Amazon S3 erstellen und dann den AppStream 2.0-Zugriff auf Ihren VPC-Endpunkt autorisieren. Dadurch werden Stammordner-Daten über Ihren VPC und Google Drive- oder OneDrive-Daten über das öffentliche Internet geroutet.

F: Wie aktiviere ich Google Drive für G Suite für Amazon AppStream 2.0?

Wählen Sie beim Erstellen eines Amazon AppStream 2.0-Stacks die Option zum Aktivieren von Google Drive für den Stack, geben Sie Ihre G Suite-Domänennamen an und erstellen Sie den Stack. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Aktivieren und Verwalten von Google Drive für Ihre AppStream 2.0-Benutzer.

F: Kann ein Benutzer sein Google Drive für G Suite-Konto entfernen?

Ja. Benutzer können Berechtigungen, die AppStream 2.0 ihrem Google-Konto hinzugefügt hat, auf der Seite mit ihren Google-Kontoberechtigungen entfernen.

F: Kann ich steuern, welche Google Drive für G Suite-Konten in AppStream 2.0 integriert werden können?

Ja. Es können nur Benutzerkonten mit Ihrem G Suite-Organisationsdomänennamen die entsprechenden Google Drive-Konten verwenden. Benutzer können keine andere Konten verknüpfen. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Google Drive für Benutzer aktivieren und verwalten.

F: Welche Arten von Daten können Benutzer auf Google Drive während einer Streaming-Sitzung speichern?

Während einer Streaming-Sitzung können alle von Google Drive unterstützten Dateitypen gespeichert werden. Weitere Informationen zu den von Google Drive unterstützten Dateitypen finden Sie in den FAQs zu Google Drive.

F: Können Benutzer während ihrer Streaming-Sitzung Dateien von ihrem Gerät auf Google Drive übertragen?

Ja. Benutzer können mit ihrem Gerät Dateien von und nach Google Drive übertragen, indem sie die Funktion "MyFiles" in der Symbolleiste der Streaming-Sitzung verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Aktivieren eines persistenten Speichers für Ihre AppStream 2.0-Benutzer.

F: Wie aktiviere ich Microsoft OneDrive for Business für Amazon AppStream 2.0?

Wählen Sie beim Erstellen eines Amazon AppStream 2.0-Stacks die Option zum Aktivieren von OneDrive for Business für den Stack, geben Sie Ihre OneDrive for Business-Domänennamen an und erstellen Sie den Stack. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Aktivieren und Verwalten von OneDrive für Ihre AppStream 2.0-Benutzer.

F: Kann ich steuern, welche Microsoft OneDrive for Business-Konten in AppStream 2.0 integriert werden können?

Ja. Es können nur Benutzerkonten mit Ihrem OneDrive for Business-Domänennamen die entsprechenden Konten verwenden. Benutzer können keine andere Konten verknüpfen. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Aktivieren und Verwalten von OneDrive für Ihre AppStream 2.0-Benutzer.

F: Kann ein Benutzer Microsoft OneDrive for Business entfernen?

Ja. Benutzer können Berechtigungen entfernen, die AppStream 2.0 für ihr OneDrive for Business-Online-Konto hat.

F: Welche Arten von Daten können Benutzer auf Microsoft OneDrive for Business während einer Streaming-Sitzung speichern?

Während einer Streaming-Sitzung können alle von OneDrive for Business unterstützten Dateitypen gespeichert werden. Weitere Informationen zu den von OneDrive for Business unterstützten Dateitypen erhalten Sie in der Dokumentation zu OneDrive for Business.

F: Können Benutzer während ihrer Streaming-Sitzung Dateien von ihrem Gerät auf Microsoft OneDrive for Business übertragen?

Ja. Benutzer können mit ihrem Gerät Dateien von und nach OneDrive for Business übertragen, indem sie die Funktion "MyFiles" in der Symbolleiste der Streaming-Sitzung verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Aktivieren und Verwalten von OneDrive für Ihre AppStream 2.0-Benutzer.

Überwachung

F: Wie überwache ich die Ressourcenauslastung meiner Amazon AppStream 2.0-Flotte?

Es gibt zwei Möglichkeiten, eine Amazon AppStream 2.0-Flotte zu überwachen. Zum einen bietet die AppStream 2.0-Konsole eine einfache Echtzeitansicht zum Status Ihrer AppStream 2.0-Flotte, wobei die Auslastung bis zu zwei Wochen zurückverfolgt werden kann. Diese Metriken werden automatisch angezeigt – eine Konfiguration ist hierfür nicht erforderlich.

Zum anderen können Sie die Metriken von AppStream 2.0 auch in CloudWatch abrufen. In der CloudWatch-Konsole können Sie die Berichtsintervalle festlegen, benutzerdefinierte Dashboards und Diagramme erstellen und Alarme einrichten.

Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Überwachung der Amazon AppStream 2.0-Ressourcen.

F: Welche Informationen werden durch die Nutzungsmetriken von Amazon AppStream 2.0 erfasst?

Angezeigt werden die Größe der Amazon AppStream 2.0-Flotte, die Anzahl der aktiven Instances, die Anzahl der Instances, die für neue Verbindungen verfügbar sind, sowie die Auslastung der Flotte. Diese Metriken können Sie über einen längeren Zeitraum aufzeichnen, um Ihre Flotteneinstellungen entsprechend an die tatsächlichen Anforderungen anzupassen.

Zudem können Sie in Amazon CloudWatch Alarme einrichten, die Sie bei Änderungen innerhalb der Flotte oder bei einer nicht ausreichenden Kapazität benachrichtigen.

Eine vollständige Liste der verfügbaren Metriken finden Sie im Abschnitt Überwachung der Amazon AppStream 2.0-Ressourcen.

F: Kann ich für Amazon AppStream 2.0 benutzerdefinierte Amazon CloudWatch-Metriken erstellen?

Ja. Für Amazon AppStream 2.0 können Sie benutzerdefinierte Metriken erstellen. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Veröffentlichen benutzerdefinierter Metriken.

F: Wie häufig werden Amazon AppStream 2.0-Metriken in Amazon CloudWatch veröffentlicht?

Amazon AppStream 2.0 sendet seine Metriken minütlich an Amazon CloudWatch. In CloudWatch werden diese Metriken entsprechend der Standardaufbewahrungsrichtlinie gespeichert. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Amazon CloudWatch – Häufig gestellte Fragen.

F: Wie erstelle ich CloudWatch-Alarme für Amazon AppStream 2.0?

Amazon CloudWatch-Alarme für Amazon AppStream 2.0 können in der CloudWatch-Konsole oder mit den CloudWatch-APIs erstellt werden.

F: Fallen für die Verwendung der CloudWatch-Metriken in Verbindung mit Amazon AppStream 2.0 zusätzliche Gebühren an?

Für die Anzeige der CloudWatch-Metriken für AppStream 2.0 fallen keine zusätzlichen Gebühren an. Jedoch können zusätzliche Kosten für das Einrichten von CloudWatch-Alarmen und das Abrufen der Metriken über die CloudWatch-APIs entstehen. Weitere Informationen finden Sie in der Preisübersicht zu Amazon CloudWatch.

F: Bietet Amazon AppStream 2.0 öffentliche APIs?

Ja. Amazon AppStream 2.0 beinhaltet eine API, mit der Sie den Service problemlos integrieren und erweitern können. Mit den APIs können Sie Ressourcen in Amazon AppStream 2.0 erstellen, aktualisieren und löschen sowie detaillierte Informationen zum Ressourcenstatus abrufen. Sie können URLs für Administratoren erstellen, damit sie ihre Image-Builder zum Installieren von Anwendungen verbinden können. Außerdem lassen sich URLs für Nutzer erstellen, damit sie Zugriff auf ihre Anwendungen in AppStream 2.0 haben. Weitere Informationen finden Sie in unserer API-Referenz.

Streaming

F: Welches Streaming-Protokoll verwendet Amazon AppStream 2.0?

Amazon AppStream 2.0 verwendet NICE DCV für das Streaming Ihrer Anwendungen an Ihre Benutzer. NICE DCV ist ein proprietäres Protokoll, das für das Streaming von Anwendungsvideos hoher Qualität bei wechselnden Netzwerkbedingungen verwendet wird. Dieses Protokoll streamt Video und Audio mit Verschlüsselung nach dem Standard H.264 über HTTPS. Das Protokoll erfasst außerdem Benutzereingaben und sendet diese über HTTPS zurück an die Anwendungen, die aus der Cloud gestreamt werden. Die Netzwerkbedingungen werden während dieses Prozesses ständig geprüft und Informationen werden an den Encoder auf dem Server zurückgesendet. Der Server reagiert dynamisch durch Anpassen der Video- und Audiocodierung in Echtzeit, um für eine große Vielzahl von Anwendungen und Netzwerkbedingungen einen Stream hoher Qualität zu erzeugen.

F: Wie hoch ist die maximal empfohlene Netzwerklatenz beim Zugriff auf Amazon AppStream 2.0?

Während für das Remoting-Protokoll eine empfohlene maximale Latenz für Roundtrips von 250 ms gilt, wird die beste Benutzererfahrung bei unter 100 ms erreicht. Wenn Sie mehr als 3 600 km von den AWS-Regionen entfernt sind, in denen Amazon AppStream 2.0 anfänglich zur Verfügung stehen, ist Ihre Umgebung ggf. weniger reaktionsschnell.

Sicherheit

F: Wie schränke ich den Netzwerkzugriff von Flotten und Image Buildern ein, die in der VPC gestartet wurden?

Mithilfe von Sicherheitsgruppen können Sie den zulässigen Netzwerkverkehr zwischen Ihren Streaming-Instances und Ressourcen in der VPC genau festlegen. Sie können den Netzwerkzugriff einschränken, wenn Sie einer Sicherheitsgruppe in der VPC einen Image Builder oder eine Flotte zuweisen. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Sicherheitsgruppe für Ihre VPC.

F: Kann ich bereits vorhandene VPC-Sicherheitsgruppen zum Schutz von Flotten und Image Buildern in AppStream 2.0 verwenden?

Ja. Sie können einen Image Builder oder eine Flotte einer bereits vorhandenen Sicherheitsgruppe in der VPC zuordnen.

F: Wie viele Sicherheitsgruppen kann ich auf eine Flotte oder einen Image Builder anwenden?

Einen Image Builder oder eine Flotte können Sie bis zu fünf Sicherheitsgruppen zuordnen.

F: Kann ich die Sicherheitsgruppen, denen meine Flotten zugewiesen sind, auch nachträglich ändern?

Ja. Sie können die Sicherheitsgruppen, denen Ihre Flotten zugeordnet sind, ändern, sofern diese den Status "stopped" (gestoppt) aufweisen.

Die Regeln einer Sicherheitsgruppe in der VPC können Sie jederzeit mit der Amazon EC2-Konsole ändern. Beachten Sie dabei, dass die neu erstellten Regeln auf alle der Sicherheitsgruppe zugewiesenen Ressourcen angewendet werden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Sicherheitsgruppe für Ihre VPC.

F: Kann ich die Sicherheitsgruppen, denen meine Image Builder zugewiesen sind, auch nachträglich ändern?

Nein. Die Sicherheitsgruppen, denen Ihre Image Builder zugewiesen sind, können Sie nachträglich nicht mehr ändern. Um einen Image Builder einer anderen Sicherheitsgruppe zuweisen zu können, müssen Sie einen neuen Image Builder erstellen.

Die Regeln einer Sicherheitsgruppe in der VPC können Sie jederzeit mit der Amazon EC2-Konsole ändern. Beachten Sie dabei, dass die neu erstellten Regeln auf alle der Sicherheitsgruppe zugewiesenen Ressourcen angewendet werden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Sicherheitsgruppe für Ihre VPC.

F: Wie werden die in Stammordnern meiner Benutzer gespeicherten Daten geschützt?

Dateien und Ordner in Stammordnern Ihrer Benutzer werden mithilfe von SSL-Endpunkten von Amazon S3 bei der Übertragung verschlüsselt. Während der Speicherung erfolgt die Verschlüsselung von Dateien und Ordnern mithilfe von verwalteten Amazon S3-Verschlüsselungsschlüsseln.

F: Wie werden die Daten von meiner Streaming-Anwendung für den Client verschlüsselt?

Das gestreamte Video und die Benutzereingaben werden über HTTPS gesendet. Sie werden zwischen der Amazon AppStream 2.0-Instance, die Ihre Anwendungen ausführt, und Ihren Benutzern mit SSL verschlüsselt.

F: Kann ich die Datenübertragung zwischen AppStream 2.0 und meinen Benutzergeräten steuern?

Ja. Sie können festlegen, ob Benutzer Daten zwischen ihren Streaming-Anwendungen und ihrem lokalen Gerät durch Kopieren oder Einfügen, Hochladen oder Herunterladen von Dateien oder Druckaktionen übertragen können. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Erstellen von Stacks und Flotten.

Identität

F: Wie authentifiziere ich Benutzer mit Amazon AppStream 2.0-Anwendungen?

Es gibt drei Optionen zum Authentifizieren von Benutzern mit Amazon AppStream 2.0: Sie können die integrierte Benutzerverwaltung verwenden, Sie können eine benutzerdefinierte Identität erstellen oder Sie können den Verbundzugriff mithilfe von SAML 2.0 einrichten.

Beim Verwenden der integrierten Benutzerverwaltung können Sie Ihre Benutzer in der AppStream 2.0-Verwaltungskonsole von der Registerkarte "User Pool" aus einrichten und verwalten. Zum Hinzufügen neuer Benutzer benötigen Sie lediglich ihre Vor- und Nachnamen sowie E-Mail-Adressen. Weitere Informationen zur Benutzerverwaltung innerhalb von AppStream 2.0 finden Sie im Abschnitt Verwenden des AppStream 2.0-Benutzerpools.

Bei Verwendung der Verbundanmeldung zum Authentifizieren von Benutzern richten Sie den Identitätsverbund mit SAML 2.0 ein. Auf diese Weise können Sie Ihr vorhandenes Benutzerverzeichnis verwenden, um den Zugriff auf Anwendungen zu steuern, die über AppStream 2.0 verfügbar sind. Weitere Informationen zum Einrichten der SAML-Integration finden Sie hier.

Beim Erstellen eines Authentifizierungsservice sollten Sie Benutzer entweder mithilfe einer benutzerdefinierten Identität oder über einen Service wie "Login with Amazon" authentifizieren. Nachdem Ihre benutzerdefinierte Identität einen Benutzer authentifiziert hat, sollte er Amazon AppStream 2.0 aufrufen, um eine neue Streaming-URL zu erstellen. AppStream 2.0 gibt eine URL für die Sitzung zurück, die in einem Browser geöffnet werden kann, um die Streaming-Sitzung zu starten.

F: Kann ich Amazon AppStream 2.0 mit meinem vorhandenen Benutzerverzeichnis verwenden, einschließlich Microsoft Active Directory?

Ja. Amazon AppStream 2.0 unterstützt den Identitätsverbund mit SAML 2.0, sodass Sie Ihr vorhandenes Benutzerverzeichnis verwenden können, um den Endbenutzerzugriff auf Ihre AppStream 2.0-Apps zu verwalten. Weitere Informationen zum Einrichten der SAML-Integration finden Sie hier.

F: Welcher Typ des Identitätsverbunds wird von Amazon AppStream 2.0 unterstützt?

Amazon AppStream 2.0 unterstützt den Verbund mithilfe von SAML 2.0 (initiierter Identitätsanbieter). Dieser Typ des Verbundzugriffs ermöglicht einem Benutzer die Anmeldung, indem er sich zunächst mit einem Identitätsverbundanbieter authentifiziert. Danach kann er auf seine AppStream 2.0-Apps zugreifen.

F: Was sind die Voraussetzungen zum Einrichten des Identitätsverbunds mit Amazon AppStream 2.0?

Zum Konfigurieren des Identitätsverbunds mit Amazon AppStream 2.0 benötigen Sie einen SAML 2.0-Identitätsanbieter, der mit einem vorhandenen LDAP-kompatiblen Verzeichnis wie Microsoft Active Directory verknüpft ist. Microsoft Active Directory Federation Services (ADFS), Ping Identity, Okta und Shibboleth sind Beispiele für SAML 2.0-Identitätsanbieter, die mit AppStream 2.0 verwendet werden können.

F: Kann ich steuern, welche Benutzer auf Amazon AppStream 2.0 zugreifen können?

Ja. Beim Verwenden der integrierten Benutzerverwaltung können Sie auf der Registerkarte "User Pool" der AppStream 2.0-Verwaltungskonsole steuern, welche Benutzer Zugriff auf Ihre Amazon AppStream 2.0-Stacks haben. Weitere Informationen zur Benutzerverwaltung innerhalb von AppStream 2.0 finden Sie im Abschnitt Verwenden des AppStream 2.0-Benutzerpools.

Wenn Sie SAML 2.0 verwenden, können Sie steuern, welche Benutzer Zugriff auf Ihre Amazon AppStream 2.0-Stacks haben, indem Sie die Benutzer in Ihrem Verbundservice der IAM-Rolle zuordnen, die über Zugriffsberechtigungen für den Stack verfügt. Weitere Informationen und schrittweise Anleitungen für beliebte Verbundservices finden Sie in der AppStream 2.0-Dokumentation.

F: Kann ich Multifaktor-Authentifizierung für meine Benutzer aktivieren?

Ja. Wenn Sie einen Verbund mit SAML 2.0 oder Ihren eigenen Berechtigungsservice verwenden, können Sie Multi-Factor Authentication aktivieren.

F: Können Benutzer auswählen, auf welchen Amazon AppStream 2.0-Stack sie während der Anmeldung zugreifen möchten?

Ja. Sie können jeden Amazon AppStream 2.0-Stack als Entität oder Paket in Ihrem Verbundservice einrichten. Auf diese Weise haben Ihre Benutzer die Möglichkeit, auszuwählen, auf welchen Stack sie bei der Anmeldung in Ihrem Anwendungsportal zugreifen möchten.

F: Wer kann auf die Verwaltungskonsole meiner Amazon AppStream 2.0-Anwendung zugreifen?

Über AWS Identity and Access Management (IAM) können Sie Ihrem AWS-Konto Benutzer hinzufügen und ihnen Zugriff zum Anzeigen und Verwalten Ihrer Amazon AppStream 2.0 Anwendung gewähren. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt "Was ist IAM?" im IAM-Benutzerhandbuch.

Unterstützung von Microsoft Active Directory-Domänen

F: Kann ich Microsoft Active Directory-Domänen Amazon AppStream 2.0 Image Builder hinzufügen?

Ja, Amazon AppStream 2.0 Images können Microsoft Active Directory-Domänen hinzugefügt werden. So können Sie Ihre vorhandenen AD-Richtlinien mit Ihren Streaming-Instances verknüpfen und Ihren Benutzern über Anwendungen Zugang zu Intranet-Seiten, Dateifreigaben und Druckern im Netzwerk per einmaligem Anmelden ermöglichen. Ihre Benutzer authentifizieren sich über einen SAML 2.0-Anbieter Ihrer Wahl. Sie können auf Anwendungen zugreifen, die eine Verbindung zu Ihrer AD-Domäne erfordern.

F: Welche Microsoft Active Directory-Versionen werden unterstützt?

Amazon AppStream 2.0 unterstützt die Microsoft Active Directory-Domänenfunktionsebene Windows Server 2008 R2 und höher.

F: Welche AWS Directory Services-Verzeichnisoptionen werden von Amazon AppStream 2.0 unterstützt?

Amazon AppStream 2.0 unterstützt die AWS Directory Services-Verzeichnisoption Microsoft AD. Andere Optionen wie AD-Connector und Simple AD werden nicht unterstützt. Weitere Informationen zu AWS Microsoft AD finden Sie im Abschnitt Was ist AWS Directory Service?

F: Wie füge ich einer Microsoft Active Directory-Domäne Amazon AppStream 2.0-Instances hinzu?

Zuerst benötigen Sie eine Microsoft Active Directory-Domäne, über die von einer Amazon VPC zugegriffen werden kann, außerdem die Anmeldeinformationen eines Benutzers mit Beitrittsberechtigung zur Domäne sowie die Organisationseinheit (OU) der Domäne, die Sie Ihrer Flotte hinzufügen möchten. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Verwenden von Active Directory-Domänen mit AppStream 2.0.

F: Kann ich in Amazon AppStream 2.0 eine vorhandene Organisationseinheitenstruktur verwenden?

Ja. In Amazon AppStream 2.0 können Sie Ihre vorhandene Organisationseinheitenstruktur verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Verwenden von Active Directory-Domänen mit AppStream 2.0.

F: Was fügt Amazon AppStream 2.0 automatisch der Microsoft Active Directory-Domäne hinzu?

Amazon AppStream 2.0 erstellt automatisch für jeden Image Builder und jede Flotten-Instance, die Sie für Ihre Microsoft Active Directory-Domäne konfigurieren, ein spezifisches Computerobjekt.

F: Wie erkenne ich Amazon AppStream 2.0-Computerobjekte in der Microsoft Active Directory-Domäne?

Amazon AppStream 2.0-Computerobjekte werden nur in der von Ihnen festgelegten Microsoft Active Directory-Organisationseinheit erstellt. Das Beschreibungsfeld gibt an, dass es sich bei dem Objekt um eine AppStream 2.0-Instance handelt und zu welche Flotte es gehört. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Verwenden von Active Directory-Domänen mit AppStream 2.0.

F: Wie werden von Amazon AppStream 2.0 erstellte Computerobjekte aus der Microsoft Active Directory-Domäne gelöscht?

Von Amazon AppStream 2.0 erstellte Computerobjekte, die nicht weiter genutzt werden, bleiben in Ihrem Active Directory (AD) enthalten, wenn die AppStream 2.0-Flotte oder der -Image Builder gelöscht wird, Sie die Flotte oder den Image Builder in einer neuen Organisationseinheit aktualisieren oder ein anderes Active Directory auswählen. Um nicht mehr genutzte Objekte zu löschen, müssen Sie diese manuell aus Ihrer AD-Domäne löschen. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Verwenden von Active Directory-Domänen mit AppStream 2.0.

F: Wie ermögliche ich Benutzern Zugang zu Streaming-Instances in Amazon AppStream 2.0, die meiner Microsoft Active Directory-Domäne hinzugefügt werden?

Um Benutzern den Zugriff darauf zu ermöglichen, müssen Sie den Verbundzugriff mithilfe eines SAML 2.0-Anbieters Ihrer Wahl einrichten. Dadurch können Sie Ihr bestehendes Benutzerverzeichnis zur Steuerung des Zugriffs auf die durch Amazon AppStream 2.0 bereitgestellten Streaming-Anwendungen verwenden. Weitere Informationen zum Einrichten der SAML 2.0-Integration finden Sie in den im Abschnitt Einrichten von SAML erläuterten Schritten.

F: Kann ich Benutzer, die in Benutzerpools verwaltet werden, mit einer Active Directory-Domäne verbinden?

Nein. Derzeit ist der Zugriff auf mit der Domäne verknüpfte Ressourcen durch Benutzer in Benutzerpools nicht möglich. Weitere Informationen zu Benutzerpools finden Sie im Abschnitt Verwenden des AppStream 2.0-Benutzerpools.

Preise und Abrechnung

F: Wie viel kostet Amazon AppStream 2.0?

Ihnen werden die Streaming-Ressourcen in Ihrer Amazon AppStream 2.0-Umgebung sowie die monatlichen Benutzergebühren pro autorisiertem Benutzer berechnet, die über Amazon AppStream 2.0 auf Ihre Anwendungen zugreifen. Diese Kosten fallen für die tatsächliche Nutzung an, und Sie gehen keine langfristigen Verpflichtungen ein.

Streaming-Ressourcen umfassen die Amazon AppStream 2.0-Instances Ihrer Amazon AppStream 2.0-Flotte wie auch Image Builder-Instances. Sie haben die Wahl zwischen Always-On- und On-Demand-Flotten. Bei Always-On-Flotten zahlen Sie für die aktiven Instances Ihrer Flotte, selbst wenn keine Benutzer verbunden sind. Diese Instances werden pro Stunde in Rechnung gestellt und der Preis pro Stunde beruht auf dem von Ihnen gewählten Instance-Typ. Bei On-Demand-Flotten werden Instances erst aktiviert, sobald sich ein Benutzer verbindet. Sie zahlen also nur für aktive Instances, solange Benutzer verbunden sind. Diese Instances werden pro Stunde in Rechnung gestellt und der Preis pro Stunde beruht auf dem von Ihnen gewählten Instance-Typ. Bei einer On-Demand-Flotte zahlen Sie eine nominale stündliche Gebühr für gestoppte On-Demand-Instances, wenn eine Instance aktiv, aber mit keinem Benutzer verbunden ist. Diese Gebühr ist für alle Instance-Typen innerhalb einer Region gleich. Image Builder-Instances werden nur „always-on“ angeboten. Sie zahlen also für alle aktiven Instances, selbst wenn keine Benutzer verbunden sind. Die Gebühr für Always-On- und On-Demand-Flotten-Instances wie auch für Image Builder-Instances beinhaltet die Kosten für die vom Amazon AppStream 2.0-Image belegten Speichervolumes sowie die vom Streaming-Protokoll genutzte Bandbreite für abgehende Übertragungen.

Sie können die Anzahl der ausgeführten Instances mithilfe von festen oder dynamischen Skalierungsrichtlinien kontrollieren.

Die monatliche Benutzergebühr wird für die Microsoft Remote Desktop Services Subscriber Access License (RDS SAL) verwendet. Diese Gebühr wird pro autorisiertem Benutzer berechnet. Sie wird komplett in Rechnung gestellt (nicht anteilig) und es wird nicht berücksichtigt, wann ein Benutzer im entsprechenden Monat zum ersten Mal auf Amazon AppStream 2.0 zugegriffen hat. Für Schulen, Universitäten und öffentliche Einrichtungen entfallen unter Umständen geringere Gebühren. Informationen zu den Qualifizierungsanforderungen finden Sie in den Bedingungen und Dokumenten zur Microsoft-Lizenzierung. Wenn Sie der Meinung sind, qualifiziert zu sein, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. Wir prüfen Ihre Informationen und arbeiten gemeinsam an der Senkung Ihrer Microsoft RDS SAL-Gebühren. Für Image Builder-Instances fällt keine Benutzergebühr an.

F: Kann ich meine eigenen Lizenzen verwenden und die Benutzergebühren vermeiden?

Ja. Wenn Sie über Microsoft-Lizenzmobilität verfügen, sind Sie möglicherweise berechtigt, Ihre eigenen Microsoft RDS CAL-Lizenzen für Amazon AppStream 2.0 zu verwenden. Für Benutzer, die durch Ihre eigenen Lizenzen abgedeckt sind, entstehen keine monatlichen Benutzergebühren. Weitere Informationen zur Verwendung Ihrer vorhandenen Microsoft RDS SAL-Lizenzen für Amazon AppStream 2.0 erhalten Sie hier oder bei Ihrer Microsoft-Vertretung.

F: Welche Anforderungen müssen Schulen, Universitäten und öffentliche Einrichtungen erfüllen, um für geringere Gebühren in Frage zu kommen?

Für Schulen, Universitäten und öffentliche Einrichtungen entfallen unter Umständen geringere Gebühren. Informationen zu den Qualifizierungsanforderungen finden Sie in den Bedingungen und Dokumenten zur Microsoft-Lizenzierung. Wenn Sie der Meinung sind, qualifiziert zu sein, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. Wir prüfen Ihre Informationen und arbeiten gemeinsam an der Senkung Ihrer Microsoft RDS SAL-Gebühren. Für Image Builder-Instances fällt keine Benutzergebühr an.

F: Welche Nachweise muss ich erbringen, damit sich meine Schule, Universität oder öffentliche Einrichtung für die Sonderkonditionen qualifiziert?

Sie müssen AWS den vollständigen Namen, die Hauptgeschäftsadresse und die URL der öffentlichen Website Ihrer Institution übermitteln. AWS nutzt diese Daten dann, damit Sie nur noch die verringerte Gebühr von AppStream 2.0 bezahlen müssen, die ausschließlich für qualifizierte Bildungsinstitutionen gilt. Hinweis: Die Verwendung von Microsoft-Software unterliegt den Geschäftsbedingungen von Microsoft. Sie sind für die Einhaltung der Lizenzbedingungen von Microsoft verantwortlich. Falls Sie Fragen zu Ihrer Lizenzierung oder Ihren Rechten im Hinblick auf Microsoft-Software haben, wenden Sie sich bitte an Ihre Rechtsabteilung, an Microsoft oder an Ihren Microsoft-Händler. Sie akzeptieren, dass wir diese Daten an Microsoft weitergeben können, damit Sie den Bildungsrabatt für Amazon AppStream 2.0 erhalten.

F: Hat die Qualifikation für die verringerten RDS SAL-Gebühren bei Amazon AppStream 2.0 Auswirkungen auf andere AWS-Cloud-Services?

Nein. Diese Gebühren gelten ausschließlich für Amazon AppStream 2.0. Ihre anderen AWS-Cloud-Services oder -Lizenzen sind in keiner Weise davon betroffen.

F: Kann ich Tags verwenden, um Details zu Nutzung und Kosten von Amazon AppStream 2.0 auf meiner monatlichen AWS-Abrechnung zu erhalten?

Ja. Wenn Sie Tags für Ihren monatlichen Bericht zur Kostenverteilung setzen, sind diese auch in Ihrer monatlichen AWS-Abrechnung enthalten. So behalten Sie den Überblick über Ihre Kosten. Weisen Sie dazu Ihren Amazon AppStream 2.0-Ressourcen zunächst nach den Anweisungen im Abschnitt Taggen von AppStream 2.0-Ressourcen Tags zu. Wählen Sie als Nächstes die Tag-Schlüssel aus, die Ihr monatlicher Bericht zur Kostenverteilung enthalten soll. Führen Sie dazu die Schritte in Einrichten Ihres monatlichen Berichts zur Kostenverteilung aus.

F: Sind mit dem Tagging von Amazon AppStream 2.0 irgendwelche Kosten verbunden?

Nein. Mit dem Tagging von Amazon AppStream 2.0 sind keine zusätzlichen Kosten verbunden.

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