Amazon RDS gibt Ihnen die Möglichkeit, mit der AWS Management Console oder eine Reihe einfacher Web-Services-APIs relationale Datenbank-Instances (DB Instances) zu erstellen, zu löschen und zu ändern. Darüber hinaus können Sie Zugriff und Sicherheit für Ihre Instance(s) kontrollieren und Ihre Datenbank-Backups und -Snapshots verwalten. Eine vollständige Liste der verfügbaren Amazon RDS-APIs finden Sie im Amazon RDS API-Handbuch.  

Wenn Ihre Anwendung bereits eine MySQL-Datenbank nutzt, ist der Import von Daten nach Amazon RDS wirklich einfach. Grundsätzlich sind zur Migration Ihrer Daten nach Amazon RDS die folgenden einfachen Schritte nötig:

  • Erstellen Sie eine DB-Instance mit den gewünschten Rechen- und Speicherkapazitäten sowie Zugriffskontrollen.
  • Extrahieren Sie bei kleineren Datenbanken (z. B. bis zu 1 GB) die Daten mit mysqldump und spielen Sie sie direkt in Amazon RDS auf. Unten finden Sie als Beispiel die Datenbank "acme", die in Amazon RDS kopiert wird:
    mysqldump acme | mysql --host=hostname --user=username --password acme
    Bei größeren Datenbanken müssen Sie Ihr Datenbankschema in Amazon RDS erstellen, dann die Daten in eine Flat-Datei konvertieren und über das mysqlimport-Dienstprogramm in Ihre DB-Instance importieren. Unten finden Sie als Beispiel die Datenbank "acme", die in Amazon RDS kopiert wird:
    mysqlimport --local --compress --user=username --password --host=hostname --fields-terminated-by=',' Acme sales.part_*
  • Aktualisieren Sie die Zeichenfolge für die Datenbankverbindung in der Konfigurationsdatei Ihrer Anwendung.

Weitere Informationen zum Import von Daten in Amazon RDS finden Sie im Amazon RDS-Leitfaden zum Import von Daten für MySQL.

Am Monatsende werden Ihnen immer nur die Amazon RDS-Ressourcen in Rechnung gestellt, die Sie verbraucht haben. Sobald eine von Ihnen erstellte DB-Instance zum Herstellen einer Verbindung verfügbar ist, wird Ihre Nutzung dieser Instance stundenweise abgerechnet. Jede DB-Instance wird bis zu ihrer Beendung, d. h., bis Sie einen API-Befehl zum Löschen der DB-Instance geben, oder bis zu einem Ausfall der Instance ausgeführt. Angebrochene DB Instance-Stunden werden als volle Stunden in Rechnung gestellt. Zusätzlich zu den DB-Instance-Stunden fallen Gebühren für Ihre monatlich genutzte Speicherkapazität, E/A-Anforderungen und Backups an. Wenn Sie Ihre Speicherkapazität innerhalb des Abrechnungszeitraums skalieren, werden die Gebühren entsprechend anteilig angepasst.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite mit den Amazon RDS-Preisen für MySQL.

Die Nutzung dieses Service unterliegt der Kundenvereinbarung von Amazon Web Services.