Amazon RDS ist ein verwalteter Service für relationale Datenbanken, der Ihnen sechs vertraute Datenbank-Engines zur Auswahl bietet: Amazon AuroraMySQL, MariaDB, Oracle, Microsoft SQL Server und PostgreSQL. Das bedeutet, dass der Code, die Anwendungen und die Tools, die Sie heute mit Ihren bestehenden Datenbanken nutzen, nahtlos in Amazon RDS integriert werden können. Amazon RDS führt routinemäßige Datenbankaufgaben wie Bereitstellung, Patching, Backup, Wiederherstellung, Fehlerentdeckung und Reparatur durch.

Darüber hinaus können Sie mit Amazon RDS dank der Replikation die Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit von Produktionsarbeitslasten mühelos erhöhen. Mit der Multi-AZ-Bereitstellungsoption können Sie geschäftskritische Arbeitslasten Ihrer Hauptdatenbank bei Ausfall auf einer synchron replizierten sekundären Datenbank mit hoher Verfügbarkeit und integrierter automatisierter Ausfallerkennung ausführen. Mit Read Replicas können Sie im Falle großer Verarbeitungsmengen für Lesenanfragen über die Kapazität einer einfachen Datenbankbereitstellung hinaus skalieren.

Wie bei allen Amazon Web Services fallen keine Vorabkosten an und Sie zahlen nur für die Ressourcen, die Sie tatsächlich nutzen.

Kostenlos bei AWS einsteigen

Kostenloses Konto erstellen

Das kostenlose Nutzungskontingent für AWS umfasst für Amazon Relational Database Service (RDS) ein Jahr lang jeden Monat 750 Micro-DB-Instance-Stunden, 20 GB Speicher und 20 GB für Sicherungen.

Details zum kostenlosen Kontingent für AWS anzeigen »

AmazonRDS_ProductBanner

Einige hier genannte Funktionen sind nur bei bestimmten Datenbank-Engines von Amazon RDS verfügbar. Auf der Detailseite für die einzelnen Engines können Sie deren spezifische Merkmale überprüfen.

Amazon Aurora | MySQL | MariaDBOracle | SQL Server | PostgreSQL

Sie können die AWS Management Console, die RDS-Befehlszeilenschnittstelle in Amazon oder einfache API-Befehle verwenden, um innerhalb von Minuten auf den Funktionsumfang einer produktionsbereiten relationalen Datenbank zuzugreifen.

Amazon RDS-DB-Instances sind mit einem geeigneten Satz an Parametern und Einstellungen für die gewählte Engine und die gewählte DB-Instance-Klasse vorkonfiguriert. So starten Sie innerhalb von Minuten eine DB-Instance und stellen eine Verbindung mit Ihrer Anwendung. DB-Parametergruppen bieten präzise Kontrolle und ermöglichen die Optimierung Ihrer Datenbank.

Amazon RDS stellt sicher, dass die Software für relationale Datenbanken, mit der die Bereitstellung durchgeführt wird, ständig mit den neuesten Patches aktualisiert wird. Sie können optional steuern, ob und wann Patches für Ihre DB-Instance ausgeführt werden. Weitere Informationen »

Amazon RDS Standardspeicherung ist eine SSD-gestützte Speicherungsoption und bietet eine ständige Basisleistung von 3 E/A\Sek. je bereitgestelltem GB mit der Möglichkeit einer kurzzeitigen Spitzenleistung von bis zu 3 000 E/A\Sek. Dieser Speicherungstyp eignet sich für ein breites Spektrum an Datenbank-Arbeitslasten. Weitere Informationen »

Bereitgestellte E/A\Sek.-Speicherung in Amazon RDS ist eine SSD-gestützte Speicherungsoption, die so konzipiert wurde, dass sie eine schnelle, vorhersehbare und konsistente E/A-Leistung bietet. Mit von Amazon RDS bereitgestellten E/A\Sek. geben Sie bei der Erstellung einer DB-Instance eine E/A\Sek.-Rate an und Amazon RDS stellt diese E/A\Sek.-Rate dann für die Lebensdauer der DB-Instance bereit. Dieser Speicherungstyp ist für E/A-intensive Transaktions- (OLTP-)Datenbank-Arbeitslasten optimiert. Sie können bis zu 40 000 E/A pro Sek. pro Datenbank-Instance bereitstellen. Die tatsächlich erzielte E/A\Sek.-Rate kann jedoch je nach Datenbank-Arbeitslast, gewähltem Datenbank-Instance-Typ und gewählter Datenbank-Engine variieren. Weitere Informationen »

Sie können die Datenverarbeitungs- und Speicherressourcen skalieren, indem Sie Ihre Bereitstellung auf bis zu 32 vCPUs und 244 GiB RAM aufrüsten oder abrüsten. Skalierungsvorgänge bei der Datenverarbeitung dauern in der Regel nur wenige Minuten.

Wenn Ihre Speicheranforderungen zunehmen, können Sie außerdem zusätzlichen Speicher bereitstellen. Die Amazon Aurora-Engine erhöht die Größe Ihres Datenbank-Volume automatisch auf maximal 64 TB oder eine von Ihnen definierte maximale Größe, wenn Sie zusätzlichen Datenbankspeicher benötigen. Die Module MySQL, MariaDB, Oracle und PostgreSQL ermöglichen die schnelle Bereitstellung von bis zu 16 TB Speicher ohne Ausfallzeit. Weitere Informationen »

Die standardmäßig aktivierte Funktion für automatische Sicherungen von Amazon RDS ermöglicht zeitpunktbezogene Wiederherstellungen Ihrer DB-Instance. Amazon RDS sichert Ihre Datenbank und Transaktions-Protokolle und speichert beide für einen benutzerdefinierten Aufbewahrungszeitraum. Sie erhalten so die Möglichkeit, für jede einzelne Sekunde innerhalb des Aufbewahrungszeitraums bis auf die letzten fünf Minuten eine Wiederherstellung Ihrer Datenbank vorzunehmen. Der Aufbewahrungszeitraum für automatische Backups kann auf bis zu fünfunddreißig Tage konfiguriert werden.

DB-Snapshots sind vom Benutzer gestartete, in Amazon S3 gespeicherte Backups Ihrer Instance, die dort aufbewahrt werden, bis Sie sie ausdrücklich löschen. Sie können zu jedem beliebigen Zeitpunkt eine neue Instance aus einem DB-Snapshot erstellen. DB-Snapshots dienen funktional zwar als vollständige Backups, aber Ihnen wird nur die inkrementelle Speicherungsnutzung in Rechnung gestellt.

Bereitstellungen von Amazon RDS in mehreren Availability Zones bieten für Datenbank-Instances (DB-Instances) eine höhere Verfügbarkeit und Beständigkeit von Daten und eignen sich deshalb ideal für Arbeitslasten von Produktionsdatenbanken. Wenn Sie eine Multi-AZ-Datenbank-Instance bereitstellen, repliziert Amazon RDS synchron Ihre Daten in einer Standby-Instance in einer anderen Availability Zone (AZ). Weitere Informationen »

Im Falle eines Hardware-Ausfalls ersetzt Amazon RDS die Datenverarbeitungs-Instance, die die Grundlage der Bereitstellung darstellt, automatisch.

Amazon RDS ermöglicht nun das Verschlüsseln Ihrer Datenbanken mit Schlüsseln, die Sie mit dem AWS Key Management Service (KMS) verwalten. Bei einer mit Amazon RDS-Verschlüsselung ausgeführten DB-Instance sind die im zugrunde liegenden Speicher gespeicherten Daten verschlüsselt, was auch für deren automatisierte Sicherungen, Read Replicas und Snapshots gilt.

Amazon RDS unterstützt die transparente Datenverschlüsselung in SQL Server und Oracle. Die transparente Datenverschlüsselung in Oracle ist in AWS CloudHSM integriert, sodass Sie in der AWS-Cloud in HSM-Appliances (Hardwaresicherheitsmodul) für Einzelmandanten Ihre kryptografischen Schlüssel sicher generieren, speichern und verwalten können.

Amazon RDS unterstützt die Verwendung von SSL zum Sichern von Daten während der Übertragung.

AWS empfiehlt die Ausführung Ihrer DB-Instance in Amazon VPC. So können Sie Ihre Datenbank in Ihrem eigenen virtuellen Netzwerk isolieren und Ihre lokale IT-Infrastruktur mit den Branchenstandards entsprechenden verschlüsselten IPSec VPNs verbinden. Sie können Firewall-Einstellungen konfigurieren und den Netzwerkzugriff auf Ihre DB-Instances steuern.

Amazon RDS ist in AWS Identity and Access Management (IAM) integriert und bietet Ihnen die Möglichkeit, die Aktionen zu kontrollieren, die Ihre AWS IAM-Benutzer und -Gruppen auf bestimmten Amazon RDS-Ressourcen (z. B. DB-Instances, DB-Snapshots, DB-Parametergruppen, und DB-Optionengruppen) ausführen können. Außerdem können Sie Ihre Amazon Aurora-Ressourcen taggen und die Aktionen kontrollieren, die Ihre IAM-Benutzer und -Gruppen mit Ressourcengruppen durchführen können, die den gleichen Tag (und Tag-Wert) haben. Beispielsweise können Sie Ihre IAM-Regeln so konfigurieren, dass sichergestellt ist, dass Entwickler „Entwicklungs“-DB-Instances ändern können, dass das Ändern und Löschen von „Produktions“-DB-Instances hingegen Datenbankadministratoren vorbehalten ist. Weitere Informationen »

Amazon RDS bietet ohne zusätzliche Kosten Amazon CloudWatch-Metriken für Ihre DB-Instances. Sie können die AWS Management Console nutzen, um die wichtigsten Betriebsmetriken für Ihre DB-Instance-Bereitstellungen zu erhalten, darunter Rechen-/Arbeitsspeicher-/Speicherungskapazitätsnutzung, E/A-Aktivität und DB-Instance-Verbindungen. Außerdem bietet Amazon RDS Ihnen Enhanced Monitoring, wodurch Sie Zugriff auf über 50 Metriken für CPU, Arbeitsspeicher, Dateisystem und Datenträger-E/A haben. Weitere Informationen »

Amazon RDS kann Sie per E-Mail oder SMS über Amazon SNS über Datenbankereignisse benachrichtigen. Mithilfe der AWS Management Console oder Amazon RDS-APIs können Sie mehr als 40 DB-Ereignisse abonnieren, die mit Ihren Aurora-Datenbanken verknüpft sind.

Amazon RDS integriert sich zur Compliance-Unterstützung wie auch zur Verbesserung der Sicherheit mit AWS Config. Hierzu zeichnet es Änderungen an der Konfiguration Ihrer DB-Instance (wie Parametergruppen, Subnetzgruppen, Snapshots, Sicherheitsgruppen und Ereignisabonnements) auf und überwacht diese.

Bei Amazon RDS fallen keinerlei Vorabgebühren an. Sie zahlen lediglich eine Monatsgebühr für jede DB-Instance, die Sie in Betrieb nehmen. Und sollten Sie eine DB-Instance nicht mehr benötigen, können Sie sie einfach löschen. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite mit den Preisen für Amazon RDS.

Mit Amazon RDS Reserved Instances haben Sie die Option, eine DB-Instance für ein bis drei Jahre zu reservieren. Im Gegenzug erhalten Sie für diese DB-Instance einen erheblichen Rabatt gegenüber dem Preis für On-Demand-Instances.

Amazon RDS ermöglicht Ihnen das problemlose Anhalten und Starten Ihrer Datenbank-Instances für jeweils bis zu 7 Tagen. Auf diese Weise wird das Verwenden von Datenbanken für Entwicklung und Test einfach und kostengünstig, da die Datenbank nicht die ganze Zeit ausgeführt werden muss.

 


Amazon RDS unterstützt derzeit die folgenden DB-Instance-Klassen. Informationen zu den Amazon Aurora-, MySQL-, Oracle-, SQL Server- und PostgreSQL-Datenbank-Engines finden Sie in den Tabellen mit unterstützten Instance-Klassen.

Instance-Typ vCPU Arbeitsspeicher (RAM) (GiB) Für bereitgestellte E/As pro Sekunde optimiert
Netzwerkleistung
Standard 
db.m4.large 2
8
Ja
Mittel
db.m4.xlarge 4
16
Ja Hoch
db.m4.2xlarge 8
32
Ja Hoch
db.m4.4xlarge 16
64
Ja Hoch
db.m4.10xlarge 40
160
Ja 10 Gigabit
db.m3.medium 1 3,75 Mittel
db.m3.large 2 7,5 Mittel
db.m3.xlarge 4 15 Ja Hoch
db.m3.2xlarge 8 30 Ja Hoch
RAM-optimiert
db.r3.large 2 15 Mittel
db.r3.xlarge 4 30,5 Ja Mittel
db.r3.2xlarge 8 61 Ja Hoch
db.r3.4xlarge 16 122 Ja Hoch
db.r3.8xlarge 32 244
10 Gigabit
Micro-Instances        
db.t2.micro 1 1 Niedrig
db.t2.small 1 2 Niedrig
db.t2.Medium 2 4 Mittel
db.t2.large 2 8 Mittel

Suchen Sie DB-Instances vom Typ T1, M1, M2 oder CR1? Lesen Sie hierzu die Seite Instances der vorherigen Generation.