Weniger Verwaltungsaufwand

Einfache Nutzung

Sie können die AWS-Managementkonsole, die RDS-Befehlszeilenschnittstelle in Amazon oder einfache API-Befehle verwenden, um innerhalb von Minuten auf den Funktionsumfang einer produktionsbereiten relationalen Datenbank zuzugreifen.

Amazon RDS-Datenbank-Instances sind mit einem geeigneten Satz an Parametern und Einstellungen für die gewählte Engine und die gewählte Datenbank-Instance-Klasse vorkonfiguriert. So starten Sie innerhalb von Minuten eine Datenbank-Instance und stellen eine Verbindung mit Ihrer Anwendung her. Datenbank-Parametergruppen bieten präzise Kontrolle und ermöglichen die Optimierung Ihrer Datenbank.

Automatisches Einspielen von Software-Patches

Amazon RDS stellt sicher, dass die Software für relationale Datenbanken, mit der die Bereitstellung durchgeführt wird, ständig mit den neuesten Patches aktualisiert wird. Sie können optional steuern, ob und wann Patches für Ihre Datenbank-Instance ausgeführt werden.

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Empfehlungen für bewährte Methoden

Amazon RDS bietet Anleitungen für bewährte Methoden, indem Konfigurations- und Nutzungskennzahlen von Ihren Datenbank-Instances analysiert werden. Die Empfehlungen beziehen sich auf Bereiche wie Datenbank-Engine-Versionen, Speicher, Instance-Typen und Netzwerke. Sie können die verfügbaren Empfehlungen durchsuchen und sofort eine empfohlene Aktion durchführen, sie für ihr nächstes Wartungsfenster einplanen oder einfach ablehnen.

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Leistung

Standardspeicher (SSD)

Amazon RDS-Standardspeicher ist eine SSD-gestützte Speicherungsoption und bietet eine ständige Basisleistung von 3 IOPS je bereitgestelltem GB mit der Möglichkeit einer kurzzeitigen Spitzenleistung von bis zu 3.000 IOPS. Dieser Speicherungstyp eignet sich für ein breites Spektrum an Datenbank-Verarbeitungslasten.

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Bereitgestellte IOPS-Speicherung (SSD)

Bereitgestellte IOPS-Speicherung in Amazon RDS ist eine SSD-gestützte Speicherungsoption, die für eine schnelle, vorhersehbare und konsistente E/A-Leistung konzipiert wurde. Mit von Amazon RDS bereitgestellten IOPS geben Sie bei der Erstellung einer Datenbank-Instance eine IOPS-Rate an und Amazon RDS stellt diese IOPS-Rate dann für die Lebensdauer der Datenbank-Instance bereit. Dieser Speicherungstyp ist für E/A-intensive Transaktions-(OLTP-)Datenbank-Verarbeitungslasten optimiert. Sie können bis zu 40 000 IOPS pro Datenbank-Instance bereitstellen. Die tatsächlich erzielte IOPS-Rate kann jedoch je nach Datenbank-Verarbeitungslast, gewähltem Datenbank-Instance-Typ und gewählter Datenbank-Engine variieren.

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Skalierbarkeit

Skalierungsvorgänge bei der Datenverarbeitung per Tastendruck

Sie können die Datenverarbeitungs- und Speicherressourcen skalieren, indem Sie Ihre Bereitstellung auf bis zu 32 vCPUs und 244 GiB RAM aufrüsten oder abrüsten. Skalierungsvorgänge bei der Datenverarbeitung dauern in der Regel nur wenige Minuten.

Einfache Speicherskalierung

Wenn Ihre Speicheranforderungen zunehmen, können Sie außerdem zusätzlichen Speicher bereitstellen. Die Amazon Aurora-Engine erhöht die Größe Ihres Datenbank-Volume automatisch auf maximal 64 TB oder eine von Ihnen definierte maximale Größe, wenn Sie zusätzlichen Datenbankspeicher benötigen. Die MySQL-, MariaDB-, Oracle- und PostgreSQL-Engines ermöglichen es Ihnen, bis zu 32 TB Speicherplatz zu skalieren und SQL-Server unterstützt bis zu 16 TB. Die Skalierung des Speichers erfolgt sofort und ohne Ausfallzeiten.

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Read Replicas

Mit Read Replicas können Sie einfach elastisch über die Kapazitätseinschränkungen einer einzelnen Datenbank-Instance hinaus Skalierungen vornehmen, um leseintensive Datenbank-Verarbeitungslasten zu unterstützen. Sie können eine oder mehrere Replikate einer gegebenen Quelldatenbank-Instance erstellen und umfangreichen Lesedatenverkehr Ihrer Anwendungen aus mehreren Kopien Ihrer Daten unterstützen und somit den Lesedurchsatz insgesamt steigern. Read Replicas sind in Amazon RDS für MySQL, MariaDB, PostgreSQL und Oracle sowie Amazon Aurora verfügbar.

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Verfügbarkeit und Beständigkeit

Automatische Sicherungen

Die Funktion für automatische Sicherungen von Amazon RDS ermöglicht zeitpunktbezogene Wiederherstellungen Ihrer Datenbank-Instance. Amazon RDS sichert Ihre Datenbank und Transaktionsprotokolle und speichert beide für einen benutzerdefinierten Aufbewahrungszeitraum. Sie erhalten so die Möglichkeit, für jede einzelne Sekunde innerhalb des Aufbewahrungszeitraums bis auf die letzten fünf Minuten eine Wiederherstellung Ihrer Datenbank vorzunehmen. Der Aufbewahrungszeitraum für automatische Sicherungen kann auf bis zu fünfunddreißig Tage konfiguriert werden.

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Datenbank-Snapshots

Datenbank-Snapshots sind vom Benutzer gestartete, in Amazon S3 gespeicherte Sicherungen Ihrer Instance, die dort aufbewahrt werden, bis Sie sie ausdrücklich löschen. Sie können zu jedem beliebigen Zeitpunkt eine neue Instance aus einem Datenbank-Snapshot erstellen. Datenbank-Snapshots dienen funktional zwar als vollständige Sicherungen, aber Ihnen wird nur die inkrementelle Speicherungsnutzung in Rechnung gestellt.

Multi-AZ-Bereitstellungen

Multi-AZ-Bereitstellungen von Amazon RDS in mehreren Availability Zones bieten für Datenbank-Instances eine höhere Verfügbarkeit und Beständigkeit von Daten und eignen sich deshalb ideal für Verarbeitungslasten von Produktionsdatenbanken. Wenn Sie eine Multi-AZ-Datenbank-Instance bereitstellen, repliziert Amazon RDS Ihre Daten synchron in einer Standby-Instance in einer anderen Availability Zone (AZ).

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Automatische Host-Ersetzung

Im Falle eines Hardware-Ausfalls ersetzt Amazon RDS die Datenverarbeitungs-Instance, die die Grundlage der Bereitstellung darstellt, automatisch.

Sicherheit

Verschlüsselung bei Speicherung und Übertragung.

Amazon RDS ermöglicht nun das Verschlüsseln Ihrer Datenbanken mit Schlüsseln, die Sie mit dem AWS Key Management Service (KMS) verwalten. Bei einer mit Amazon RDS-Verschlüsselung ausgeführten Datenbank-Instance sind die im zugrunde liegenden Speicher gespeicherten Daten verschlüsselt, was auch für deren automatisierte Sicherungen, Read Replicas und Snapshots gilt.

Amazon RDS unterstützt die transparente Datenverschlüsselung in SQL Server und Oracle. Die transparente Datenverschlüsselung in Oracle ist in AWS CloudHSM integriert, sodass Sie in der AWS Cloud in HSM-Appliances (Hardwaresicherheitsmodul) für Einzelmandanten Ihre kryptografischen Schlüssel sicher generieren, speichern und verwalten können.

Amazon RDS unterstützt die Verwendung von SSL zum Sichern von Daten während der Übertragung.

Netzwerkisolierung

AWS empfiehlt die Ausführung Ihrer Datenbank-Instance in Amazon VPC. So können Sie Ihre Datenbank in Ihrem eigenen virtuellen Netzwerk isolieren und Ihre lokale IT-Infrastruktur mit den Branchenstandards entsprechenden verschlüsselten IPSec VPNs verbinden. Sie können Firewall-Einstellungen konfigurieren und den Netzwerkzugriff auf Ihre Datenbank-Instances steuern.

Berechtigungen auf Ressourcenebene

Amazon RDS ist in AWS Identity and Access Management (IAM) integriert und bietet Ihnen die Möglichkeit, die Aktionen zu kontrollieren, die Ihre AWS IAM-Benutzer und -Gruppen auf bestimmten Amazon RDS-Ressourcen (z. B. Datenbank-Instances, Datenbank-Snapshots, Datenbank-Parametergruppen und Datenbank-Optionengruppen) ausführen können. Außerdem können Sie Ihre Amazon RDS-Ressourcen taggen und die Aktionen kontrollieren, die Ihre IAM-Benutzer und -Gruppen mit Ressourcengruppen durchführen können, die den gleichen Tag (und Tag-Wert) haben. Beispielsweise können Sie Ihre IAM-Regeln so konfigurieren, dass sichergestellt ist, dass Entwickler Datenbank-Instances für die Entwicklung ändern können, dass das Ändern und Löschen von Datenbank-Instances für die Produktion hingegen Datenbankadministratoren vorbehalten ist.

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Verwaltbarkeit

Überwachung und Kennzahlen

Amazon RDS bietet ohne zusätzliche Kosten Amazon CloudWatch-Kennzahlen für Ihre Datenbank-Instances. Sie können die RDS-Managementkonsole nutzen, um die wichtigsten Betriebskennzahlen für Ihre Datenbank-Instance-Bereitstellungen abzurufen, darunter Rechen-/Arbeitsspeicher-/Speicherungskapazitätsnutzung, E/A-Aktivität und Datenbank-Instance-Verbindungen. Amazon RDS bietet darüber hinaus Enhanced Monitoring, das Zugriff auf mehr als 50 wichtige CPU-, Arbeitsspeicher-, Dateisystem- und Festplatten-E/A-Metriken bereitstellt, sowie Performance Insights, ein anwenderfreundliches Tool für die schnelle Erkennung von Leistungsproblemen.

Ereignisbenachrichtigungen

Amazon RDS kann Sie per E-Mail oder SMS über Amazon SNS über Datenbankereignisse benachrichtigen. Mithilfe der AWS-Managementkonsole oder Amazon RDS-APIs können Sie mehr als 40 verschiedene Datenbankereignisse abonnieren, die mit Ihren Datenbank-Instances verknüpft sind.

Konfigurationskontrolle

Amazon RDS integriert sich zur Compliance-Unterstützung wie auch zur Verbesserung der Sicherheit mit AWS Config. Hierzu zeichnet es Änderungen an der Konfiguration Ihrer Datenbank-Instance (wie Parametergruppen, Subnetzgruppen, Snapshots, Sicherheitsgruppen und Ereignisabonnements) auf und überwacht diese.

Wirtschaftlichkeit

Sie zahlen nur für die Module, die Sie nutzen

Bei Amazon RDS fallen keinerlei Vorabgebühren an. Sie zahlen lediglich eine Monatsgebühr für jede Datenbank-Instance, die Sie in Betrieb nehmen. Und sollten Sie eine Datenbank-Instance nicht mehr benötigen, können Sie sie einfach löschen. Weitere Details finden Sie auf den Seiten Amazon RDS-Instance-Typen und Amazon RDS – Preise.

Reserved Instances

Mit Amazon RDS Reserved Instances haben Sie die Option, eine Datenbank-Instance für ein bis drei Jahre zu reservieren und im Gegenzug einen erheblichen Rabatt im Vergleich mit dem Preis für On-Demand-Instances für diese Datenbank-Instance zu erhalten.

Anhalten und Starten

Mit Amazon RDS können Sie Ihre Datenbank-Instances für jeweils bis zu sieben Tagen problemlos ändern und starten. Auf diese Weise wird das Verwenden von Datenbanken für Entwicklung und Tests einfach und kostengünstig, da die Datenbank nicht die ganze Zeit ausgeführt werden muss.

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